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Archiv 'Forum Bodenschutz und Altlasten' 2004

 
valentin - Dez 6, 2004 - 1:15:24
Gründung der "Kommission Bodenschutz" des Umweltbundesamtes soll Impulse geben
Die heute in Berlin gegründete "Kommission Bodenschutz" soll den Schutz des Bodens stärker ins Bewusstein der Bevölkerung und der Umweltpolitik bringen und Impulse für künftige politische Strategien im Bodenschutz geben. Einen Tag nach dem internationalen Tag des Bodens am 5. Dezember 2004 resümierten auf der Auftaktveranstaltung über 100 Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik fünf Jahre Bodenschutzrecht in Deutschland und loteten Perspektiven des Bodenschutzes in Deutschland und Europa aus. "Die Kommission hat sich mit ihrem Arbeitsprogramm Großes vorgenommen. Die skizzierten Aufgaben werden den Notwendigkeiten und der Bedeutung des Bodenschutzes gerecht", sagte Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamte (UBA). Die Aufgaben der neuen Kommission soll über den Anwendungsbereich des Bodenschutzrechtes hinausgehen und auch bodenschutzrelevante Fragestellungen in anderen Rechtsbereichen umfassen. Hierzu gehören: die wissenschaftlichen Grundlagen und Methoden im Rahmen bodenschutzrelevanter Rechtssetzung überprüfen, fortentwickeln und ergänzen; Empfehlungen zu wissenschaftlich begründeten Bewertungen schädlicher Wirkungen auf die Bodenfunktionen geben und Empfehlungen zu Maßstäben der Bewertung von Böden in der Raumplanung formulieren. Den Vorsitz der Kommission hat Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard F. Hüttl, Technische Universität (TU) Cottbus, Lehrstuhl für Bodenschutz und Rekultivierung. Die weiteren Mitglieder sind:
Dir. u. Prof. Wolf Eckelmann, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe(BGR) Hannover
Prof. Dr. Felix Ekardt, Universität Bremen
Prof. Dr. Klaus Fricke, TU Braunschweig
Prof. Dr. Peter Grathwohl; TU Tübingen
Prof. Dr. Jürgen Hess; Universität Kassel
Prof. Dr. Ulrich Köpke, Universität Bonn
Prof. Dr. Yeong Heui Lee, Freie Universität Berlin
Prof. Dr. Friedrich Rück
Prof. Dr. Magret Schlumpf, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH)
Prof. Dr. Dr. Ewald Schnug, Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) Braunschweig
Prof. Dr. Jutta Zeitz; Humboldt Universität Berlin
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2004/pd04-116.htm
 
valentin - Dez 3, 2004 - 9:27:51
Versauerung der Waldböden gefährdet Trinkwasser
ngo-online, die Internet-Zeitung für Deutschland bericht: "Der Wald und seine Böden sind geschädigt wie noch nie. Die aktuellen Berichte über die rapide zunehmenden Waldschäden in den Bundesländern decken schonungslos auf, was Wissenschaftler und Forst-Experten schon länger beklagen: In unseren Waldböden ticken Zeitbomben mit verheerenden Wirkungen. Die zunehmenden Schadstoffe im Waldboden gefährden massiv den Trinkwasserspeicher Wald. Gleichzeitig lässt die Bereitschaft der Politik immer mehr nach, mit Bodenschutzkalkungen offensiv gegen die fortschreitende Versauerung der Waldböden vorzugehen." Lesen Sie den ganzen Artikel unter
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php4?Nr=9908
 
valentin - Dez 1, 2004 - 2:51:29
Unbehandelte Abfälle dürfen ab Mitte 2005 nicht mehr auf Deponien abgelagert werden
Der Generalanwalt beim Europäischen Gerichtshof bestätigt die Rechtsauffassung der Bundesregierung. Im Rechtsstreit um die Mülldeponie "Eiterköpfe" in Rheinland-Pfalz vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) hat sich der Generalanwalt in seinen Schlussanträgen der Rechtsauffassung der Bundesregierung angeschlossen. Demnach ist die deutsche Abfallablagerungsverordnung mit dem EU-Recht vereinbar. Damit zeichnet sich ab, dass die Klage des Betreibers der Mülldeponie gegen das Verbot der Ablagerung unzureichend behandelter Siedlungsabfälle ohne Erfolg bleiben wird. In dem vor dem Verwaltungsgericht (VG) Koblenz anhängigen Rechtsstreit hatte der Deponiezweckverband "Eiterköpfe" gegen das Land Rheinland auf die Erlaubnis geklagt, auch über den 31. Mai 2005 hinaus auf seiner Hausmülldeponie unzureichend vorbehandelten Hausmüll abzulagern. Das Land Rheinland-Pfalz hatte einen entsprechenden Antrag des Deponiebetreibers unter Hinweis auf die Ablagerungsverordnung abgelehnt. Diese Verordnung schreibt zwingend vor, dass ab dem 1.6.2005 nur thermisch oder mechanisch-biologisch vorbehandelte Abfälle abgelagert werden dürfen. Da der EuGH in aller Regel dem Votum des Generalanwalts folgt, ist das Bundesumweltministerium zuversichtlich, dass der Gerichtshof die Ablagerungsverordnung als EU-rechtskonform ansehen wird. Bundesumweltminister Jürgen Trittin: "Das Votum des Generalanwalts ist ein gutes Zeichen für unser Zieldatum 2005. Ich appelliere erneut an Kommunen, Gewerbe und Industrie, die rechtskonforme Entsorgung ihrer Abfälle bis zum 1.6.2005 sicherzustellen."
http://www.bmu.de/de/1024/js/presse/2004/pm339/
 
valentin - Nov 29, 2004 - 9:32:55
Soil Thematic Strategy
Die EU-Kommission hat die Berichte der technischen Arbeitsgruppen zur zukünftigen Bodenschutzstrategie der EU veröffentlicht. Sie gliedern sich in die folgenden sechs Teile:
  • VOLUME I - INTRODUCTION AND EXECUTIVE SUMMARY
  • VOLUME II - EROSION
  • VOLUME III - ORGANIC MATTER AND BIODIVERSITY
  • VOLUME IV - CONTAMINATION AND LAND MANAGEMENT
  • VOLUME V - MONITORING
  • VOLUME VI - RESEARCH, SEALING AND CROSS-CUTTING ISSUES
Zitat aus der Ankündigung zu den Dokumenten: "Volume I consists of the executive summaries from each of the five Working Groups. This publication presents the actual reports from the 5 Technical Working Groups that operated during 2003-2004 under the umbrella of the Thematic Strategy for Soils. Copy of the above indicated "mandates" are also included into volume I. These mandates were developed by the European Commission colleagues, consolidated by the stakeholder "Advisory Forum" and then passed on to the Technical Working Groups. The mandates form the basis for the activities of the Working Groups and outlined key issues where technical guidance was required." Alle Dokumente sind als pdf Verfügbar. Ein Klick auf die Bilder öffnet die Dateien:
http://eusoils.jrc.it/ESDB_Archive/Policies/STSWeb/start.htm
 
valentin - Nov 29, 2004 - 9:07:00
Achtung giftig ! - ARTE-Themenabend
Am 3.12.2004 jährt sich die Bhopal-Katastrophe zum 20igsten Mal. Bei der schlimmsten Chemiekatastrophe aller Zeiten kamen in der indischen Millionenstadt Zehntausende von Menschen ums Leben, mehrere 100.000. leiden noch heute an Folgeschäden. Die Giftgaskatastrophe von Bhopal und der leichtsinnige Umgang mit Asbest sind nur zwei Beispiele für die Bedeutung von Industrierisiken in unserer Gesellschaft. Wie wird mit diesen Risiken umgegangen und welche Interessen stehen hinter der Wahl von Industriestandorten und dem Einsatz von Giften bei der Produktion? Diesen Fragen geht der Themenabend 20 Jahre nach Bhopal am 30.11.2004 nach. Weiterhin leseh Sie hier ein Interview zum Thema EU-Chemikalienpolitik mit Patricia Cameron, Chemikalienexpertin beim BUND:
http://www.arte-tv.com/de/geschichte-gesellschaft/Vorsicht_20giftig_21/710268.html
 
valentin - Nov 25, 2004 - 0:20:11
Mit Klärschlämmen gelangen viele teils hochtoxische Substanzen auf unsere Felder
Nordrhein-Westfalen hat als erstes Bundesland eine umfassende Untersuchung über die Klärschlammbelastung mit organischen Schadstoffen durchgeführt. Die Ergebnisse aus einer ganzjährigen Untersuchung der Klärschlämme aus 158 kommunalen Kläranlagen – dies entspricht rund 80 Prozent der in Nordrhein-Westfalen anfallenden jährlichen Klärschlammmenge – ergaben, dass Rückstände aus Wasch- und Reinigungsmitteln, Desinfektions- und Flammschutzmitteln sowie hochgiftige Stoffe aus industriellen Prozessen in Klärschlämmen verbreitet auftreten. NRW Umweltministerin Bärbel Höhn: "Die Ergebnisse zeigen, wie sehr unser Alltag durch den Umgang mit chemischen Produkten geprägt ist. Diese gelangen teilweise gewollt, oft aber auch als unerwünschtes Nebenprodukt in unser Abwasser und damit in den Klärschlamm. Wir müssen genau festlegen, welche Klärschlämme überhaupt weiterhin auf unseren Äckern verteilt werden können." Mit dem Untersuchungsprogramm steht erstmalig bundesweit eine repräsentative Datenbasis für die Klärschlammbelastung mit organischen Schadstoffen zur Verfügung. Die Ergebnisse können bundes- und europaweit Grundlage für eine Neubewertung der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung und einen nachhaltigen Bodenschutz sein. Aufbauend auf den Ergebnissen führt das NRW-Umweltministerium daher zur Zeit eine Stoffbewertung durch, aufgrund derer für die Stoffe, die Boden, Nahrungsmittel und Grundwasser am meisten belasten können, Grenzwertbereiche abgeleitet werden. Die Studie kann über das Umweltministerium bestellt werden:
http://www.munlv.nrw.de/sites/presse/pressemitteilungen/ue041124.htm
 
