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Archiv 'Forum Bodenschutz und Altlasten' 2006

 
valentin - Dez 18, 2006 - 9:24:47
REACH tritt am 1. Juli 2007 in Kraft
Die EU-Umweltminister haben heute in Brüssel die Chemikalienverordnung REACH beschlossen. Damit wird eine mehrjährige Diskussion über die Reform der europäischen Chemikalienpolitik abgeschlossen. Europaparlament, Rat und Kommission hatten sich Anfang Dezember auf einen Kompromisstext geeinigt, der heute formal angenommen wurde. BUND, Greenpeace und WECF kritisieren das vom Europäischen Parlament beschlossene EU-Chemikaliengesetz REACH als zu schwach. So dürfen Krebs erregende, die Fruchtbarkeit schädigende und hormonell wirksame Chemikalien weiter vermarktet werden, selbst wenn sichere Ersatz­stoffe vorhanden sind. Der Bundesregierung werfen die Verbände vor, den verbindlichen Ersatz besonders gefährlicher Risiko-Chemikalien verhindert zu haben.
http://bund.net/lab/reddot2/aktuell_pressemitteilungen.htm
 
valentin - Dez 17, 2006 - 11:10:21
Energie-Mais nur mit Umweltauflagen
Angesichts des anhaltenden Booms von Biogasanlagen warnen der NABU und der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) vor negativen Konsequenzen für Natur und Landschaft. "Der zunehmende Anbau von Energiemais hat erhebliche ökologische Risiken und Auswirkungen auf die Artenvielfalt zur Folge", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. So werden im Einzugsgebiet von Biogasanlagen vermehrt Grünland- und Stilllegungsflächen zu Maisäckern umgewandelt. Der Trend zur Monokultur führt zu einer erhöhten Bodenerosion und Grundwasserbelastung sowie zu einem massiven Verlust wertvoller Lebensräume. Lesen Sie weiter:
http://nabu.de/m07/m07_05/05971.html
 
valentin - Dez 17, 2006 - 10:21:08
Deutsche Umwelthilfe: Ministerpräsident Wulff soll Kettensägen-Minister Sander zur Ordnung rufen
Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) hat den niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) schriftlich aufgefordert, zu der "Kahlschlag-Aktion" seines Umweltministers Hans-Heinrich Sander in den Elbtalauen öffentlich Stellung zu nehmen. Der für Naturschutz zuständige FDP-Minister hatte Ende November unter dem Vorwand des Hochwasserschutzes eigenhändig ufernahe Weiden abgeholzt und dazu zuvor die Presse eingeladen. Unter Naturschützern hatte die ebenso demonstrative wie sinnlose Aktion Kopfschütteln und Empörung ausgelöst.
"Das niedersächsische Naturschutzrecht verpflichtet die Landesbehörden sicher zu stellen, dass die vom Landtag beschlossenen Schutzvorschriften für den Naturhaushalt eingehalten werden. Dass ein für den Naturschutz zuständiger Minister eigenhändig zur Kettensäge greift, um gegen Recht und Gesetz die Natur zu zerstören, ist ein beispielloser Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik. Die Öffentlichkeit erwartet eine klare und unmissverständliche Stellungnahme des Ministerpräsidenten", sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake.
http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&tx_ttnews[tt_news]=792&tx_ttnews[backPid]=6
 
valentin - Dez 10, 2006 - 11:18:49
SNOWMAN: Erste länderübergreifende Ausschreibung im nachhaltigen Bodenschutz
Die Bodenschutzforschung in Europa geht neue Wege. Am 1. Dezember 2006 ist das Netzwerk SNOWMAN gestartet, eine gemeinsame Ausschreibung von sieben Mitgliedstaaten der Europäischen Union: Deutschland, Frankreich, Niederlande, Österreich, Schweden sowie die Region Flandern (Belgien). Das Neue daran: Die Partner teilen sich ihre finanziellen Beiträge für zur Forschung, profitieren jedoch gemeinsam von den Ergebnissen. Das Umweltbundesamt (UBA) vertritt - in Zusammenarbeit mit dem Projektträger Jülich - die Interessen Deutschlands. Kernthemen sind die Kontamination der Böden und des Grundwassers. Forschungseinrichtungen und andere Organisationen, die sich beteiligen möchten, finden im Internet. Die Bewerbungsfrist endet am 28. Februar 2007. SNOWMAN steht als englische Abkürzung für das Projekt: "Nachhaltiges Management von durch
Bodenverschmutzung und -kontamination bedrohten Böden und deren Grundwasser." Zur SNOWMAN-Homepage:
http://snowman-era.net/index.php
 
valentin - Dez 7, 2006 - 10:13:05
Europäische Umweltagentur fordert effizientere Stadtplanung
Urban sprawl in Europe
Zwischen 1990 und 2000 wurde in Europa eine Fläche von der dreifachen Größe Luxemburgs bebaut. Hält dieser Trend an, wird sich die städtisch genutzte Fläche in den nächsten hundert Jahren verdoppeln. Eine neue Studie nennt Ursachen und Folgen dieser Entwicklung und fordert europäische Vorgaben für eine effiziente Stadtplanung.
Letztere seien notwendig, da sich die Zersiedelung schon heute direkt auf die Lebensqualität in Städten und im Umland auswirke. Das schreibt die Europäische Umweltagentur (EUA) in einem Ende November erschienenen Bericht. Unter dem Titel „Zersiedelung – die ignorierte Umweltherausforderung in Europa“ nennt die EUA unter anderem steigende Luft- und Lärmbelastungen sowie zunehmende Umweltschäden. Weiter lesen und Download
http://www.nachhaltigkeitsrat.de/aktuell/news/2006/06-12_04/
 
