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Archiv 'Forum Bodenschutz und Altlasten' 2008

 
Valentin - Aug 12, 2008 - 9:30:21
Arsen humantoxikologisch neu bewertet
Anorganisches Arsen kommt in geringen Konzentrationen fast überall im Wasser, im Boden und in der Luft vor. Menschliche Aktivitäten tragen zusätzlich zur Belastung der Umweltmedien bei. Anorganisches Arsen wirkt beim Menschen krebserzeugend und führt zu Schädigungen der Haut und zu Gefäßerkrankungen. In den letzten zehn Jahren erschienen zahlreiche experimentelle und epidemiologische Studien mit neuen Daten zur Wirkung des Arsens auf den Menschen. Das UBA hat dieses toxische Metall neu bewerten lassen. Das Ergebnis berücksichtigt die neuesten
Studien und aktuellen Befunde zur biochemischen Toxikologie von anorganischem Arsen. Der neue nationale Wert für die tolerierbare tägliche Aufnahme (TDI-Wert) ist auch Ausgangspunkt zur Ableitung gesundheitlicher Höchstwerte für anorganisches Arsen nach Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung, Trinkwasserverordnung sowie
eines von drei Kriterien zur Definition für Grundwasser gemäß der Wasser. Der Endbericht "Bewertungsmaßstäbe für Arsen in Böden, Grund- und Trinkwasser" als Download:
http://www.apug.de/archiv/pdf/Abschlussbericht_Arsen_Boden_Grundwasser.pdf
 
Valentin - Mai 23, 2008 - 9:21:16
Subventionen für Agrarexporte müssen veröffentlicht werden
Spitzenempfänger von Agrarexportsubventionen müssen mit Namen und Fördersumme veröffentlicht werden. So lautet ein Grundsatzurteil des Verwaltungsgerichts Hamburg von Freitag. Bereits im April 2006 beantragte Greenpeace die 40 größten Zahlungsempfänger zu veröffentlichen. Die zuständige Bundesbehörde, das Hauptzollamt Hamburg-Jonas verweigerte dies. Seine Entscheidung begründete das Amt damals mit dem Argument, die Informationen seien als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse anzusehen. Das Verwaltungsgericht hat jetzt anders entschieden. Laut Urteil fallen die Empfänger von Agrarsubventionen unter das Umweltinformationsgesetz. Aus diesem Grund müssen sie veröffentlicht werden.
Der Leiter der Recherche-Abteilung von Greenpeace, Manfred Redelfs, bewertet das Urteil positiv: "Die Entscheidung war längst überfällig. Das Urteil sorgt für Klarheit, was mit den Steuergeldern geschieht. Nur so kann diskutiert werden, ob das Geld sinnvoll eingesetzt wird. Wer öffentliche Gelder in Millionenhöhe in Anspruch nimmt, muss sich auch die Transparenz gefallen lassen." Lesen Sie weiter:
http://tinyurl.com/oaqj8d
 
Valentin - Mai 23, 2008 - 2:48:26
Umweltrecht: Entwurf für Umweltgesetzbuch geht heute in Anhörung
Das Bundesumweltministerium hat heute das Verfahren zur Anhörung der Länder und Verbände zum Referentenentwurf des geplanten Umweltgesetzbuchs (UGB) eingeleitet. Mit dem UGB soll das zersplitterte nationale Umweltrecht zusammengeführt und vereinfacht werden. Das bisher in einzelne Fachgesetzte zersplitterte Umweltrecht soll stärker integrativ, also unter Berücksichtigung von Wechselwirkungen zwischen den Umweltmedien Wasser, Luft und Boden ausgerichtet werden. Der heute vorgelegte Referentenentwurf umfasst fünf Bücher: Buch I mit allgemeinen Vorschriften und dem vorhabenbezogenen Umweltrecht, Buch II: Wasserwirtschaft, Buch III: Naturschutz und Landschaftspflege, Buch IV: Nichtionisierende Strahlung, Buch V: Emissionshandel. Daneben enthält das Regelungspaket eine Verordnung über die vom UGB erfassten Vorhaben (Vorhaben-Verordnung) und eine Verordnung über Umweltbeauftragte Hinzu kommt ein Einführungsgesetz mit Folgeanpassungen anderer Gesetze sowie mit Übergangsvorschriften. Die Anhörung der Verbände wird vom 17. bis 19.06.2008, die der Länder und kommunalen Spitzenverbände vom 24. bis 25.6.2008 jeweils in Berlin stattfinden.
http://www.bmu.de/umweltgesetzbuch/downloads/doc/40448.php
 