valentin - Nov 24, 2004 - 11:32:29
Bundesverdienstkreuz für "Mr. Normung": Dr.-Ing. Reimar Leschber
Alle wichtigen nationalen und internationalen Normen zur Untersuchung des Wassers, der Böden und Abfälle tragen die Handschrift von Dr.-Ing. Reimar Leschber. Heute wurde dem 75-jährigen Leschber für seine Verdienste um die Normung im Umweltschutz das große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Die Auszeichnung überreichte ihm der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), Prof. Dr. Andreas Troge. Im Rahmen des von UBA und dem Deutschen Institut für Normung e. V. (DIN) ausgerichteten Ehrenkolloquiums am 23.11.2004 stellten Fachkollegen aus dem In- und Ausland aktuelle Entwicklungen der Normung von Untersuchungsverfahren in der gegenwärtigen europäischen Bodenschutz- und Abfallgesetzgebung dar. Lesen Sie mehr unter:
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2004/pd04-112.htm
 
valentin - Nov 21, 2004 - 5:00:29
Geothermie-Kraftwerke in Deutschland
Seit über zwanzig Jahren wird in Deutschland am Einsatz von Geothermie-Kraftwerken gearbeitet. Aber ist dies hier bei uns nun bloß technische Spielerei oder doch eine ernsthafte Alternative zu herkömmlichen Energieträgern? Dieser Frage geht ein ausführlicher Aufsatz von geoscience online in einem Schwerpunktthema nach. Beschrieben werden beispielsweise die geothermale Bohrtechnik, das Hot-Dry-Rock-Verfahren, der Aquiferenspeicher im Berliner Reichstag sowie ein Ausblick in die geothermale Zukunft gegeben:
http://www.g-o.de/index.php?cmd=focus_detail&f_id=185&rang=1
 
valentin - Nov 17, 2004 - 1:46:14
Neue Verordnung legt strenge Massstaebe fuer Deponien fest
Das Bundeskabinett hat heute auf Vorschlag von Bundesumweltminister Juergen Trittin die Deponieverwertungsverordnung verabschiedet. „Damit schiebt die Bundesregierung der Scheinverwertung von Abfaellen auf Deponien einen Riegel vor“, sagte Trittin. Aehnlich wie an die Ablagerung von Abfaellen muessten auch an deren Verwertung hohe Anforderungen gestellt werden, so der Bundesumweltminister. Deponien sind Bauwerke und erfordern eine Reihe von Baumassnahmen fuer Errichtung, Betrieb, Stilllegung und zur Nachsorge. Diese Bauarbeiten koennen grundsaetzlich auch mit entsprechend geeigneten Abfaellen zur Verwertung durchgefuehrt werden. „Es darf allerdings nicht sein, dass Deponien zu Verwertungsanlagen umfunktioniert und damit die Vorgaben der Abfallablagerungsverordnung unterlaufen werden“, betonte Trittin. Nach der heute verabschiedeten Verordnung duerfen Abfaelle nur eingesetzt werden, wenn es dafuer eine bautechnische Notwendigkeit gibt. Dabei werden strenge Massstaebe angelegt, die auch die Qualitaet der Abfaelle einbeziehen. Der Verordnungsentwurf bedarf noch der Zustimmung von Bundestag und Bundesrat.
http://www.bmu.de/de/1024/js/presse/2004/pm328/
 
valentin - Nov 13, 2004 - 7:57:25
Fünf Jahre danach: Bundes-Bodenschutz- und Altlasten-Verordnung in der Diskussion
Workshop zu Methoden zum Erfassen und Bewerten der Bodenbelastungen: Fünf Jahre nach In-Kraft-Treten diskutierten Ende Oktober 2004 über 200 Fachleute in Berlin-Adlershof über ihre Erfahrungen bei der Anwendung der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV). Anlass für den gemeinsam vom Fachbeirat für Bodenuntersuchungen (FBU) am Umweltbundesamt (UBA), der Bundesvereinigung Boden und Altlasten e.V. (BVBA) und dem Deutschen Institut für Normung (DIN) veranstalteten Workshop sind aktuelle Überlegungen zur Fortschreibung der Verfahren und Methoden im Anhang 1 der BBodSchV. Die Diskussion zeigte: Die Anwender der BBodSchV wünschen vor allem sichere und kostengünstige Methoden, die Berücksichtigung möglicher Messunsicherheiten in den Bewertungsmaßstäben sowie klare Ausführungen für die Probennahme. Dies wird bei der Fortschreibung der BBodSchV zu beachten sein. Vor allem Prüflaboratorien, Ingenieurbüros, Sachverständige sowie Umweltbehörden – als Anwender der BBodSchV – nutzten den Workshop, um sich über die weitere Entwicklung der Verfahren und Methoden nach Anhang 1 zu informieren. Dazu stellten Mitglieder des Fachbeirates für Bodenuntersuchungen – dessen Vorsitz Prof. Dr. Konstantin Terytze (UBA), wahrnimmt – den aktuellen Stand der Methoden und Verfahren für Bodenuntersuchungen vor. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erörterten Möglichkeiten zur Einschätzung der Messunsicherheiten bei Untersuchungsverfahren zum Beurteilen der Bodenqualität und ließen sich durch Vertreter des Deutschen Instituts für Normung Entwicklungen auf dem Gebiet der Europäischen Normung für Bodenuntersuchungen darlegen. Eine Kurzfassung der Diskussionsbeiträge des Workshops ist bei der Geschäftsstelle der BVBA, itva@snafu.de zu erhalten. Die kompletten Unterlagen werden in Kürze im Internet unter der Adresse www.umweltbundesamt.de, Fachbeirat für Bodenuntersuchungen, veröffentlicht.
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2004/pd04-108.htm
 
valentin - Nov 10, 2004 - 6:00:11
Altlastensanierung in NRW
Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNLV), der Altlastensanierungs- und Altlastenaufbereitungsverband NRW (AAV) und das Landesumweltamt NRW (LUA) haben eine Broschüre zum Thema "Altlastensanierung in Nordrhein-Westfalen" herausgegeben.
Diese Schrift gibt auf über 100 Seiten einen Überblick über die Aktivitäten und den gegenwärtigen Arbeitsstand bei der Altlastenerkundung und -sanierung in NRW. Am Beispiel von sieben Sanierungsprojekten werden die Arbeitweise im Einzelfall und die erzielten Ergebnisse eingehend dargestellt. Es handelt sich dabei um vom Land, vom AAV oder gemeinsam geförderte Sanierungen. Bei allen Projekten handelt es sich nicht um bevorzugt geförderte oder fachlich besonders intensiv betreute "Modellsanierungen", sondern um Fälle, die aus dem alltäglichen Geschehen herausgegriffen sind.
Die Broschüre kann beim MUNLV bestellt werden und steht zum Download als pdf-Datei bereit. Weiter Informationen unter:
http://www.lua.nrw.de/altlast/sanierungsbroschuere.htm
 
valentin - Nov 6, 2004 - 11:55:42
Zukunftsfähige Raumnutzung. Boden gut machen!
Dies ist der Titel eines Positionspapieres zum Thema Flächenverbrauch des BUND. Neben einer umfangreichen Bestandsaufnahme und der Suche nach Ursachen für den hohen Flächenverbrauch werden Instrumente zum Umsteuern sehr differenziert dargestellt. Es wird die effektivere Nutzung von Ordnungs- und Planungsrecht dargestellt, ökonomische Lenkungsinstrumente und deren Anwendung auf lokaler Ebene beschrieben sowie sozioökonomische Entwicklungen aufgeführt. Das Positionspapier kann über den BUND bezogen werden.
http://www.bund.net
 
valentin - Nov 5, 2004 - 9:37:21
Für einen streng vorsorgeorientierten Bodenschutz in der EU
Die Europäische Kommission hat im Jahr 2002 einen Vorschlag zur Erarbeitung einer Strategie zum Schutz des Bodens vorgelegt: Bodenschutz soll EU-weit rechtsverbindlich anerkannt werden, so, wie es für Wasser und Luft bereits der Fall ist. "Der eingeschlagene Kurs in der europäischen Bodenschutzpolitik sollte auf jeden Fall auch von der neuen Kommission beibehalten werden", mahnt der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), Professor Dr. Andreas Troge. Er begrüßt, dass die Niederlande das Thema Bodenschutz zu einem Schwerpunkt der Umweltpolitik während ihrer EU-Präsidentschaft gemacht haben. Seit Jahren bemüht sich das UBA, das "Bodenbewusstsein" in der Bevölkerung zu fördern. In den vergangenen fünf Jahren wurden 5,6 Millionen Euro in die Bodenschutzforschung investiert. Die in Deutschland gesammelten Erkenntnisse können auch international genutzt und mit Erfahrungen anderer Länder ergänzt werden.
Es besteht die berechtigte Besorgnis, dass sich künftige europäische Bodenschutz-Regelungen auf unstrittige Minimalanforderungen beschränken könnten. Das UBA setzt sich für strenge Schutz- und Vorsorgestandards ein. Zielvorstellungen und Eckpunkte europäischer Bodenregelungen können weitgehend aus dem deutschen Bodenschutzrecht hergeleitet werden. Das Hintergrundpapier "Bodenschutz in der Europäischen Union voranbringen" ist im Internet unter der Adresse http://www.umweltbundesamt.de, Rubrik „Presse/Hintergrundpapiere“ abrufbar.
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2004/pd04-102.htm
 
valentin - Okto 27, 2004 - 9:18:33
Die abenteuerliche Reise von Fridolin, dem Regenwurm
Eine neue Kinderbroschüre zum Bodenschutz ist erschienen: Der Regenwurm Fridolin ist mutig. Er geht auf die Suche nach dem Regenwurm- Schlaraffenland - einem Boden, in dem er gesund und glücklich leben kann. Dabei erlebt er aufregende Abenteuer und findet neue Freunde. Auf 30 Seiten erzählt Fridolin von seiner spannenden Reise und alles rund um den Boden und die Regenwürmer. Bebildert haben die Geschichte Schülerinnen und Schüler der Berliner Erich-Kästner Grundschule und der Berliner Künstler Simon Schrieber. Die kostenlose Broschüre richtet sich an Kinder im Vorschulalter und Schulkinder bis zur dritten Klasse. Sie ist auch für den Sachkundeunterricht an Grundschulen geeignet. Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit beim Umweltbundesamt unter:
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2004/pd04-097.htm
 