valentin - Dez 4, 2006 - 8:51:03
Kino: Unser täglich Brot
Unser täglich Brot
Ein Blick in die Welt der industriellen Nahrungsmittelproduktion und der High-Tech-Landwirtschaft: Zum Rhythmus von Fließbändern und riesigen Maschinen gibt der Film kommentarlos Einsicht in die Orte, an denen Nahrungsmittel in Europa produziert werden: Monumentale Räume, surreale Landschaften und bizarre Klänge - eine kühle industrielle Umgebung, die wenig Raum für Individualität lässt. Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen erfüllen die Funktion, die ihnen die Logistik dieses Systems zuschreibt, auf dem der Lebensstandard unserer Gesellschaft aufbaut. Kinostart in Deutschland: 18.01.2007. Weitere Informationen und Trailer unter:[Foto © Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion GmbH]
http://www.unsertaeglichbrot.at
 
valentin - Dez 2, 2006 - 2:25:16
Jetzt kritisiert auch Gabriel die Abholzaktion Sanders in niedersächsischen Auenwäldern
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat den niedersächsischen Umweltminister Hans-Heinrich Sander scharf kritisiert, der derzeit eigenhändig wertvolle Auenwälder in den Schutzgebieten an der Elbe abholzt. "Wertvolle Weichholzauen dürfen auch von Umweltministern nur nach einer entsprechenden Verträglichkeitsprüfung abgesägt werden. Das Bild vom Minister mit der Kettensäge wird derzeit deutschlandweit verbreitet. Dieser Aktionismus bringt nichts und setzt zudem die falschen Signale. Bei einer belastbaren und rechtskonformen Abwägung zwischen den Aspekten von Naturschutz und Hochwasserschutz wäre man sicher zu einem anderen Ergebnis gekommen", so Gabriel.
http://www.bmu.de/pressemitteilungen/pressemitteilungen_ab_22112005/pm/38291.php
 
valentin - Nov 8, 2006 - 9:09:59
BGH: Altlasten in der Zwangsversteigerung
Besteht bei einem Grundstück ein ernstzunehmender Altlastenverdacht, muss das Vollstreckungsgericht bei der Verkehrswertermittlung den Verdachtsmomenten nachgehen und alle zumutbaren Erkenntnisquellen über die Bodenbeschaffenheit nutzen. Kosten für ein Bodengutachten sind jedenfalls dann aufzuwenden, wenn sie in einem angemessenen Verhältnis zu den Auswirkungen stehen, die das Gutachten auch angesichts der Aussagekraft vorhandener Unterlagen auf den festzusetzenden Verkehrswert haben kann. So entschied der Bundesgerichtshof [Aktenzeichen V ZB 142/05] in seinem Beschluss vom 18.05.2006. Im Zwangsversteigerungsgesetz gilt das sogenannte "Verschleuderungsverbot" die Wertermittlung und -festsetzung soll einer Verschleuderung des beschlagnahmten Grundstücks entgegenwirken und den Bieterinteressen eine Orientierungshilfe für Ihre Entscheidung geben. Damit werden sowohl die Interessen des Schuldners als auch die des Gläubigers und des Ersteigerers geschützt. Den Beschluss finden Sie auf den Seiten des Bundesgerichtshof über die Suchfunktion mit dem genannten Aktenzeichen:
http://www.bundesgerichtshof.de
 
valentin - Nov 1, 2006 - 10:41:07
Auftauende Permafrostböden - wie groß ist die Gefahr wirklich?
Die globale Erwärmung, die hauptsächlich durch menschliche Einflüsse verursacht ist, hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verschärft. Die Folgen der Klimaänderungen sind vielfältig: eine dieser Folgen ist das Auftauen von Permafrostböden im arktischen und subarktischen Raum. Bereits zum heutigen Zeitpunkt hat die Tiefe der Auftauschicht in vielen Regionen zugenommen, Modelle gehen von einer deutlichen Zunahme der Auftauprozesse bis zum Ende des 21. Jahrhunderts aus. Auf der Grundlage einer Literaturrecherche hat das UBA den aktuellen Wissensstand in einem Hintergrundpapier zusammengefasst. Ausgehend von allgemeinen Informationen über Permafrost, wird über das Ausmaß der Tauprozesse und dabei freigesetzter Gase berichtet. Das daraus resultierende Gefahrenpotenzial für das globale Klimasystem und Wirkungen auf Landschaft, Ökosysteme und Menschen werden erläutert. Das Hintergrundpapier "Klimagefahr durch tauenden Permafrost?" ist abrufbar unter:
http://www.umweltbundesamt.de/klimaschutz/veroeffentlichungen/permafrost.pdf
 