Valentin - Mai 23, 2008 - 3:54:20
Flächen sparen und intelligent nutzen - Neue Beiträge der Forschung für das nachhaltige kommunale Flächenmanagement in NRWAm 08.05.2008 hat die REFINA-NRW-Regionalkonferenz in Bochum stattgefunden. Sie wurde veranstaltet von der Allianz für die Fläche NRW, dem Nordrhein-Westfälischen Städte und Gemeindebund, dem Städtetag Nordrhein-Westfalen, dem Landkreistag Nordrhein-Westfalen und dem Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Eine Dokumentation der Veranstaltung mit Download der Vorträge liegt nun vor:
http://www.allianz-fuer-die-flaeche.de/REFINA-NRW--Regionalkonferenz-226.html
 
Valentin - Mai 16, 2008 - 9:06:36
Saatgutbehandlungsmittel von Bayer CropScience: Bund zieht wegen Bienensterben acht Pflanzenschutzmittel aus dem Verkehr
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat als Konsequenz aus dem massenhaften Bienensterben am badischen Oberrhein insgesamt acht Pflanzenschutzmittel vorerst aus dem Verkehr gezogen. Betroffen sind unter anderem die Saatgutbehandlungsmittel "Chinook", "Elado", "Mesurol" und "Poncho" des deutschen Chemieriesen Bayer CropScience. Wie die Behörde am 16. Mai in Berlin mitteilte, wurde für die betroffenen Saatgutbehandlungsmittel mit sofortiger Wirkung "das Ruhen der Zulassung" angeordnet. Begründet wurde dieser Schritt mit neuen Risikobewertungen. Unvertretbare Auswirkungen auf Bienen seien nicht auszuschließen. Lesen Sie die ganze Meldung auf ngo-online:
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?H=N&Nr=17971
 
Valentin - Apr 29, 2008 - 9:49:35
Karlspreis für Kanzlerin Merkel als Bremserin beim EU-Umweltschutz?
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der NABU und das Europäische Umweltbüro (EEB) haben zwei Tage vor Verleihung des Karlspreises an Bundeskanzlerin Angela Merkel auf große Defizite in ihrer Umweltpolitik auf EU-Ebene hingewiesen. In einem Brief an Merkel heißt es, die Kanzlerin müsse die ökologischen Herausforderungen in Europa endlich ernst nehmen und erst noch unter Beweis stellen, dass sie auch beim Umwelt- und Klimaschutz jene Führungsqualitäten zeige, für die sie den Karlspreis bekomme. Zu oft stünden sie und die Bundesregierung auf der Bremse, wenn es darum gehe, im Umweltbereich Fortschritte zu erzielen. Belege dafür seien der deutsche Widerstand gegen strenge Verbrauchsvorgaben für die Autoindustrie, die wirksame Einbeziehung des Flugverkehrs in den Emissionshandel und eine Bodenschutzrichtlinie, die der Bedeutung des Bodens beim Klimaschutz Rechnung trage. Christian Unselt, NABU-Vizepräsident: "Die geplante Bodenschutzrichtlinie soll der Rolle des Bodens als Kohlenstoffspeicher und Grundlage der Nahrungsmittelproduktion Rechnung tragen. Deutschland blockiert jedoch die Richtlinie und verhindert eine Einigung. Angesichts der Belastung der Böden mit Schadstoffen und seiner Degradierung in vielen Regionen Europas muss Bundeskanzlerin Angela Merkel endlich anerkennen, dass dem Schutz des Bodens im europäischen Umweltschutz eine zentrale Bedeutung zukommt." Die ganze Pressemitteilung unter:
http://tinyurl.com/69u7za
 