valentin - Okto 27, 2004 - 9:06:19
Verbot der Mülldeponierung tritt pünktlich in Kraft
Ab dem 1. Juni 2005 ist die Deponierung unbehandelter biologisch abbaubarer Siedlungsabfälle ohne Einschränkungen verboten. Für Ausnahmen gebe es keinen Anlaß, teilte das Bundesumweltministerium mit. Ausreichende Kapazitäten zur Müllverbrennung oder mechanisch- biologischen Vorbehandlung stehen ab 2005 bereit. Ende Mai 2005 geht eine zwölfjährige Übergangsfrist zu Ende, in der sich Kommunen und die Entsorgungswirtschaft auf die Neuregelung eingestellt haben. Mit der Normierung des Verbots der Ablagerung biologisch abbaubarer Abfälle in der Technischen Anleitung Siedlungsabfall (TASi) von 1993 begann der Übergangszeitraum. Die Ablagerungsverordnung vom 20. Februar 2001 hob diese Bestimmung in Verordnungsrang. Vor diesem Hintergrund sind sich Bund, Länder und Kommunale Spitzenverbände einig, dass diese Frist nicht über den 1. Juni 2005 hinaus verlängert wird. Mit dem Verbot wird ausgeschlossen, dass von der bisher üblichen Abfallbeseitigung auch in Zukunft noch erhebliche Gefahren für Boden, Grund- und Oberflächengewässer sowie das Klima ausgehen. Die nachfolgenden Generationen sollen nicht weiterhin mit den Risiken ständig neu produzierter Altlasten und den Kosten ihrer Sanierung belastet werden.
Für die Behandlung von Restabfällen stehen 2005 in Deutschland insgesamt 138 Anlagen zur Verfügung, davon 72 Müllverbrennungsanlagen (MVA) und 66 mechanisch-biologische Behandlungsanlagen (MBA). 72 Anlagen (16 MVA und 56 MBA) wurden nach Inkrafttreten der Ablagerungsverordnung gebaut.
http://www.bmu.de/de/1024/js/presse/2004/pm313/
 
valentin - Okto 25, 2004 - 9:58:27
Deutscher Bundestag: Kleine Anfrage "Bodenschutz und Altlasten"
Im Rahmen einer Kleinen Anfrage hat die Fraktion der CDU/CSU der Bundesregierung am 21.09.2004 einen Katalog von 25 Fragen zum Thema Bodenschutz und Altlasten vorgelegt. Unter Anderem geht es um die Anzahl der bekannten Altlasten, Sanierungskosten, Flächenrecycling, Flächenverbrauch, Begrenzung der Zustandsverantwortlichkeit für Grundstückseigentümer, Kriterien für die Bodenbewertung, natürliche Selbstreinigungsprozesse, die europäische Bodenschutzstrategie. Lesen Sie die Antwort der Bundesregierung vom 07.10.2004 hier (die Drucksache enthält zusätzlich – den Fragetext):
http://dip.bundestag.de/btd/15/039/1503905.pdf
 
valentin - Okto 15, 2004 - 10:09:15
WRRL: Naturschutzverbände starten Projekt "Wassernetz NRW"
Aus Sicht der drei in NRW anerkannten Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU ist die Wasserrahmenrichtlinie der EU eine große Chance für den Gewässerschutz. Um diese zu nutzen und die für die Umsetzung der WRRL notwendige enge Kooperation untereinander sicherzustellen, haben BUND, LNU und NABU das Gemeinschaftsprojekt Wassernetz NRW ins Leben gerufen. Gefördert von der Nordrhein-Westfälische Stiftung für Umwelt und Entwicklung hat das dreiköpfige Projektteam im September mit der Arbeit begonnen. Zentrale Aufgabe ist der Aufbau eines Netzwerkes zur Einbindung des ehrenamtlichen Gewässerschutzes. Damit eröffnen sich neue Wege für alle Gewässerschützer, ihre Ortskenntnisse und ihr Fachwissen einzubringen. Neben dem Aufbau eines Kommunikationsnetzwerkes und der Durchführung von Weiterbildungsseminaren, ist das Projektteam für die fachliche Arbeit zur Umsetzung der WRRL auf Landesebene zuständig. Eine Internetplattforum ist im Aufbau:
http://wassernetz-nrw.de/
 
valentin - Okto 15, 2004 - 8:51:18
Pestizid-Reduktionsprogramm gefordert
Das Pestizid Aktions-Netzwerk PAN und der NABU fordern Bundesverbraucherministerin Renate Künast auf, endlich ein längst überfälliges Pestizid-Reduktionsprogramm zu verabschieden. Bereits vor einem Jahr hat der Beirat für ein Reduktionsprogramm im Pflanzenschutz unter Einbeziehung aller wichtigen Interessengruppen der Ministerin detaillierte Vorschläge für ein solches Programm vorgelegt. Der Ankündigung des Ministeriums zur schnellstmöglichen Vorlage eines Programms sind bis heute keine Taten gefolgt, obwohl die Bundesregierung bereits in ihrer Koalitionsvereinbarung für die laufende Legislaturperiode die Entwicklung einer Strategie zur Minderung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln angekündigt hatte. Lesen Sie die ganze Meldung hier:
http://www.nabu.de/m01/m01_02/02851.html
 
valentin - Okto 11, 2004 - 8:55:38
NRW: Leitfaden zur Ausweisung von Bodenschutzgebieten
Der Leitfaden gibt in seinem Textteil Antworten zu rechtlichen und fachlichen Anforderungen an die Ausweisung von Bodenschutzgebieten und stellt den rechtlichen und fachlichen Rahmen sowie den Ablauf eines Ausweisungsverfahrens für die Regelungen gemäß Landesbodenschutzgesetz NRW dar. Für die unterschiedlichen Fallgestaltungen des gebietsbezogenen Bodenschutzes wurden Muster-Bodenschutzgebietsverordnungen ausgearbeitet und dem Leitfaden als Anlagen beigefügt. Der Leitfaden ist als Empfehlungen zu verstehen und nicht pauschal auf jeden Einzelfall übertragbar. Die spezifischen Bedingungen des jeweiligen Gebietes müssen vielmehr von der zuständigen Bodenschutzbehörde in jedem Einzelfall in das Verfahren eingebracht und berücksichtigt werden. Download unter:
http://www.munlv.nrw.de/sites/arbeitsbereiche/boden/bodenschutzhaupt-mehr.htm
 
valentin - Okto 11, 2004 - 8:44:23
Gift im Blut
Eine von der Umweltschutzorganisation WWF veröffentlichte Studie offenbart, dass Kinder oft mehr Chemikalien oder eine höhere Konzentration bestimmter, neuerer Chemikalien wie bromierte Flammschutzmittel und perfluorierte Chemikalien im Blut haben als ihre Eltern und Großmütter. Dies ist vor allem deshalb erschreckend, weil es sich dabei um Chemikalien handelt, die im Körper und in der Umwelt äußerst langsam abgebaut werden und sich daher im Laufe eines Lebens stetig im Organismus zu höheren Konzentrationen anreichern. Die Studie wirft daher die Besorgnis erregende Frage auf, ob Kinder sowie künftige Generationen während ihres Lebens um ein Vielfaches mit potenziell krebserregenden, das Hormonsystem beeinflussenden oder gar die Gehirnleistung beeinträchtigenden Chemikalien belastet sein werden als die heute über 30 Jährigen. Lesen Sie die ganze Mitteilung sowie die Studie des WWF unter:
http://wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02139/index.html
 
 
valentin - Okto 7, 2004 - 10:40:07
30 Jahre Erfahrung in der Altlastensanierung
Vom Umweltbundesamt (UBA) ist eine Veröffentlichung zu 30 Jahren Altlastensanierung in Deutschland erschienen. Das UBA dazu in der Presseerklärung: "In Deutschland gab und gibt es viele sanierungsbedürftige Industriestandorte und Deponien. Diese unerwünschten Hinterlassenschaften der Vergangenheit bildeten in den vergangenen 30 Jahren einen Schwerpunkt für den Umweltschutz in Deutschland. Mit der aktuellen englischsprachigen Publikation „MANAGEMENT AND REMEDIATION OF CONTAMINATED SITES“ zeigt das Umweltbundesamt, mit welchem Engagement und vor allem, wie sich Deutschland der Altlastensanierung stellte. Knapp und prägnant werden wichtige Faktoren zur Ermittlung, Untersuchung, Gefahrenschätzung, zur Sanierung und Nachsorge von Altlastenflächen, sowie die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen beschrieben. Somit können die in Deutschland gesammelten Erfahrungen auch in anderen Ländern berücksichtigt werden." Die Veröffentlichung kann beim UBA bestellt werden, weitere Informationen:
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2004/pd04-088.htm
 
valentin - Okto 6, 2004 - 9:14:27
Neues NRW-Informationsportal zum Ökolandbau online
Das Fachinformationssystem zum Ökologischen Landbau der Landwirtschaftskammer NRW wurde aktualisiert, ausgebaut und neu gestaltet. Es bietet umfassende Informationen zu allen Themen des ökologischen Landbaus, von Pflanzenbau bis Tierhaltung, von Vermarktungswegen bis hin zu Fördermaßnahmen. Vorgestellt werden Ergebnisse von Anbauversuchen, Sortentipps, Informationen zu Haltung, Fütterung und Gesundheit von Nutztieren und Fachinformationen aus der Beratung. Dabei haben NRW-spezifische Themen Vorrang, übergeordnete Themen werden eng mit dem Bundesportal zum ökologischen Landbau www.oekolandbau.de verknüpft.
http://www.oekolandbau.nrw.de/
 
valentin - Okto 6, 2004 - 9:07:01
Umweltdaten Deutschland Online 2004
Aktuelle Daten und Fakten zur Umwelt in Deutschland hat das Umweltbundesamt veröffentlicht. Informationen über umweltrelevante Kenngrößen der Gesamtwirtschaft, der Land-, Wasser- und Abfallwirtschaft werden in Karten, Diagrammen und Tabellen dargestellt. Entwicklungen im Bereich Energie, Verkehr sowie den Umweltmedien Wasser, Boden, Luft werden durch Darstellungen der umwelt- und gesundheitsbezogenen Wirkungen ergänzt. Hier geht es zur Startseite:
http://www.env-it.de/umweltdaten/jsp/index.jsp
 