valentin - Sep 28, 2006 - 9:44:54
Auch NRW und Bayern gegen EU-Bodenschutzstrategie
"Wir befürchten mehr Bürokratie ohne Gewinn an Umweltqualität für unser Land", fasste Umwelt-Staatssekretär Dr. Alexander Schink die einmütige Einschätzung des Dialogs Wirtschaft und Umwelt NRW zusammen, in dem sich Landesregierung und Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen heute gegen die Absicht der Europäischen Kommission aussprachen, dem EU-Recht noch eine Bodenschutzrichtlinie hinzuzufügen.
Experten für Bodenschutzfragen aus Wirtschaftsverbänden, Umwelt- und Wirtschaftsministerium äußerten dabei im Düsseldorfer Umweltministerium auch die Sorge, dass mit diesen zusätzlichen EU-Vorschriften die Absicht durchkreuzt werde, neue Impulse für Wachstum und Arbeit in Europa und Nordrhein-Westfalen zu geben, weil statt Bürokratieabbau mehr Verwaltungsaufwand kommen würde. Umweltminister Uhlenberg hält die 1999 in Deutschland eingeführten zusätzlichen Anforderungen an den Bodenschutz für wirksam und ausreichend und lehnt zusätzliche Dokumentations- und Katasterflächen durch eine Bodenschutzrichtlinie daher ausdrücklich ab. "In dieser Einstellung stimmen NRW-Umweltminister und Landesregierung auch mit dem bayerischen Landeskabinett überein, wie die gemeinsame Kabinettssitzung in München heute unterstreicht", so Staatssekretär Schink.
http://www.munlv.nrw.de/sites/presse/pressemitteilungen/ue060926b.htm
 
valentin - Sep 27, 2006 - 09:11:06
Erfahrungen in Deutschland für EU-Bodenschutz nutzen!
Kaum wurde von der EU-Kommission die Bodenschutzstrategie veröffentlicht, werden die Stimmen laut, dass es für Deutschland eigentlich gar kein Handlungsbedarf für eine detaillierte EU-Vorgabe gibt. So sollen sich Vertreter der Länder, des Bundestages und der Verbände (Deutsche Industrie- und Handelskammer, Deutscher Bauernverband) zu einem Positionspapier verständigt haben. Die Initiative hierzu geht vom Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt aus. "Die EU hat sich nun doch für eine EU-Bodenrahmenrichtlinie ausgesprochen, die leider vornehmlich durch Berichtswesen bestimmt sein wird. Zwar lassen sich die Ziele eines europäischen Bodenschutzes sicherlich durchweg unterstreichen, da hier in vielen Mitgliedsstaaten Nachholbedarf besteht. Dass die praktische Umsetzung jedoch eine Freiwilligkeit der Mitgliedsstaaten bleibt, ist aus unserer Sicht keine wirksame Bodenpolitik, um ein gleiches Umweltniveau in Europa zu erreichen", führte Prof. Dr. Christian C. Juckenack, Staatssekretär im Thüringer Ministerium aus. "Beim Bodenschutz in Europa muss das Rad nicht neu erfunden werden. Man kann auf langjährige Erfahrungen in Recht, Praxis und Vollzug in Deutschland und auch anderen Ländern wie beispielsweise den Niederlanden zurückgreifen", so der Staatssekretär. Weiter zur Pressemitteilung Thüringens (Das Positionspapier selber wurde dort allerding nicht veröffentlicht):
http://www.thueringen.de/de/tmlnu/aktuell/presse/24059/uindex.html#popUp0
 
valentin - Sep 19, 2006 - 9:10:15
DBU fördert Bodenschutzprojekt in Indien
Zu wenig Regen, ausgelaugte, zu trockene, versalzene und mit Pestiziden verseuchte Böden, ein drastischer Rückgang von Flora und Fauna: Die Bauern im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh sind in Not! Doch jetzt keimt Hoffnung auf Hilfe. Mit 125.000 Euro der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) will terre des hommes den Menschen neue Perspektiven bieten. "Nur wenn wir dort ökonomische, ökologische und soziale Aspekte in Einklang bringen, können wir die starke Landflucht, die Zunahme von Kinderarbeit, die extreme Verschuldung der Bauern und einen starken Anstieg der Selbstmordrate in den Griff bekommen," betonte heute DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde bei der Übergabe des Bewilligungsschreibens an terre des hommes. Lesen Sie hier, mit welchen Mitteln die Ziele erreicht werden sollen:
http://www.dbu.de/press/artikel1211.html
 
valentin - Sep 14, 2006 - 5:52:55
Ziel-30-ha: Online-Umfrage zu den Flächenempfehlungen des Rates
Die zusätzliche Inanspruchnahme von Fläche in der Bundesrepublik für Siedlung und Verkehr lag 2001 bei 130 ha pro Tag. Derzeit werden täglich immer noch etwa 115 ha Fläche neu in Anspruch genommen.
Für den Fortschrittsbericht 2004 hat der Rat für Nachhaltige Entwicklung in einem breit angelegten Dialog Empfehlungen für Maßnahmen zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme erarbeitet mit denen das formulierte "Ziel-30-ha" realisiert werden soll. Bis zum Jahr 2020 soll erreicht werden, täglich nur noch 30 ha neu zu verbauen. Ziel ist es jetzt, diese Empfehlungen zu evaluieren und deren Realisierbarkeit zu prüfen. Ein Teil der Evaluation ist eine Onlinebefragung. Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.nachhaltigkeitsrat.de/aktuell/news/2006/13-09_03/
 
valentin - Sep 3, 2006 - 10:28:08
Grundwasser: Im Zeichen des Krebses
Wasser ist sauber, wenn es lebt. Hans-Jürgen Hahn untersucht die Fauna des Untergrunds. Ihre Zusammensetzung verrät dem Biologen, wie es um unser wichtigstes Lebensmittel bestellt ist. Lesen Sie diesen spannenden Artikel in Die ZEIT, Ausgabe 36/2006:
http://www.zeit.de/2006/36/P-H_J_Hahn
 