valentin - Apr 25, 2008 - 11:31:38
Neue Normen für den Bodenschutz
Dr. Helge Wendenburg, Abteilungsleiter für Bodenschutz im BMU berichtet im Editorial der Ausgabe 02/2008 des Altlastenspektrums über neue rechtliche Entwicklungen im Bodenschutzrecht. Vom Scheitern der Bodenrahmenrichtlinie über die Novelle der IVU-Richtlinie, das UGB bis hin zur geplanten Novelle der Bodenschutzverordnung und der nicht zu letzt vom Titel noch umstrittenen "Ersatzbaustoffverordnung" werden alle Bereiche kurz angerissen:
http://altlastendigital.de/.download/_sid/MNRU-056000-81Kq/pdf/alts_20080201.pdf
 
ULRICH EGGERT GWK - Apr 23, 2008 - 5:25:00
Hannover [Deutschland]
Der Altlastentag Hannover 2008
Der Altlastentag Hannover ist ein Forum für Boden- und Grundwasserschutz und dient traditionell der Kommunikation zwischen Fachleuten aus Verwaltung, Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen.
Das wichtigste Ziel der Veranstaltung ist ein engeres Zusammenwirken der verschiedenen Institutionen und Unternehmen, um den Schutz der natürlichen Ressourcen auf der kommunalen Ebene spürbar zu verbessern. Es werden Erfahrungen in der Anwendung von Verfahren und Methoden ausgetauscht, Entwicklungen und Forschungergebnisse vorgestellt und deren Bedeutung für die Praxis einer Kommunalverwaltung diskutiert. Durch Gespräche in den Workshops und in der Fachausstellung ergeben sich gemeinsame Interessenschwerpunkte, die zu konkreten Projekten oder anderen Formen der Zusammenarbeit führen können.
Auf dem Programm stehen mehrere Workshops zu aktuellen Fragen des Boden- und Grundwasserschutzes, begleitet von einer informativen Fachausstellung. Wie in den vergangenen Jahren findet der Altlastentag Hannover in der LEUPHANA Universität Lüneburg, Campus Suderburg statt. Modern ausgestattete Räume und ein schönes Ambiente sprechen für sich. Die Anreise per Zug und PKW ist problemlos. Hier helfen wir gerne weiter.
Wir würden uns freuen, Sie beim Altlastentag Hannover 2008 am 18. September in Suderburg begrüßen zu dürfen.
http://www.altlastentag.de/
 
Valentin - Apr 21, 2008 - 9:06:25
Grünlandverluste noch alarmierender als bisher bekannt
Die Abnahme des Dauergrünlandes in Deutschland ist noch dramatischer als bisher bekannt. Dies ergibt sich aus neuen Zahlen, die die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mitgeteilt hat. Die Grünlandfläche hat demnach in Deutschland von 2003 bis 2007 um rund 154.000 ha von 5,02 Mio. ha auf 4,87 Mio. ha abgenommen. Das sind 3,1 % weniger Grünland innerhalb von vier Jahren. Erfasst sind alle Agrarflächen, für die ein Agrarbeihilfeantrag gestellt wurde. Die ganze Pressemitteilung von Cornelia Behm (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
http://tinyurl.com/4pnuqk
 
Valentin - Apr 15, 2008 - 10:49:05
Experten fordern radikale Umkehr der Agrarpolitik
"Karge Ernten, hohe Lebensmittelpreise und Hungerrevolten: Um weltweit für ausreichend Nahrungsmittel zu sorgen, fordern rund 400 Wissenschaftler und Politiker eine komplette Neuausrichtung der Landwirtschaft. Ansonsten, so die Warnung, drohe vor allem Entwicklungsländern der Kollaps." So der Spiegel. Lesen Sie den Artikel unter:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,547590,00.html
 