Christoph Palme - Sep 22, 2004 - 8:38:28
Tübingen [BW]
In Kürze erscheint ein neuer Kommentar zum Bodenschutzrecht, u.a. mit der zur Zeit aktuellsten Kommentierung zu § 4 BBodSchG, kommentiert von dem neu gewonnenen Mitarbeiter Dr. Christoph Palme, langjähriger Assistent am Institut für Öffentliches Recht der Universität Tübingen. Die Kommentierung nimmt zu allen aktuell diskutierten Streitfragen des § 4 Stellung und bietet wenn nötig, eine eigene Lösung an.
Es handelt sich um den Kommentar:
Hoffmann-Hoeppel/Schumacher/Wagner, Bodenschutzrechtpraxis, Springer Experten System, Schweizerbart´sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart
Die neue Nachlieferung mit u.a. der erstmaligen Kommentierung zu § 4 erscheint voraussichtlich im Oktober.
 
valentin - Sep 20, 2004 - 10:00:08
Stellenangebot im Bereich "Gewässerschutz und Altlasten"
Das Umweltamt der Landeshauptstadt Düsseldorf sucht Dipl.-Ingenieure (FH) der Fachrichtungen Umweltschutz, Bauingenieurwesen, Chemieingenieurwesen, Verfahrenstechnik oder vergleichbar Fachrichtungen. Die Aufgaben im Bereich Gewässerschutz und Altlasten sind: Vorbereitung und Durchführung von Maßnahmen zur Grundwassersanierung, Anordnung und Überwachung von Boden- und Grundwassersanierungsmaßnahmen Verpflichteter, die Fortschreibung des Katasters der Altablagerungen und Altstandorte und Erteilung von Auskünften, die Bearbeitung von Flächenrecyclingvorhaben sowie wasser-, bodenschutz- und abfallrelevante Anforderungen an Planungs- und Bauvorhaben. Bewerbungsfrist ist der 29.10.2004. Weitere Informationen:
http://www.duesseldorf.de/stellen/stellenangebote/19/19020604.html
 
valentin - Sep 9, 2004 - 10:38:46
Stoffdaten zum Boden jetzt auch online
Ab sofort ist die neue Version 4.0 der Stoffdatenbank STARS nicht nur auf CD-ROM, sondern auch als Web-Anwendung verfügbar. Relevante Stoffinformationen für die Umweltmedien Wasser, Boden und Luft stehen in einer ständig aktuellen, kompakten und gut recherchierbaren Form bereit. Neu ist: Die Softwareinstallation am Arbeitsplatz entfällt. Ein einfacher Internet-Browser reicht nun aus, um die Vorteile eines schnellen Datenzugriffs nutzen zu können. Die Datenbank ermöglicht den Zugriff auf aktuelle Hintergrundwerte für anorganische und organische Stoffe in Böden, veröffentlicht im Jahr 2003 durch die Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft Bodenschutz (LABO). Außerdem informiert die STARS über Prüf-, Maßnahmen- und Vorsorgewerte der Bundes- Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) einschließlich der Hinweise zur Berechnung von Prüfwerten zur Bewertung von Altlasten (PBA, Teil 4 und 5) sowie über Richt- und Grenzwerte (MAK-Werte, BAT-Werte, Wassergefährdungsklassen). Weitere Informationen und Preisangaben (CD-ROM und Web-Anwendung):
http://www.stoffdaten-stars.de/
 
valentin - Aug 31, 2004 - 10:40:36
Von der Altlast zum natürlichen See
Wissenschaftler des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle berichten: Durch die Aktivierung der natürlichen Selbstreinigung können selbst aus hochtoxischen Altlasten, die unter ökonomischen Aspekten als nicht sanierbar gelten, wieder naturnahe Lebensräume werden. „Unseres Wissens“, so Professor Ulrich Stottmeister, Projektkoordinator und Leiter des Departments Umweltbiotechnologie am UFZ, „ist dies das erste realisierte Beispiel, bei dem eine Altlast derartiger Dimension auf wissenschaftlicher Grundlage und in interdisziplinärer Zusammenarbeit von Umweltbiotechnologen, Chemikern, Geologen, Hydrogeologen, Gewässerkundlern, Hydrobiologen sowie Mikrobiologen gezielt einer Selbstreinigung zugeführt wurde“. Ende August 2004 wurden Ausrüstung und Technik, die an das 1992 begonnene Forschungs- und Sanierungsprojekt „Phenolsee“ erinnern, abgebaut. Die Nachhaltigkeit des Sanierungserfolges wird aber auch weiterhin durch UFZ-Wissenschaftler beobachtet und dokumentiert. Konkrete Sanierungsziele werden in der Pressemeldung des UFZ jedoch nicht genannt. Lesen Sie den Artikel unter:
http://www.ufz.de/index.php?de=4581
 
valentin - Aug 31, 2004 - 10:27:42
Medikamente in der Kläranlage: Privathaushalte als Hauptverursacher
In einem Artikel von Spiegel-Online wird die Problematik der Medikamentenrückstände im Abwasser und der damit verbundenen Belastung von Gewässern beschrieben. Insbesondere die Blutfettsenker (Clofibrinsäure), Schmerzmittel, Antirheumatika (Ibuprofen, Diclofenac) und diverse Analgetika und Röntgenkontrastmittel werden in Gewässern nachgewiesen. Inwieweit die in dem Artikel beschriebene Verbindung zum Trinkwasser zutreffend ist, ist jedoch fraglich. Aufgrund der bei der Trinkwasseraufbereitung verwendeten Technik sollten diese Stoffe im Trinkwasser nicht nachweisbar sein. Lesen Sie den Artikel unter:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,314868,00.html
 
valentin - Aug 26, 2004 - 9:50:46
Klärschlamm muss sauberer werden!
Die Landwirtschaft nutzt Klärschlamm als Dünger, doch neben Pflanzennährstoffen wie Phosphor enthält Klärschlamm auch Schadstoffe. Bislang waren dabei besonders die Schwermetalle - wie Kupfer oder Zink - im Blick. Doch eine Untersuchung von 51 Klärschlämmen im Auftrag des Umweltbundesamt hat gezeigt: Mit der Ausbringung von Klärschlamm auf die Äcker können auch organische Schadstoffe - wie Tributylzinn - ins Grundwasser gelangen. Auch die existierenden Hygieneanforderungen genügen offensichtlich nicht immer den Ansprüchen an einen qualitativ hochwertigen Dünger. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen: Soll Klärschlamm als Dünger genutzt werden, müssen vorsorge- und schutzgutorientierte Anforderungen erfüllt werden. Dies bedeutet - neben weitergehenden Regelungen bei Schwermetallen - , dass auch bei organischen Schadstoffen und der Hygiene anspruchsvollere Anforderungen eingehalten werden müssen. Die Studie "Untersuchung von Klärschlamm auf ausgewählte Schadstoffe und ihr Verhalten bei der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung" kann beim Umweltbundesamt bestellt werden:
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2004/pd04-066.htm
 
valentin - Aug 19, 2004 - 9:11:04
Mehr Wert für die Fläche:
Die Empfehlungen des Rates für Nachhaltige Entwicklung an die Bundesregierung zu den Themen "Mehr Wert für die Fläche: Das "Ziel-30-ha" für die Nachhaltigkeit in Stadt und Land" und „Waldwirtschaft als Modell für nachhaltige Entwicklung – ein neuer Schwerpunkt die nationale Nachhaltigkeitsstrategie" liegen jetzt als Broschüren vor. Sie können als pdf-Dateien herunter geladen werden oder kostenlos in gedruckter Form bestellt werden:
http://www.nachhaltigkeitsrat.de/dokumente/publikationen/index.html
 
valentin - Aug 18, 2004 - 7:37:52
Umweltschutz verstärkt für die zivile Krisenprävention nutzen
Wird es in Zukunft zu gewaltsamen Konflikten um Wasser oder andere nicht nachhaltig genutzte Umweltressourcen kommen? Welche sicherheitspolitischen Spannungen wird der sich abzeichnende Klimawandel ausloesen, etwa mit Blick auf immer zahlreicher werdende Umweltfluechtlinge? Welchen Beitrag leisten umweltpolitische Initiativen zur Konfliktpraevention und Friedensentwicklung? Diese Themen stehen im Mittelpunkt einer neuen Informationsplattform, die 18. August 2004 unter dem Titel "Zivile Krisenpraevention - Umwelt und Ressourcen" gestartet ist. Die Informationsplattform wird vom Berliner Forschungsinstitut Adelphi Research im Auftrag des Bundesumweltministeriums konzipiert und betreut. Sie besteht aus der Webseite www.krium.de und einem monatlich erscheinenden deutschsprachigen Newsletter. Themen der ersten Ausgabe sind unter anderem Initiativen des Bundesumweltministeriums zur Umweltkooperation im Suedkaukasus, Konflikte durch illegalen Holzeinschlag in Indonesien und die Funktion von erneuerbaren Energien als "Friedensdividende":
http://www.krium.de
 
valentin - Aug 18, 2004 - 7:32:14
Edelsteine in der Kläranlage?
Das mag für viele eher nach einem Scherz klingen. Nicht aber für Abwasserexperten des Braunschweiger Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik (IST). Sie wissen, wie man Abwasser mit Diamanten von hartnäckigem Dreck befreien kann. Bei den Diamanten der Fraunhofer-Forscher handelt es sich weniger um glitzernde Edelsteine als viel mehr um eine hauchdünne Diamantbeschichtung, die in einem speziellen Verfahren auf Elektroden angebracht wird. Wenn an diese Diamant-Elektroden im Abwasser eine leichte Spannung angelegt wird, bilden sich so genannte Hydroxylradikale. Diese sehr reaktiven Substanzen zersetzen organische Verbindungen jeglicher Art in harmlose Salze und Kohlendioxid, das als Gas entweicht. Ohne dass feste Abfallprodukte wie Klärschlamm entstehen, kann Abwasser mit diesem elektrochemischen Prozess effektiv von Keimen, Farbstoffen, Zyanidverbindungen, Ölen, Hormonen und anderen Verschmutzungen befreit werden. Lesen Sie den ganzen Artikel unter:
http://www.welt.de/data/2004/08/18/320520.html
 
jeromin - Aug 10, 2004 - 8:54:45
Lübeck [SH]
Schutz des Mutterboden
Das Baugesetzbuch verlangt den Shutz des Mutterbodens. Ich suche die "Ausführungsverordnung" oder ähnliches Regelwerk, welches Angaben für den Baubetrieb enthält, wie die Bodenmieten anzulegen sind, ob sie begrünt werden müssen, wie lange Mutterboden gelagert werden darf etc.
Wer kann mir helfen ?
hjeromin@region-aktiv.de
 