valentin - Aug 3, 2006 - 0:48:57
Erfolgreiche Flächenumnutzung durch Bürgerexperten
Nachhaltige Stadtentwicklung bedeutet neben der Umnutzung von Brachflächen auch die Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürger in die Planung. Wie sich auf diesem Wege neue Konzepte für kommunale Flächen entwickeln lassen, zeigt die Umnutzung einer vier Hektar großen innerstädtischen Industriebrache im westfälischen Lengerich.
Ähnliche Projekte zur Umnutzung und Reduzierung der Flächeninanspruchnahme werden bundesweit vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Förderprogramm REFINA (Forschung für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement) unterstützt. Im Mittelpunkt steht die Wiedernutzbarmachung von derzeit über 200.000 Hektar brachliegender, innerstädtischer Flächen. Das BMBF stellt in diesem Rahmen für mehr als 100 Einzelprojekte rund 20 Millionen Euro zur Verfügung. Lesen Sie weiter auf den Seiten des Rates für Nachhaltige Entwicklung:
http://www.nachhaltigkeitsrat.de/aktuell/news/2006/02-08_08/
 
bodenwelten.de - Aug 1, 2006 - 11:50:51
Handbuch der Bodenuntersuchung – online
Das "Handbuch der Bodenuntersuchung" gibt es als Loseblattwerk seit dem Jahre 2000. Mit den regelmäßigen Ergänzungslieferungen ist es ein Standardwerk für die Bodenuntersuchungsverfahren. In einer zusätzlichen Online-Anwendung finden Sie detaillierte Verzeichnisse aus dem Handbuch der Bodenuntersuchung, die das schnelle Finden von Verfahren und Methoden erleichtern sollen.
http://www.hbu-info.de
 
bodenwelten.de - Aug 1, 2006 - 11:49:29
Soils on the global agenda
In einem Abschlussbericht sind die Ergebnisse der IUSS-Tagung (International Union of Soil Sciences) mit einem Überblick über internationale Aktivitäten zur nachhaltigen Landnutzung zusammenfassend dargestellt. Den Bericht können Sie auf folgenden Seiten herunterladen:
http://www.cde.unibe.ch
 
bodenwelten.de - Aug 1, 2006 - 11:47:44
Natürlicher Schadstoffabbau und -rückhalt im Boden
Mit dem vom Umweltbundesamt geförderten Vorhaben wurden die auf einem mit Mineralölprodukten kontaminierten Standort natürlich ablaufenden Abbau- und Rückhalteprozesse in der wasserungesättigten Bodenzone für ausgewählte Schadstoffe nachgewiesen. Den Abschlussbericht und Handlungsempfehlungen finden Sie auf den Seiten des Umweltbundesamtes
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&Suchwort=2998
 
valentin - Jul 6, 2006 - 9:00:39
Gabriel: Umweltgesetzbuch soll kommen
Nach Verabschiedung der Föderalismusreform will Bundesumweltminister Sigmar Gabriel die zwischen den Koalitionsparteien vereinbarte Neuordnung des Umweltrechts in einem Umweltgesetzbuch (UGB) zügig angehen. Vereinfachungen sind insbesondere beim Genehmigungsrecht geplant. Wo bislang für die Zulassung einer Anlage mehrere Genehmigungen erforderlich sind, soll es künftig nur noch eine übergreifende "integrierte Vorhabengenehmigung" geben. Das BMU will daher in der 16. Legislaturperiode ein Umweltgesetzbuch vorlegen, das das Umweltrecht zusammenführt und vereinfacht. Die geltenden Umweltstandards sollen dabei gewahrt werden.... Das Bodenschutzrecht steht allerdings noch nicht auf der Agenda. Dieses soll erst in der nächsten Legislaturperiode angegangen werden. Das Eckpunktepapier des BMU zum Umweltgesetzbuch finden Sie hier:
http://www.bmu.de/gesetze_verordnungen/bmu-downloads/doc/37411.php
 
valentin - Jul 6, 2006 - 8:49:40
Auf unsicherem Boden
Deutsche Landwirte erwarten von der geplanten EU-Bodenrahmenrichtlinie einen unnötigen und übermäßigen bürokratischen Aufwand - ohne entsprechenden Nutzen. Ganz anderer Meinung ist das Zentrum für Umweltforschung der Universität Münster: Die eher stiefmütterliche Behandlung des Themas Boden müsse endlich ein Ende haben. Lesen Sie den Artikel des Deutschlandfunks vom 04.07.2006 hier:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/516568/
 
valentin - Jun 10, 2006 - 9:16:31
Entscheidung über Grundwasserrichtlinie
Am kommenden Montag wird in Brüssel über die EU-Grundwasserrichtlinie entschieden. Es geht darum, unseren wichtigsten Trinkwasservorrat dauerhaft zu schützen. Dass das dringend nötig ist, darauf weist der Bund für Umwelt und Naturschutz heute mit verschiedenen Aktionen hin. Abgeordnete des EU-Parlaments bekommen zum Beispiel Päckchen mit 40 Gramm Nitratdünger geschickt. So viel nähme jeder Erwachsene innerhalb eines Monats auf, wenn der Grenzwert für Nitrat überall so stark überschritten würde, wie in einigen Regionen. Der BUND verlangt von den Landwirten, die Böden weniger mit Dünger und Pflanzenbehandlungsmitteln zu belasten. Lesen Sie den Artikel des Deutschlandfunks:
http://bund.net/lab/reddot2/aktuell_pressemitteilungen_5169.htm
 