valentin - Feb 28, 2008 - 10:24:25
Fehlende Gelder für Altlastensanierung in NRW: Nach mir die Sintflut
Die WAZ schreibt:"Eine der ältesten Industrieregionen Europas wird von ihrer Geschichte eingeholt: In Nordrhein-Westfalen sind offiziell 56 000 Flächen bekannt, auf denen Industrie und Bergbau Altlasten hinterlassen haben - von der Tankstelle bis zum Zechengebiet, Areale von 100 Quadratmetern bis 200 Hektar Größe. In Ruhrgebietsstädten können bis zu 15 Prozent des Stadtgebiets betroffen sein. In vielen Fällen sind Böden und Wasser so stark mit Schadstoffen belastet, dass von ihnen eine Gefahr für Gesundheit und Umwelt ausgehen kann. Mit jedem Jahr kommen neue Verdachtsfälle hinzu. Doch die millionenteure Sanierung der Flächen kommt schleppend voran, weil Geld fehlt: "Ich bin von Teilen der Wirtschaft sehr enttäuscht", sagte NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) der WAZ." Lesen Sie den ganzen Artikel unter
http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/2008/2/28/news-26971890/detail.html
 
valentin - Feb 25, 2008 - 9:21:43
SRU: Biomasse - Chancen und Risiken für globalen Klimaschutz, biologische Vielfalt, Ernährung- und Versorgungssicherheit sowie Armutsbekämpfung
Der Sachverständigenrat für Umweltfragen hat in seiner Stellungnahme vom 20.02.2008 geschrieben: "Eine seriöse Treibhausgas(THG)bilanzierung von Biomasse muss den gesamten Lebenszyklus beachten und nicht nur einzelne Phasen. Zwar gilt die Nutzungsphase als klimaneutral, aber bei der Herstellung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln sowie beim Anbau und der Bereitstellung der Biomasse und beim Betrieb von Bioenergieanlagen treten klimaschädigende Emissionen auf. Von überragender Klimarelevanz sind Landnutzungsänderungen in Folge des Biomasseanbaus, die sogar eine im Vergleich zu fossilen Energieträgern negative Treibhausgasbilanz begründen können (Grünlandumbruch, Trockenlegung von Mooren, Erhöhung der Holzeinschlagsrate). Sehr ambitionierte Ausbauziele werden ohne kaum realisierbar sein. Beim Anbau können weiterhin klimaschädliche Gase, wie Lachgas oder Methan freigesetzt werden. Weiterhin ist die THG-Bilanz abhängig von dem Wirkungsgrad der gesamten Nutzungskette sowie der jeweilig ersetzten fossilen Referenztechnologie und demnach je nach Nutzungspfad (Technologie) unterschiedlich, sodass die Aussage über die THG-Neutralität nur bedingt stimmt. Die gesamte Stellungnahme finden Sie unter
http://tinyurl.com/359toy
 
valentin - Feb 25, 2008 - 9:08:08
Was nun mit der Europäischen Bodenschutzpolitik?
Im Editorial des Altlastenspektrums 01/2008 schreibt Jörg Frauenstein über die verpasste Chance für den Europäischen Bodenschutz, die verfehlten Interessen der Landwirtschaftslobby und die Kernkompetenzen des ITVA in Sachen nachsorgender Bodenschutz. Dieses klare Bekenntnis für eine Europäische Bodenschutzpolitik ist nur zu begrüßen. Doch es stellt sich die Frage, warum sich der ITVA und die Aktionsplattform Bodenschutz nicht früher so klar positioniert haben? Der Artikel ist auch als kostenloser Download auf den Seiten des Erich Schmidt Verlags erhältlich:
http://altlastendigital.de/aid/alts_20080101/inhalt.html
 
valentin - Jan 30, 2008 - 9:29:04
Mensch hinterlässt Fußabdruck in irdischen Böden
Der Boden unter unserem Füßen ist heute so durch den "Fußabdruck" des Menschen beeinflusst und verändert, dass Bodenforscher in einer neuen weltweiten Studie inzwischen von einem Zeitalter des Anthropozän - einem menschengemachten Zeitalter - sprechen. Um die Erforschung der Bodenveränderungen voranzutreiben, gründeten sie nun das erste globale Online-Netzwerk von Langzeitexperimenten und -studien. Lesen Sie den Artikel bei scinexx® - Das Wissensmagazin:
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-7728-2008-01-29.html
 

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