valentin - Jul 15, 2004 - 8:54:27
Abfall zu Dünger?
Pilotanlage steigert die Verwertung von Klärschlamm: Jetzt nahm der Abwasserverband Heidelberg eine Pilotanlage zur Klärschlammvergärung in Betrieb, die noch mehr Schlamm abbauen, Biogas für die Stromversorgung gewinnen und Stickstoffdünger für die Landwirtschaft herstellen soll. Lesen Sie den ganzen Artikel des Deutschlandfunks unter:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/285843/
 
valentin - Jun 24, 2004 - 11:23:20
Bitterfeld: Probleme durch Grundwasser-Anstieg
Der Grundwasser-Anstieg in und um Bitterfeld ist eine Folge des Bergbaus: Mit dem Ende des Braunkohleabbaus in der Region kletterte der über Jahrzehnte künstlich niedrig gehaltene Pegel wieder in die Höhe. Das Hochwasser 2002 verschärfte die Situation: Durch die Flutung des Tagebausees Goitzsche drückte das Grundwasser noch stärker nach oben und ließ Bund und Land ein millionenschweres Hilfsprogramm auflegen. Probleme entstehen hier auch für eine unter Denkmalschutz stehende Bauermeister-Villa in Bitterfeld. Hintergrundinformationen zur Geschichte Bitterfelds unter:
http://www.mdr.de/geschichte/schauplaetze/128848.html
 
valentin - Jun 21, 2004 - 7:31:39
Landwirtschaft als Treibhausgas-Schleuder?
Moorgebiete, tropische Regenwälder, Mülldeponien: Sie alle pumpen Tag für Tag große Mengen an Methan in die Atmosphäre - mit fatalen Folgen für das Klima. Denn „farblos, geruchlos = harmlos“ - dieses Motto gilt vielleicht für Sauerstoff oder Trinkwasser, aber nicht für Methan. Es absorbiert genau wie Kohlendioxid infrarotes Licht und verhindert so, dass die durch die Sonne eingestrahlte Wärme wieder in den Weltraum abgegeben werden kann. Als einer der Hauptübeltäter wurde in den letzten Jahren die Landwirtschaft entlarvt. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Reisfelder, aber auch Kühe und Schafe, so große Mengen an Methan in die Schutzhülle der Erde „pusten“, dass sie eine große Gefahr für das Weltklima darstellen. Lesen Sie den ganzen Artikeln mit weiteren Links zum Thema unter:
http://www.geowissenschaften.de/index.php?cmd=focus_detail&f_id=163&rang=1
 
valentin - Jun 18, 2004 - 11:14:10
Thema Uferfiltration
In einem Beitrag zum Thema Uferfiltration von Deutschlandradio wird das Thema Filtration durch die Bodenpassage und Arzneimittelrückstände am Beispiel des Berliner Trinkwassers angesprochen. Dr. Thomas Heberer von der TU Berlin dazu: "Die Uferfiltration ist ein wichtiger Schritt zur Entfernung von Bakterien, von organischem Material, aber auch von Arzneimittelrückständen. Wir haben eine ganze Reihe von Verbindungen, die sehr gut mit Hilfe der Uferfiltration entfernt werden. Vor allem die, die besonders im öffentlichen Interesse stehen, wie z.B. Antibiotika-Rückstände und Rückstände von Hormonen, werden sehr effektiv bei der Uferfiltration entfernt." Lesen und hören Sie den Beitrag unter:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/278115/
 
valentin - Jun 16, 2004 - 6:38:03
Südostasien als Müllhalde: Greenpeace fordert Abkommen gegen illegalen Abfallhandel
Die Umweltorganisation Greenpeace sieht einen dringenden Handlungsbedarf zum Stopp des illegalen Abfallhandels in Südostasien. Greenpeace hatte auf die zunehmende Umweltkatastrophe durch illegales Dumping hochtoxischer Abfälle hingewiesen. Insbesondere Thailand, Kambodscha und die Philippinen würden zunehmend zu Staaten, in denen giftige und zum Teil gefährliche Abfälle entsorgt werden, berichtet das Environmental News Network.Erst vor kurzem hatten malaysische Behörden Schiffslieferungen von 12.000 Tonnen giftigen Kupferoxidschlamms aus Taiwan beschlagnahmt. Lesen Sie den ganzen Artikel bei ngo-online, der Internet-Zeitung für Deutschland:
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php4?Nr=8677
 
valentin - Jun 15, 2004 - 9:28:38
USA: 112.000 Quadratkilometer Fläche versiegelt
Die Flächenversiegelung ist in den USA nicht so weit fortgeschritten wie in Deutschland, aber das rapide Wachstum der Städte sorgt für Probleme. Amerikanische Geowissenschaftler haben erstmals die versiegelte Fläche in den Vereinigten Staaten systematisch erfasst. Straßen, Parkplätze, Gebäude und andere Bauwerke in den 48 Rumpfstaaten bedecken demnach eine Fläche von rund 112.000 Quadratkilometern. Das entspricht einem Anteil von etwa 1,5 Prozent an der Gesamtfläche. Lesen Sie den ganzen Artikel hier:
http://www.vistaverde.de/news/Wissenschaft/0406/15_versiegelung.php
 
valentin - Jun 14, 2004 - 10:46:51
Einsatz von "Spionen bei deutschen Bauern"
Der Streit zwischen dem Bauernverband und dem Bundesumweltministerium zum Forschungsvorhaben über die Praktiken beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln spitzt sich zu. Zu Meldungen über einen angeblich geplanten Einsatz von "Spionen bei deutschen Bauern" ("Bild am Sonntag") erklärt eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums: Seit Jahren werden gravierende Verstöße beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln festgestellt. So kommen, wie Untersuchungen etwa im Alten Land zeigen, immer noch hochgiftige Stoffe zum Einsatz, die seit Jahren in Deutschland und Europa verboten sind. Die Praktiken Einzelner belasten die Gewässer und unsere Gesundheit. Hier offenbart sich auch ein Versagen der zuständigen Aufsichtsbehörden der Länder. Lesen Sie die Pressemitteilung des BMU sowie einen Briefwechsel von Bundesumweltminister Jürgen Trittin mit der Abgeordneten Dr. Martina Krogmann [CDU]:
http://www.bmu.de/de/1024/js/presse/2004/pm172/
 
 
valentin - Jun 2, 2004 - 9:19:21
EUA-Signale 2004
In ihrem Jahresbericht fordert die Europäische Umweltagentur (EUA) "verstärkte Maßnahmen in den wichtigsten Bereichen des Umweltschutzes". Der Bericht "EUA-Signale 2004" untersuchte die Umwelttrends innerhalb der EUA-Mitgliedstaaten. Zum Thema Flächenverbrauch wird festgestellt, dass dieser höher ist als das Bevölkerungswachstum. Der Bericht berücksichtigt wirtschaftliche und soziale Aspekte, den Trends in der Bevölkerungsentwicklung und der Nutzung von Ressourcen. So wird deutlich, dass die Flächenbebauung viel schneller zunimmt als die Bevölkerungsdichte, und dass die gesellschaftliche Entwicklung einen allgemeinen Trend zu immer mehr und immer kleineren Haushalten fördert, die die Ressourcen weniger effizient nutzen als größere Haushalte. Die Deutschen Seiten der Europäischen Umweltagentur erreichen Sie unter www.local.de.eea.eu.int. Den Bericht als pdf-Dokument (engl.) gibt es unter:
http://reports.eea.eu.int/signals-2004/en/ENSignals2004web.pdf
 
valentin - Jun 1, 2004 - 9:33:24
Zeit für Mülldeponien läuft ab
Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Rainer Baake, hat Gewerbebetriebe, Industrie und Kommunen aufgerufen, sich um eine rechtskonforme Entsorgung ihrer Abfälle zu kümmern. Auf einem Kongress des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) in Köln wies Baake darauf hin, dass sich in genau einem Jahr - am 1. Juni 2005 - die Abfallwirtschaft in Deutschland tiefgreifend ändern werde. Von diesem Zeitpunkt an ist es nicht mehr zulässig, biologisch abbaubare Abfälle unvorbehandelt in Deponien abzulagern. Baake stellte klar: "Länder und Kommunen hatten zwölf Jahre Zeit, sich auf die neue Regelung einzustellen. Eine Fristverlängerung wird es nicht geben." Weitere Hintergrundinformationen zum Thema unter:
http://www.bmu.de/de/1024/js/presse/2004/pm156/
 
valentin - Mai 29, 2004 - 0:26:15
Verdeckte Beobachtung von Pestizideinsätzen in der Landwirtschaft?
Im Streit zwischen dem Umweltbundesamt und dem Deutschen Bauernverband geht vor allem um die Methoden, mit denen ermittelt werden soll, wie Bauern Pflanzenschutz betreiben und ob dies anhand der Vorschriften geschieht: Verdeckte Feldbeobachtung ist das Reizwort: Von nun an muss ein Landwirt damit rechnen, dass der unauffällig gekleidete Spaziergänger auf dem Feldweg ein Mitarbeiter des Umweltbundesamtes ist, der aufmerksam mitschreibt, was da wie auf den Acker gesprüht wird. Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, ist empört und will das Forschungsprojekt unter diesen Umständen nicht unterstützen: "Wenn es darum geht, eine Anwendungsbestimmung zu verbessern, dann sind wir natürlich verärgert, wenn man dies mit verdeckten Ermittlern oder mit unangekündigten Feldbeobachtern machen will, weil dies nicht dem Ziel dient, dem gerecht zu werden, eben Pflanzenschutz sachkundig und sachdienlich und auch praktikabel zu gestalten." Denn das Ziel des Forschungsvorhabens ist unumstritten. Die Daten, die das Umweltbundesamt erheben will, sollen dazu führen, dass die Anwendungsbestimmungen für Pflanzenschutzmittel verändert und vereinfacht werden. Damit Landwirte nicht schon alleine deshalb Fehler machen, weil sie die Vorschriften nicht verstehen. Unter diesen Umständen aber fühlt sich der Deutsche Bauernverband an den Pranger gestellt, es gebe keinen Grund, Bauern auszuspionieren, sagt ihr Präsident. Lesen Sie den ganzen Artikel bei Deutschlandradio:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/268301/
 