valentin - Apr 26, 2006 - 11:36:29
20 Jahre Bundesumweltministerium
Am 26. April 1986 veränderte sich die umweltpolitische Situation in der Bundesrepublik Deutschland schlagartig. Im Atomkraftwerk Tschernobyl in der UdSSR kam es zum Super-GAU, der bei vielen Menschen das Gefühl akuter Bedrohung durch eine unbeherrschbare Technologie auslöste. In den folgenden Wochen prägten in der Bundesrepublik Deutschland Warnungen vor dem Verzehr bes timmter Lebensmittel und Verhaltensmaßregeln insbesondere für Kinder die öffentliche Diskussion. Hitzigen Debatten in der Politik und mangelnder Koordination der verschiedenen zuständigen Behörden stand weitverbreitete Hilflosigkeit der Bürgerinnen und Bürger und teilweise Selbstorganisation z.B. in Mütterinitiativen gegenüber. In der stärker vom Fallout betroffenen DDR wurde der Atomunfall trotz einzelner Proteste hingegen seitens der Staatsführung nicht öffentlich thematisiert. Knapp sechs Wochen später am 06.06.1986 gründete die Bundesregierung das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Konkreter Anlass, so der damalige Bundeskanzler Kohl, waren die "Erfahrungen mit dem sowjetischen Reaktorunglück", die gezeigt hätten, dass man innerhalb der Bundesregierung die Zuständigkeiten zusammenfassen müsse. Neben anderen Beweggründen dürfte auch das wachsende Umweltbewusstsein der Bevölkerung sowie das Aufkommen einer starken Umweltschutzbewegung in den 80er Jahren zu der Entscheidung beigetragen haben, die Zuständigkeiten für den Umwelt- und Naturschutz aus den verschiedenen Ressorts in ein eigenes Ministerium zu überführen, und so Kompetenz in diesem wichtigen Politikbereich zu zeigen. Mit Wirkung vom 6.6.1986 war das BMU zuständig für Wasser- und Abfallwirtschaft, Bodenschutz und Altlasten, Umwelt und Gesundheit, Immissionsschutz, Anlagensicherheit, Umwelt und Verkehr, Chemikaliensicherheit, Naturschutz und Ökologie, Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen, Strahlenschutz, nukleare Ver- und Entsorgung sowie internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Umweltschutzes.
http://www.bmu.de/ministerium/20_jahre_bmu/doc/36910.php
 
valentin - Apr 24, 2006 - 5:49:11
Handlungsempfehlungen zu Maßnahmen der Gefahrenabwehr bei schädlichen stofflichen Bodenveränderungen in der Landwirtschaft
Vom Landesumweltamt NRW wurde das Merkblatt zu schädlichen stofflichen Bodenveränderungen in der Landwirtschaft erstellt. In Nordrhein-Westfalen liegen umfangreiche Erkenntnisse zur Schadstoffsituation landwirtschaftlich genutzter Böden vor. Es hat sich gezeigt, dass insbesondere in immissionsbelasteten Ballungsgebieten, in ehemaligen Erzabbaugebieten und in Überschwemmungsgebieten schädliche stoffliche Bodenveränderungen auftreten können. Die Handlungsempfehlungen dieses LUA-Merkblattes geben Hilfestellungen für die sachgerechte Gefahrenbeurteilung und -abwehr auf landwirtschaftlich genutzten Böden. Zielgruppe sind insbesondere die Unteren Bodenschutzbehörden sowie die Landwirtschaftskammer. Aber auch die Behörden der Lebens- und Futtermittelüberwachung sowie betroffene Landwirte erhalten einen Einblick in die Bewertung und Gefahrenabwehr bei schädlichen stofflichen Bodenveränderungen. Download ald pdf-Dokument unter:
http://www.lua.nrw.de/veroeffentlichungen/merkbl/merk55/merk55.pdf
 
valentin - Apr 3, 2006 - 8:00:25
Wasserwirtschaft in Deutschland für eine umweltgerechte wirtschaftliche Entwicklung
Anlässlich des Kongresses „Wasser Berlin“ hat das Bundesumweltministerium heute zwei umfangreiche Broschüren zur Wasserwirtschaft in Deutschland veröffentlicht. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: "Lebendige Flüsse und Seen, intakte Grundwasservorkommen, eine gesicherte und funktionierende Wasserver- und Abwasserentsorgung sind Grundvoraussetzung für eine umweltgerechte wirtschaftliche Entwicklung. Wir müssen einen Ausgleich zwischen den wirtschaftlichen und sozialen Nutzungsansprüchen und der ökologischen Funktionsfähigkeit der Gewässer schaffen. Das geht nur mit einem integrativen Ansatz, der ein Grundverständnis über die Wasserwirtschaft und die Veränderungen des Zustands der Gewässer voraussetzt." Ergänzend zur Broschüre informiert eine interaktive DVD über die Gewässersituation in Deutschland. Hier kann sich jedermann informieren, wie die Gewässerabschnitte der Flüsse und Seen und auch die Beschaffenheit des Grundwassers in seiner Nähe beurteilt werden. Eine weitere DVD enthält alle Berichte, die Deutschland für die zehn Flussgebiete an die Europäische Kommission übermittelt hat. Eine CD-ROM mit allen Empfehlungen, die auf EU-Ebene gemeinsam mit anderen Mitgliedstaaten und der EU-Kommission für die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie entwickelt worden, vervollständigt das Angebot:
http://www.bmu.de/pressemitteilungen/pressemitteilungen_ab_22112005/pm/36912.php
 
valentin - Mär 28, 2006 - 5:57:36
Flächenrecycling in Stadtumbauregionen
Flächenrecycling ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Dies unterstreicht das Fachbuch, an dem erstmals drei Ministerien (BMVBS, BMU, BMBF) und nachgeordnete Behörden (BBR, UBA, PT Jülich) unterschiedlicher Ressorts sowie hochrangige Ländervertreter unter Federführung und Projektleitung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung mitgewirkt haben. Anlass war ein BBR-Workshop vom 20.–21.09.2005 in Freiberg, bei dem 170 Vertreter aus Praxis, Forschung und Verwaltung Strategien für das Flächenrecycling in Stadtumbauregionen unter dem Motto "MehrWert für Mensch und Stadt" diskutierten. Die Dokumentation legt die vielfältigen Strategien und konkreten Erfahrungen von Bund, Ländern, Regionen und Kommunen, Forschern, Consultants und Projektentwicklern dar:
http://www.bbr.bund.de/index.html?/veroeffentlichungen/sonderveroeff/flaechenrecycling.htm
 
valentin - Mär 10, 2006 - 8:17:17
Falsche Richtung: Dresdner Stadtrat verkauft WOBA
Dresden hat den gesamten kommunalen Wohnungsbestand an die amerikanische Firmengruppe Fortress veräußert. Der Stadtrat stimmte gestern mehrheitlich für den Verkauf der Wohnungsgesellschaft um so die hohen Schulden der Stadt vollständig abbauen zu können. Die Investorengruppe hat für die rund 48.000 Wohnungen und 1.300 Gewerbe-Einheiten 1,7 Milliarden Euro geboten. Der Deutsche Mieterbund sprach von einer kurzsichtigen Entscheidung. Auch der Deutsche Städte und Gemeindebund kritisierte den Verkauf. Lesen Sie in DIE ZEIT ein Interview zu den Folgen solcher Entscheidungen mit Hartmut Häußermann, Professor für Stadt- und Regional- soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Informationen der Stadt Dresden zum Verkauf finden Sie hier:
http://www.dresden.de/index.html?node=33040
 
valentin - Mär 8, 2006 - 9:31:14
Was heißt Generationengerechtigkeit?
Was schulden die Alten den Jungen? Was können die Jungen von den Alten verlangen? Diesen Fragen widmete sich Hermann Graf Hatzfeldt, Vorsitzender des Forest Stewardship Council (FSC) in Deutschland und Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung, am 25. Februar bei der Abschlussveranstaltung eines Umweltwettbewerbs des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Der Wettbewerb stand unter dem Titel "Alt und jung für eine umweltgerechte und zukunftsfähige Entwicklung". Lesen Sie den ganzen Artikel auf den Seiten des Rat für Nachhaltige Entwicklung:
http://www.nachhaltigkeitsrat.de/aktuell/news/2006/08-03_01/
 
valentin - Mär 6, 2006 - 9:53:18
NABU und BUND: Föderalismusreform im Umweltrecht führt in falsche Richtung
Die Regierungschefs der Bundesländer stimmten am Montag für eine Föderalismusreform. Auf einer Sondersitzung der Ministerpräsidentenkonferenz plädierten 15 Länder dafür, das Reformpaket am Freitag in den Bundesrat einzubringen. Mecklenburg-Vorpommern enthielt sich der Stimme. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach nach einer Sondersitzung des Kabinetts von einem "wichtigen Tag für die bundesstaatliche Ordnung" Deutschlands. Bund und Länder hätten Handlungsfähigkeit bewiesen und "deutlich gemacht, dass wir künftig Verantwortlichkeiten klarer zuordnen wollen". Die Umweltverbände NABU und BUND haben die Ministerpräsidenten für ihre Zustimmung zur geplanten Föderalismusreform heftig kritisiert. Am Freitag wird sich der Bundestag in erster Lesung mit der Reform befassen. Lesen Sie hierzu die gemeinsame Pressemitteilung von NABU und BUND:
http://www.nabu.de/modules/presseservice/index.php?show=612&db=
 
valentin - Mär 4, 2006 - 09:03:39
Technology Review: Schmutziges Öl
TR berichtet in der Ausgabe 03/2006: Vor dem Hintergrund schwindender Reserven interessieren sich Ölkonzerne zunehmend für eine politisch heikle alternative Quelle: Die zweitgrößte Ölreserve der Welt lagert, in der Form von Teersand, unter der kanadischen Provinz Alberta. Mit aufwendiger Bearbeitung kann daraus die Kohlenwasserstoff-Mischung Bitumen gewonnen werden – so ließen sich nach Schätzungen 174 Milliarden Barrell Öl verschiedener Qualitäten erzeugen. Wie aus schmutzigem Boden Öl gewonnen wird und welche Folgen das hat sehen Sie hier:
http://www.heise.de/tr/artikel/bilderstrecke/1
 
valentin - Mär 1, 2006 - 8:48:28
Jeremy Rifkin: Die smarte Revolution
In DIE ZEIT nr. 9 vom 23.02.2006 berichtet Jeremy Rifkin über seine Zunkunftsvision vom 21. Jahrhundert, dem Wasserstoffzeitalter oder der 3. industriellen Revolution. Wasserstoff als Energiespeicher, erzeugt aus regenerativen Energien könnte aus der Abhängigkeit von Öl und Gas führen und ganz neben bei noch Millionen neuer Jobs schaffen:
http://www.zeit.de/2006/09/Rifkin-NEU?page=1
 