valentin - Mai 26, 2004 - 10:09:38
Fläche im Kreis – Kreislaufwirtschaft in der städtischen Flächennutzung
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) führt im Auftrag des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) und des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) das Forschungsvorhaben des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt) „Fläche im Kreis – Kreislaufwirtschaft in der städtischen/stadtregionalen Flächennutzung” durch.
Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen Planspiele, in denen in fünf Städten/Stadtregionen verschiedene Akteure gemeinsam Strategien einer Flächenkreislaufwirtschaft entwickeln.
Nach einer öffentlichen Ausschreibung im Frühjahr 2004 werden fünf Stadtregionen ausgewählt, in denen Planspiele in drei unterschiedlichen Planspielvarianten stattfinden werden. Das im Januar 2004 gestartete Forschungsvorhaben hat eine Laufzeit von insgesamt drei Jahren und wird vom Difu in Kooperation mit der Projektgruppe Stadt + Entwicklung, Leipzig, und der Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse (sofia), Darmstadt, durchgeführt. Die kommunalen Spitzenverbände Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund unterstützen die Durchführung des Forschungsvorhabens. Ende der Bewerbungsfrist ist der 13. August 2004. Die Bewerbungsunterlagen, einen Flyer und weitere Hinweise gibt es unter:
http://www.flaeche-im-kreis.de/
 
valentin - Mai 26, 2004 - 9:41:00
Bundeskabinett beschließt neues Umweltinformationsgesetz
Das Bundeskabinett hat am 26.05.2004 den Entwurf zur Neufassung des Umweltinformationsgesetzes beschlossen. "Informationen und Zugang zu Informationen sind Schlüssel zur Bürgergesellschaft", sagte Trittin. Nur wer informiert ist, kann sich als Bürger an öffentlichen Entscheidungen beteiligen und die Verwaltungen damit wirksam kontrollieren. "Öffentlichkeit zwingt zu anspruchsvollem Verwaltungshandeln", so der Bundesumweltminister. Durch das neue Umweltinformationsgesetz wird der Zugang zu Umweltinformationen für die Bürgerinnen und Bürger deutlich verbessert. So werden alle Stellen der öffentlichen Verwaltung des Bundes zur Herausgabe von Umweltinformationen verpflichtet, unabhaengig davon, ob sie spezielle Aufgaben im Bereich des Umweltschutzes wahrzunehmen haben. Die Fristen für die Beantwortung von Anfragen zu Umweltinformationen werden halbiert und dürfen in der Regel einen Monat nicht überschreiten. Ausserdem wird die Bundesverwaltung verpflichtet, umfassender als bisher aktiv Umweltinformationen zu verbreiten. "Dabei soll zunehmend das Internet als modernes schnelles und zudem demokratisches Medium genutzt werden", sagte Trittin. Mit dem Gesetz werden die Anforderungen der neugefassten Umweltinformationsrichtlinie der Europaeischen Gemeinschaft umgesetzt.
http://www.bmu.de/de/1024/js/presse/2004/pm151/
 
valentin - Mai 26, 2004 - 9:34:03
Sauberes Saatgut erhalten: Postkartenaktion "Keine Gentechnik auf unseren Äckern" gestartet
Viele Deutsche wollen keine Gentechnik. Es reiche jedoch nicht aus, beispielsweise bei tierischen Lebensmitteln nach gentechnikfreier Ware zu fragen, nur noch Bioprodukte zu kaufen oder mühselig die Zutatenlisten nach gentechnischen Hinweisen zu durchforsten, meint die Verbraucherzentrale Niedersachsen e. V. Zusammen mit dem Bündnis für Gentechnikfreie Landwirtschaft in Niedersachsen, Bremen und Hamburg setzt sie sich deshalb unter anderem für den Erhalt gentechnikfreier Nahrung und einer Schadenshaftung nach dem Verursacherprinzip ein. Mit einer Postkartenaktion, die sich an den niedersächsischen Landwirtschafts- und Verbraucherschutzminister Hans-Heinrich Ehlen richtet, können Verbraucher diese Forderungen unterstützen:
http://www.ac-d.de/vz/gen_karte.php
 
valentin - Mai 20, 2004 - 11:20:00
Arzneiwirkstoffe im Grundwasser
Mit dem Zustand des Grundwassers befassen sich rund 300 Hydrogeologen aus dem In- und Ausland seit Donnerstag bei einer Tagung in Darmstadt. Dabei geht es auch um die Belastung mit Arzneimittelrückständen. Etwa 30 bis 40 Wirkstoffe lassen sich nach Angaben des Berliner Geologen Traugott Scheytt im Grundwasser nachweisen. Nur ein kleiner Teil stammt aus Produktionsstätten oder Deponien. Die weitaus größte Menge gelangt über Ausscheidungen von mit Medikamenten behandelten Menschen und Tieren über Kläranlagen oder Jauche in die Umwelt. Die nachgewiesenen Wirkstoffe sind so widerstandsfähig, dass sie auch nach jahrelanger Filterung des Grundwassers in verschiedenen Erdschichten noch nachweisbar sind. Die Belastungen lägen jedoch im Nano-Bereich (eins zu einer Milliarde), schränkte Scheytt ein. Angesichts der geringen Mengen seien Gesundheitsgefahren nicht zu befürchten. Dennoch müsse das Problem ernst genommen werden. "Viele Menschen wollen einfach keine Medikamente in ihrem Trinkwasser." Messungen im Nano-Bereich sind nach Angaben des Wissenschaftlers erst seit einigen Jahren möglich. Im Trinkwasser nachgewiesen wurden winzige Arzneiwirkstoffmengen vor allem dort, wo es aus Uferfiltrat gewonnen wird. Denn dort wird das stärker belastete Wasser von Flüssen aufbereitet.
http://www.hr-online.de/website/condlink_gate.jsp?rubrik=5710&key=standard_document_1199184
 
valentin - Mai 19, 2004 - 8:25:23
Größtes Netzwerk der landschaftsbezogenen Umweltforschung in Deutschland gegründet
Fünf große ostdeutsche Forschungseinrichtungen gründeten am 13.05.2004 im Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung das „Deutsche Netzwerk
für landschaftsbezogene Umweltforschung (DNLU)“. Die Einrichtungen repräsentieren über 1500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Leibniz- und Helmholtz-Gemeinschaft. Die Forschungseinrichtungen decken eine Vielzahl von
Gebieten ab, u. a. Klimawandel, Wasserhaushalt, Böden, Biodiversität, ländliche Räume, Urbane Landschaften, Mobilität sowie Gesellschaft und Umweltpolitik. Das Netzwerk will die Wissenschaft und Forschung im Bereich der landschaftsbezogenen
Umweltforschung bündeln sowie den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis fördern. Dazu werden gemeinsame Strategien der Umweltforschung und des Wissens- und Technologietransfers erarbeitet sowie in nationalen und internationalen Forschungsvorhaben umgesetzt. Dies geschieht in Kooperation mit weiteren außeruniversitären wie universitären Forschungseinrichtungen. Weiterhin wird eine verstärkte Förderung der Ausbildung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Standort Deutschland angestrebt. Eine verstärkte Kommunikation mit der Wirtschaft, Politik und den Bürgern soll die Information über Forschungsergebnisse und ihre Umsetzung in der Praxis beschleunigen.
http://www.ioer.de/fr_akt_1.htm
 
valentin - Mai 19, 2004 - 8:11:24
Öko-Institut: Nachhaltiges Bauen und Wohnen in Deutschland
Eine neue Studie zeigt: Bis 2025 könnte die tägliche Flächeninanspruchnahme um 80 Prozent gesenkt werden. Ressourcenschonendes Bauen und Wohnen muss in Deutschland kein Wunschdenken bleiben, sondern ist eine realistische Perspektive – das zeigt eine neue Studie, die das Öko-Institut e.V. zusammen mit dem Institut für ökologische Raumentwicklung e.V. Dresden und der Technischen Universität Dresden im Auftrag des Umweltbundesamtes abgeschlossen hat. Ergebnisse des Nachhaltigkeitsszenarios: Die tägliche Flächeninanspruchnahme nimmt bis zum Jahr 2025 um 80 Prozent ab, die Emissionen von Treibhausgasen um über 50 Prozent. Der umfangreiche Endbericht zum Forschungsprojekt ist nun beim Umweltbundesamt in der Reihe Texte veröffentlicht. Die Kurzfassung der Studie kann kostenlos beim Umweltbundesamt herunter geladen werden.
http://www.oeko.de/newsaktuell_frame.php?seite=mitte_newsaktuell.htm;12
 
valentin - Mai 10, 2004 - 8:17:49
Strengere Maßnahmen für Überprüfung und Genehmigung der Bodennutzung in China
Auch in China ist Flächenverbrauch und Bodenschutz ein Thema. Hier wird eine Meldung von china.com.cn dokumentiert: "China wird mit strengen Maßnahmen die Überprüfung und Genehmigung der Bodennutzung kontrollieren und somit die Balance zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung und dem Bodenschutz halten. Der chinesische Minister für territoriale Ressourcen, Sun Wensheng, sagte in Beijing weiter, sein Ministerium werde vorschriftswidrige Bodennutzung verschiedenartiger Entwicklungszonen behandeln. Beim Verstoß gegen die Regulierungsnormen und -ziele werde das Erlaubnis für die Bodennutzung zum Bauzweck nicht erteilt. Zudem werde eine Gesamtplanung für die Bodennutzung streng durchgeführt. Diejenige, die Ackerböden schwer zerstören und eine große Reduzierung der Ackerböden herbeiführen, müssten rechtmäßig bestraft werden." Lesen Sie die Meldung unter:
http://www.china.org.cn/german/112724.htm
 
valentin - Mai 9, 2004 - 11:02:04
UMWELTGUTACHTEN 2004: Umweltpolitische Handlungsfähigkeit sichern
Der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen hat das Umweltgutachten 2004 vorgelegt. Die Aussagen für den Bereich Bodenschutz betreffen die Bereiche Klärschlamm, Flächeninanspruchnahme, Schadstoffbelastungen, Düngemittel, Bodenerosion und Bodenschadverdichtung, Altlasten, Natural Attenuation so wie die EU-Bodenschutzstrategie. Lesen Sie eine Zusammenfassung dieser Punkte im Forum Bodenschutz und Altlasten unter:
http://www.forum-bodenschutz.de/sru2004.php
 
valentin - Mai 5, 2004 - 8:36:20
Deutschlandradio berichtet: Mehr Wert für die Fläche
Der Flächenverbrauch in Deutschland ist erheblich. Täglich gehen 105 Hektar Fläche für Häuser, Gewerbe- und Verkehrsflächen verloren. Wenn dies so weiter ginge, dann wäre Deutschland in 80 Jahren fast völlig zugepflastert. Deshalb hat der Rat für Nachhaltigkeit in Berlin die Informationen von Architekten, Stadtplanern, Kommunen, der Landwirtschaft und des Naturschutzes ausgewertet und daraus Empfehlungen für eine nachhaltige Flächennutzung formuliert. Der Entwurf liegt nun vor und wird zur Diskussion gestellt. Am 19.04.04. tagte in Berlin der Rat für Nachhaltigkeit zum Thema: Mehr Wert für die Fläche - das 30 Hektar Ziel 2020. Lesen und hören Sie den Beitrag unter:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/257038/
 
valentin - Apr 29, 2004 - 9:32:11
Zahl der Stelleninserate für Umweltspezialisten hat sich innerhalb von zwei Jahren halbiert
Zwischen 2001 und 2003 nahm die Nachfrage nach Umweltspezialisten deutlich ab, stellten die Arbeitsmarkt-Experten des Wissenschaftsladen Bonn in ihrer Auswertung fest. "Die Zahl der Stelleninserate in den Printmedien, in denen nach Umweltexperten gesucht wird, hat sich von 2001 auf 2003 praktisch halbiert.", sagt Norbert Steinhaus, Arbeitsmarkt-Experte im Wissenschaftsladen Bonn. Der Wissenschaftsladen, wertet wöchentlich rund 90 Tages- und Wochenzeitungen sowie Fachpublikationen auf Stellenangebote im Bereich Umwelt und Naturwissenschaften aus und stellt sie in seinem Informationsdienst "Arbeitsmarkt Umweltschutz und Naturwissenschaften" jeweils aktuell und nach Fachgebieten sortiert für Arbeitsuchende zusammen.
Rund 4.200 Stellenangebote für Umweltexperten erfassten sie im Jahr 2003. Zwei Jahre vorher waren es noch über 8.200. Die Zahl der Stelleninserate, so Steinhaus, sei damit 2003 noch hinter das Niveau von 1997 zurückgefallen. Zwar seien in den letzten Jahren mehr Firmen dazu übergegangen, Mitarbeiter verstärkt übers Internet zu suchen. Doch das erkläre den deutlichen Rückgang der Stellenanzeigen nur zu einem geringen Teil, ergab die Auswertung von Internetportalen, die der Wissenschaftsladen Bonn vornahm:
http://www.wilabonn.de/index_943.htm?h601
 
valentin - Apr 28, 2004 - 11:46:59
Freisetzungsflächen mit gentechnisch manipulierten Pflanzen im Internet
"Das Versteckspiel über die Lage von Freisetzungsflächen mit gentechnisch manipulierten Pflanzen hat ab sofort ein Ende! Wo sich Politik und Agro-Industrie nicht trauen, springen wir nun mit unserem neuen Info-System ein", so der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Alle Interessierten können sich über die genaue Lage von Flächen informieren, auf denen in NRW Gentech-Anbau erfolgt bzw. für die eine entsprechende Anbaugenehmigung vorliegt. "Wir möchten hiermit die kritische Debatte über die Agro-Gentechnik weiter beleben. Es geht nicht an, dass der Bevölkerung, die ebenso wie der BUND mehrheitlich Gentechnik in der Landwirtschaft ablehnt, derart wichtige Informationen vorenthalten werden", so Klaus Brunsmeier, Landesvorsitzender des BUND. Der BUND hat daher die bisher insgesamt 24 Flächen in NRW ins Internet gestellt, auf denen das Berliner Robert-Koch-Institut schon vor Jahren die Ausbringung von gentechnisch verändertem Mais und Raps sowie von Rüben und Kartoffeln genehmigt hat und auf denen noch heute Gentech-Anbau zulässig ist. Ausgehend von einer Übersichtskarte von NRW kann die genaue Lage mit wenigen Mausklicks bis hin zum Flurstück eingesehen werden. Hinzu kommen Informationen über die Art der Pflanze und der Genmanipulation. Besondere Bedeutung erhält das Info-System durch das geplante Gentechnik-Gesetz: "Erstmals wird es in Kürze rechtlich zulässig sein, auch hierzulande großflächig genmanipuliertes Saat- und Pflanzgut in der Landwirtschaft auszubringen. Damit ist eine schleichende Kontamination auch von solchen Äckern, Gärten und anderer Flächen zu befürchten, die bewusst gentechnikfrei bewirtschaftet werden" so Ralf Bilke, Agarreferent des BUND. Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung sieht vor, ausschließlich diejenigen exakt zu informieren, die auf besonderen Antrag hin glaubhaft ein berechtigtes Interesse geltend machen können. "Dies ist eine Entmündigung der Bürger, die wir nicht hinnehmen. Wir werden daher künftig alle uns bekannt werdenden Gentechnik-Flächen in die Homepage einstellen", so Bilke weiter. Zur Startseite:
http://www.bund-nrw.org/gentech-infosystem.htm
 
valentin - Apr 21, 2004 - 9:47:40
Strategien für vernünftige Flächennutzung
Der Nachhaltigkeitsrat sieht in der Verminderung der Flächeninanspruchnahme für Gewerbe-, Wohnbauten und Verkehr von derzeit etwa 105 Hektar auf 30 Hektar pro Tag einen wesentlichen Schritt für die nachhaltige Entwicklung in Deutschland. Bereits jetzt sind annähernd 13 Prozent der Gesamtfläche Deutschlands Siedlungs- und Verkehrsfläche. Gleichzeitig stellt der demographische Wandel - Geburtenrückgang und alternde Bevölkerung - die Stadtentwicklung vor neue Herausforderungen. „Mit der Reduzierung der täglichen Flächeninanspruchnahme allein ist es deshalb nicht getan“, sagt Ratsmitglied Dr. Angelika Zahrnt (Vorsitzende des BUND). „Es bedarf neuer Leitbilder und geeigneter politischer Instrumente, um eine lebenswerte, nachhaltige Entwicklung in Stadt und Land zu ermöglichen.“ In der Formulierung eines neuen Leitbildes zur Entwicklung von Stadt und Land sieht der Rat eine Aufgabe, die gemeinsam geleistet werden muss. „Neue Leitbilder müssen den sich wandelnden Rahmenbedingungen der demographischen Entwicklung, der Bau- und Wohnkultur, der Umwelterhaltung und des sozialen Zusammenhalts gerecht werden. Neue Leitbilder müssen darüber hinaus geeignete Wahlmöglichkeiten und durch Information fundierte Entscheidungen ermöglichen,“ erklärt Dr. Angelika Zahrnt. Der Entwurf für Empfehlungen des Rates "Mehr Wert für die Fläche: Das "Ziel-30-ha" für die Nachhaltigkeit bei der Entwicklung von Stadt und Land" wird zur Diskussion gestellt. Kommentare und Anregungen zu dem Entwurf können bis zum 14. Mai 2004 an die Geschäftsstelle des Nachhaltigkeitsrates gesendet werden. Der Entwurf ist hier abrufbar:
http://www.nachhaltigkeitsrat.de/aktuell/pressemitteilung/index19-04-04.html
 
valentin - Apr 19, 2004 - 9:25:06
UBA: Noch zu viele Schwermetalle in der Gülle
Wirtschaftsdünger tierischer Herkunft, also Gülle und Mist, enthalten herkunftsbedingt Schwermetalle. Weil Schwermetalle – so auch Kupfer und Zink – die Umwelt belasten können, ist ihr Eintrag in landwirtschaftliche Böden möglichst zu vermeiden. Da Alternativen – wie die Nutzung schadstoffarmer mineralischer Phosphatvorkommen – begrenzt sind und ihr Abbau unter anderem Energie erfordert, ist die landwirtschaftliche Verwertung der Nährstoffe und der organischen Substanz aus den Wirtschaftsdüngern dennoch wünschenswert.
Die Schwermetallgehalte in den Wirtschaftsdüngern lassen sich jedoch weiter senken. Das geht aus einer neu veröffentlichten Studie hervor, die im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) erarbeitet wurde. Strategien zur Minderung der Schwermetalle müssen an der Quelle ansetzen, denn: Wesentliche Eintragsquellen sind Futtermittel und Futterzusatzstoffe. Hinzu kommen zum Beispiel kupferhaltige Klauenbäder. In 20 Tierproduktionsbetrieben in Deutschland wurden die Ein- und Austräge der Elemente Kupfer und Zink sowie Blei, Cadmium, Chrom und Nickel für das System Stall bilanziert. Zudem wurden Möglichkeiten zur Minderung der Schwermetallgehalte aufgezeigt und bewertet. Die Studie „Erfassung von Schwermetallströmen in landwirtschaftlichen Tierproduktionsbetrieben und Erarbeitung einer Konzeption zur Verringerung der Schwermetalleinträge durch Wirtschaftsdünger tierischer Herkunft in Agrarökosysteme“ ist in der Reihe TEXTE des Umweltbundesamtes als Nr. 06/04 erschienen und kann über das UBA bezogen werden:
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2004/pd04-033.htm
 
valentin - Apr 19, 2004 - 1:02:23
Entwurf zur Neugestaltung des Umweltinformationsgesetzes (UIG)
Zur Umsetzung der EG-Richtlinie für Bundesbehörden und sonstige Stellen der öffentlichen Verwaltung des Bundes hat das BMU einen Entwurf für ein neues Umweltinformationsgesetz (UIG) erstellt und zur Diskussion gestellt. Durch die Umsetzung der Vorgaben der Umweltinformationsrichtlinie wird das geltende Recht gleichzeitig an die Vorgaben sog. "Aarhus-Konvention" der UN/ECE betreffend den Zugang zu Umweltinformationen angepasst. Der Gesetzentwurf ist von der Bundesregierung noch nicht beschlossen worden, er ist auch noch nicht in allen Punkten mit den anderen Bundesressorts endgültig abgestimmt. Konkrete Vorschläge und Anregungen werden bis zum 30. April 2004 schriftlich oder per e-mail entgegen genommen. Parallel wird derzeit die förmliche Anhörung der beteiligten Kreise durchgeführt. Danach soll der Entwurf abschließend im Ressortkreis abgestimmt und das Gesetzgebungsverfahren eingeleitet werden.
Die Änderungen betreffen folgende Bereiche: Die Bürgerinnen und Bürger können sich mit ihrem Antrag auf Umweltinformationen nunmehr an alle Stellen der öffentlichen Verwaltung wenden. Die Begrenzung auf Stellen, die Aufgaben im Bereich des Umweltschutzes wahrzunehmen haben, entfällt. Der Begriff der Umweltinformation ist präzisiert worden. Auch sind die Fristen, innerhalb derer die Behörden und sonstigen Stellen Anfragen zu beantworten haben, auf grundsätzlich einen Monat halbiert worden. Darüber hinaus sind zukünftig verstärkt Umweltinformationen direkt über das Internet zu verbreiten. Weitere Informationen sowie der Entwurf zum Download unter:
http://www.bmu.de/de/1024/js/download/b_uig_010404/
 