valentin - Feb 28, 2006 - 10:54:40
Deutsche Bundesstiftung Umwelt: Geburtstag am 1. März
Die DBU-Gründung vor 15 Jahren war "eine gute Investition in die Zukunft". Fazit nach eineinhalb Jahrzehnten Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU): Der Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, Prof. Dr. Klaus Töpfer, sagt, auf 15 Jahre DBU zu schauen, heiße, "auf 15 Jahre erfolgreiches Wirken für Umwelttechnik, für Umweltverständnis, für die untrennbare Verbindung zwischen Natur- und Kulturerbe in Deutschland und in Europa zurückzublicken". Bundesumweltminister Siegmar Gabriel attestiert der DBU, sie habe "unter Beweis gestellt, dass die Entscheidung des Bundes, einen erheblichen Teil des Bundesvermögens für den Erhalt der Umwelt und den Ausbau des Umweltschutzes zu stiften, eine gute Investition in die Zukunft war." Die Leitlinien der Stiftung seien jedenfalls "aktueller denn je: Umweltpioniere mit innovativen Ideen zu fördern, das Naturerbe zu bewahren und das Umweltbewusstsein der Menschen zu unterstützen." Der "Geburtstag" ist am 1. März, gefeiert wird am 30. Mai in Berlin. Festrednerin: Bundeskanzlerin Angela Merkel.
http://dbu.de
 
valentin - Feb 23, 2006 - 0:16:58
Wie still muss es auf Stilllegungsflächen zugehen?
Naturschützer warnen vor den möglichen Folgen einer Bundesratsinitiative der Bundesländer Hessen und Baden-Württemberg vom Dezember. Sie könnte die letzten Zufluchtsorte bereits vom Aussterben bedrohter Feld-, Wald- und Wiesenvögel in Gefahr bringen. Beide Länder wollen die Sperrzeit vom 1. April bis zum 15. Juli eines Jahres abschaffen, in der auf Stilllegungsflächen zum Schutz von Gelegen und Küken zahlreicher Bodenbrüter und Niederwildarten nicht gemäht oder gemulcht werden darf. Seit 1995 werden Flächenstilllegungen als Instrument der EU-Agrarpolitik verwendet, um inländische Produktionsmengen von Getreide zu verringern. In Deutschland liegen etwa 700.000 Hektar brach und bilden damit ein enormes Potenzial für den Naturschutz. Lesen Sie weiter unter:
http://www.nachhaltigkeitsrat.de/aktuell/news/2006/22-02_05/
 
valentin - Feb 17, 2006 - 6:24:26
Grüne und Liberale fordern einheitliches Umweltrecht
Die Bundesregierung soll die Voraussetzungen für ein einheitliches Umweltrecht in Deutschland schaffen. Das fordern die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und FDP in zwei Anträgen. Im Antrag der Bündnisgrünen (16/654) wird die Regierung dazu aufgerufen, eine Vorlage für eine Grundgesetzänderung zu erarbeiten, mit der ein einheitliches Umweltrecht geschaffen werden könne. Dazu gehörten unter anderem ein eigener Kompetenztitel Umwelt im Grundrecht, die Ansiedlung der Gesetzgebungskompetenz insbesondere bei der Festlegung von "medienübergreifenden Umweltstandards" auf Bundesebene, die Abschaffung der Erforderlichkeitsklausel im Abfallrecht und das Einfügen spezifischer Kompetenztitel für die Bereiche Chemikaliensicherheit, Strahlenschutz, Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Bodenschutz.
http://www.bundestag.de/bic/hib/2006/2006_050/11.html
 
valentin - Feb 3, 2006 - 2:30:52
Düsseldorf: Grundwassersanierung - aufwändig, aber erfolgreich
Erstmals in Düsseldorf können jetzt zwei Grundwasseraufbereitungsanlagen, die seit mehr als zehn Jahren zur Sanierung einer Grundwasserverunreinigung in Betrieb sind, abgebaut werden. Ausgehend von der Waagenstraße in Düsseldorf-Eller war die Verunreinigung zu Beginn der Sanierung mehr als vier Kilometer lang. Inzwischen ist sie zu 80 Prozent erfolgreich beseitigt worden. Statt ursprünglich vier reichen ab jetzt zwei Sanierungsanlagen aus, um der noch verbleibenden Verunreinigung Herr zu werden. Denn westlich des Südparks ist die Grundwasserverunreinigung fast vollständig beseitigt worden. Die Grundwassersanierungsanlagen am Bittweg und am Stoffeler Kapellweg können daher abgebaut werden. Während der Sanierung wurden mehr als 18 Millionen Kubikmeter verunreinigten Grundwassers abgepumpt und gereinigt. Dem Grundwasser sind binnen der zehn Jahre mehr als 4.600 Kilo gesundheitsschädliche Chlorierte Kohlenwasserstoffe (CKW) entzogen worden. Zusätzlich wurden 2.971 Kilo CKW aus der Bodenluft entfernt. "Die Beseitigung dieser Verunreinigung des Grundwassers mit Chlorierten Kohlenwasserstoffen (CKW) besaß an dieser Stelle besonders hohe Priorität. Denn bei einer weiteren Ausbreitung in Richtung des Wasserwerks Flehe drohte dessen Stilllegung oder Teilstilllegung", erklärt Umweltdezernentin Charlotte Nieß-Mache.
Eine ausführliche Fallbeschreibung finden Sie unter:
http://www.duesseldorf.de/umweltamt/download/altlast/waagenstra.pdf
 
bodenwelten.de - Feb 1, 2006 - 10:44:45
BodenMärkte - BVB-Jahrestagung in Stuttgart
Am 26. und 27. April 2006 findet in Stuttgart die 7. BVB-Jahrestagung zum Thema "BodenMärkte - Bodennutzung der Zukunft" statt. Das Programm finden Sie unter
http://www.bvboden.de/aktuelles/termine
 
bodenwelten.de - Feb 1, 2006 - 10:43:30
Archivfunktion von Böden
Der Bundesverband Boden und das Rheinische Amt für Bodendenkmalpflege veranstalten am 22. März 2006 die Fachtagung "Die Archivfunktion von Böden und die Pedo-Archäologie - zwei Aufgaben mit einem Ziel" in Bonn. Das Programm finden Sie unter
http://www.bvboden.de/aktuelles/termine
 
Manuela Laschinger - Jan 17, 2006 - 7:48:16
wanted: Job!
Absolventin der Umweltsicherung sucht Berufseinstieg in Gutachterbüro (Altlastenerkundung / Flächenrecycling...). Einarbeitungszeit auch gerne als Praktikantin. Bevorzugt in Bayern.
 
valentin - Jan 12, 2006 - 8:23:04
DHU: Föderalismusreform drückt auf Umweltstandards
Die Deutsche Umwelthilfe schlägt wegen des missglückten Entwurfs Alarm - Wettbewerb der Länder um die niedrigsten Umweltnormen ist programmiert. Die von Bund und Ländern vorgeschlagene Föderalismusreform verfehlt im Bereich Umwelt- und Naturschutz ihr zentrales Ziel, eine bundesweit konsistente und einheitliche umweltrechtliche Verfahrens- und Genehmigungspraxis herzustellen. Sie wird das Unvermögen von Bund und Ländern bei der Umsetzung EU-rechtlicher Umweltvorschriften weiter verschärfen, erreichte Umweltstandards absenken und zu einem Wettbewerb der Bundesländer um die niedrigsten Umweltnormen führen. Gleichzeitig wird sich die Zahl der Auseinandersetzungen vor dem Bundesverfassungsgericht erhöhen. Das ist das Fazit einer von der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) vorgestellten umfassenden Defizitanalyse des Vorhabens. Ganzer Artikel und Download der Analyse:
http://duh.de/index.php?page_id=10&page_src=press/showpm.php&press_id=269
 
valentin - Jan 9, 2006 - 10:36:59
EU ratifiziert drei Protokolle der Alpenkonvention
Heute, 09.01.2006 hat EU-Kommissar Stavros Dimas für die EU drei Durchführungsprotokolle der Alpenkonvention - zu Bodenschutz, Energie und Tourismus - in der Wiener Hofburg unterzeichnet. Österreichs Umweltminister Josef Pröll, der gleichzeitig Präsident der Alpenkonvention ist, bezeichnete die Unterzeichnung während der Österreichischen Ratspräsidentschaft als wichtigen Schritt zur Absicherung einer nachhaltigen Entwicklung im Alpenraum. Ziel der Protokolle ist ein fairer Ausgleich zwischenökologischen und ökonomischen bzw. touristischen Interessen, bei dem der Schutz der Alpen als Lebens- und Naturraum gewahrt und die Bedeutung der Alpen als Wasserreservoir Europas gestärkt wird. Kern des Bodenschutzprotokolls ist eine langfristige Erhaltung des Bodens und ein sparsame Umgang mit Flächen. Bei Großvorhaben sind nationale Umweltverträglichkeitsprüfungen durchzuführen. Die Schwerpunkte des Energieprotokolls liegen im Bereich der Energieeinsparung sowie der Nutzung erneuerbarer Energieträger.
http://www.alpenkonvention.org/page1_de.htm
 
valentin - Jan 8, 2006 - 00:32:19
Fotos von Christian Wolter: Blühende Landschaften 2005
In den Deichtorhallen Hamburg wird noch bis zum 26.01.2006 die Ausstellung "gute aussichten - junge deutsche fotografie 2005/2006" gezeigt. Zu sehen sind auch die Photographien von Christian Wolter: "Christian Wolter schaut genau hin und hat die schwimmende Linie zwischen Natur und industrieller Menschlichkeit in seinen Bildern eingefangen."
http://www.guteaussichten.org/guteaussichten/arbeiten_bilder.cfm?Autor=29&imgNo=286
 
valentin - Jan 6, 2006 - 4:40:45
Wenn der Investor klingelt
Aus der Traum vom humanen Wohnen für alle. Mit dem Verkauf von Millionen Sozialwohnungen an internationale Fonds verraten deutsche Städte ein Jahrhundertwerk: Seit wenigen Jahren stürzen sich die Fondsgesellschaften, zumeist aus den USA und Großbritannien, geradezu auf deutsche Mietwohnungen. Sie heißen Terra Firma, Fortress, Apellas oder auch Cerberus wie der dreiköpfige Höllenhund aus der griechischen Mythologie, der den Eingang zur Unterwelt bewachte. Rund 600000 Mietwohnungen haben die Investoren in den vergangenen fünf Jahren erworben, zumeist von Kommunen. Und es sollen noch weit mehr werden. Auf die 3,3 Millionen Wohnungen, die Kommunen und Länder derzeit noch halten, haben sie es abgesehen. So manche Stadt kann der Versuchung nicht widerstehen, auf diese Weise ihre desolate Haushaltslage zu verbessern, und verkauft. Derzeit lauert die Branche auf die 100000 Wohnungen der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) in Nordrhein-Westfalen, welche die neue CDU/FDP-Regierung privatisieren will. Lesen Sie den ganzen Bericht in der ZEIT:
http://www.zeit.de/2006/02/Wohnungen_Head
 

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Lesen sie hier alles zum Thema Perfluorierte Tenside



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Der Flächenverbrauch in Deutschland liegt 2003 bei tglich 97 Hektar. Können Sie sich diese Zahl vorstellen? Der Verbrauchs-Zähler macht"s deutlich:

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