valentin - Apr 10, 2004 - 10:18:12
Nationaler GeoPark Ruhrgebiet
Der Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR) wird sich gemeinsam mit dem GD NRW aktiv am Aufbau eines zertifizierten „Nationalen GeoParks Ruhrgebiet“ beteiligen. Einen entsprechenden Beschluss hat der Ausschuss für Regionalentwickung und Wirtschaft verabschiedet. Der KVR wird demnach Mitglied eines gemeinnützigen Vereins als Träger des Geoparks. Die Vereinsgründung soll Mitte 2004 abgeschlossen sein. An dem Projekt können weitere Institutionen, Gruppen und Personen mitwirken, die Interesse an der Geologie des Ruhrgebietes haben. Im „Nationalen GeoPark Ruhrgebiet“ sollen die Aktivitäten auf dem Gebiet des Geotopschutzes und des Geotourismus gebündelt werden:
http://www.gd.nrw.de/a_pjgpr1.htm
 
valentin - Apr 10, 2004 - 7:17:34
Folgen des Raubbaus: Ökologische Zeitbomben in neuen EU-Ländern
Schwerindustrie, planwirtschaftliche Monokultur und rücksichtsloser Raubbau zerstörten die Natur in Tschechien, Polen und Ungarn so sehr, dass die Folgen noch heute spürbar sind. Am 31. Dezember 1989 trauten viele Tschechen ihren Ohren nicht: Solche Worte hatten sie von einem ihrer Politiker noch nie gehört. «Wir haben unsere Flüsse und Wälder zerstört und heute die kaputteste Umwelt Europas», sagte ihr neuer Präsident Vaclav Havel unverblümt im Fernsehen. Dabei hatte Havels Vorgänger Gustav Husak in jeder Neujahrsansprache von einer «blühenden CSSR» gesprochen. Doch jetzt, nach der politischen Wende, erfuhren Tschechen, Polen und Ungarn offiziell, was die meisten schon befürchtet hatten: Schwerindustrie, planwirtschaftliche Monokultur und rücksichtsloser Raubbau zerstörten die Natur so sehr, dass die Folgen noch heute spürbar sind. Lesen Sie den ganzen Artikel bei Vista verde:
http://www.vistaverde.de/news/Politik/0404/07_euerweiterung.php
 
valentin - Apr 4, 2004 - 11:10:38
Bodenschutz – europäisch und lokal
Unter dem Titel "Bodenschutz – europäisch und lokal" veranstalteten das NRW-Umweltministerium und der Bundesverband Boden (BVB) am 1. April 2004 einen gemeinsamen Fachkongress zum geplanten Bodenschutz in der Europäischen Union. Mit den Vorträgen der Plenarveranstaltung wurde der Bogen von der übergeordneten Rechtssetzungsebene der EU bis zur Vollzugsebene der Kommunen gespannt. Das Land Nordrhein-Westfalen versteht sich dabei als Vermittler zwischen diesen Bereichen. Eine Vertiefung und Diskussion der verschiedenen Standpunkte erfolgte in anschließenden Workshops. Die Fachtagung mit rund 200 Teilnehmern fand in der NRW-Landesvertretung in Berlin statt. Umweltministerin Bärbel Höhn: "NRW hat grundsätzlich Interesse an möglichst umfassenden und einheitlichen Anforderungen zum Schutz des Bodens und begrüßt daher den Vorstoß der EU, hier europaweite Standards einzuführen. Dabei müssen aber regionale Besonderheiten ausreichend berücksichtigt werden und sich in der praktischen Vollziehbarkeit der Vorschriften niederschlagen. So hat die Montanindustrie in NRW ebenso Spuren im Boden hinterlassen, wie es heute die intensive Landwirtschaft tut. Im Rahmen dieser Veranstaltung wollen wir deshalb die Vorschläge der EU auf ihre Tauglichkeit für NRW prüfen und konkrete Wünschen und Vorstellungen für die Beratungen mit Brüssel formulieren. Zur Vorbereitung der Regelungen zum Bodenschutz sollten die Erfahrungen mit der Wasserrahmenrichtlinie genutzt werden, mit der auch Nordrhein-Westfalen bereits überzeugende Ergebnisse erzielt hat." Weitere Informationen:
http://www.munlv.nrw.de/sites/presse/pressemitteilungen/ue040401.htm
 
 
valentin - Mär 26, 2004 - 9:16:59
Nachhaltigkeitsbeirat Baden-Württemberg: Neue Wege im Flächenmanagement dringend erforderlich
"Die in den letzten 2 Jahren festgestellte Reduzierung der Flächenverbrauchsrate im Land von 12 Hektar/Tag auf 10,6 Hektar/Tag ist nur konjunkturell bedingt und noch keine Trendumkehr im eigentlichen Sinne", so der Vorsitzende des Nachhaltigkeitsbeirats Dr. Peter Fritz bei der Vorstellung des neuen Sondergutachtens "Neue Wege zu einem nachhaltigen Flächenmanagement in Baden-Württemberg". Soll das im Landes-Umweltplan festgeschriebene Ziel einer "deutlichen Reduzierung" des Flächenverbrauchs erreicht werden, müssen neue Instrumente, insbesondere handelbare Flächenzertifikate, eingesetzt werden, so die Empfehlung des Beirats. "Soviel steht fest: die Instrumente des Planungsrechts sind nicht dafür ausgelegt, den Umfang des Flächenverbrauchs zu reduzieren", so Prof. Ortwin Renn. Dies zeige die Entwicklung der letzten Jahre und Jahrzehnte. Weitere Informationen sowie das gesamte Gutachten unter:
http://www.nachhaltigkeitsbeirat-bw.de/mainDaten/themen/flaechen/flaechen.htm
 
valentin - Mär 25, 2004 - 08:49:38
Biologische Vielfalt heimischer Feldraine unter Druck
Eine bunte Mischung aus Blütenpflanzen und ihren Besuchern wie Schmetterlingen, Schwebfliegen und Hummeln prägte früher unsere Feldraine. Doch die biologische Vielfalt dieser Lebensräume ist bedroht: Viele der dort typischen Pflanzen- und Tierarten sind nur noch selten anzutreffen. Stattdessen überwuchern vielerorts einzelne Gräserarten die Raine. Als Ursache wird neben Überdüngung der angrenzenden Äcker der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln nicht ausgeschlossen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Rheinisch-Westfälischen Technischen Universität (RWTH) Aachen empfehlen, Leitbilder für Ökosysteme als Grundlage zur Bewertung von Belastungen festzulegen. Das Ziel müsse der lebensraumtypische Zustand sein. In einer vom Bundesumweltministerium (BMU) und dem Umweltbundesamt (UBA) geförderten Studie wurden Feldraine in drei Agrarräumen Deutschlands untersucht.
Download der Studie.
Zur Presseerklärung:
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2004/pd04-028.htm
 
valentin - Mär 22, 2004 - 9:23:03
1000 Baulücken in NRW
1.000 Baulücken in NRW wurde von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen als Projekt in die Landesinitiative StadtBauKultur NRW eingebracht. Grundidee des Projektes ist es, die Baulückenproblematik in den Städten öffentlich zu thematisieren und dazu eine breit angelegte Diskussion loszutreten - mit dem Ziel, Eigentümer und Verantwortliche dazu anzuregen, über ggf. schon sehr lange brachliegende oder untergenutzte Baulücken neu nachzudenken. Die AK NW will im Rahmen des Projekts tausend Baulücken aus möglichst vielen Städten in NRW fotografisch dokumentieren und die Sammlung im Internet, auf Plakaten, in einer Broschüre sowie als Ausstellung präsentieren. Mindestens eine Baulücke in der Landeshauptstadt soll mit einem Riesenposter behängt werden, das den Bürgern zeigt, wie eine attraktive Nutzung der Brachfläche aussehen könnte.

http://www.1000-bauluecken.de
 
valentin - Mär 22, 2004 - 9:23:03
Verwertung gefährlicher Abfälle im Straßenbau und auf Hausmülldeponien
Wie lange sind Boden und Grundwasser vor Schadstoffen sicher? Eine neue Studie des Öko-Instituts e.V. warnt vor den Risiken. Schon seit langem suchen „findige“ Geschäftsleute nach Wegen, die umweltgerechte, aber teure Entsorgung von giftigen Abfällen zu umgehen. So geschieht es häufig, dass sie die Abfälle behandeln und dann auf dafür ungeeigneten Deponien oder im Landschafts- oder Straßenbau „verwerten“. Doch wie sicher ist diese Methode auf lange Sicht? Welche Risiken bringt sie mit sich? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine neue Studie des Öko-Instituts e.V., die das Darmstädter Büro im Auftrag von fünf deutschen Betreibern von Versatzbergwerken bearbeitet hat. Dabei stellen die Wissenschaftler die Verwertung behandelter Abfälle über Tage dem Versatz unter Tage vergleichend gegenüber. Das wichtigste Ergebnis der Untersuchung: Aus ökologischer Sicht ist es besser, die Abfälle als Versatz in Salzlagerstätten unter Tage zu bringen. „Wer behandelte Abfälle als Baustoff auf Hausmülldeponien verwendet oder im Landschafts- und Straßenbau einsetzt, geht aus Umweltsicht ein großes Risiko ein“, warnt Günter Dehoust, Abfall-Experte im Öko-Institut e.V. „Es besteht die Gefahr, dass langfristig Schadstoffe in den Boden und das Grundwasser eindringen“, sagt er. Lesen Sie weiter auf der Seite des Öko-Instituts. Dort steht die gesamte Studie zum Download bereit.
http://www.oeko.de/presse.htm?mitte_presse1619220304.htm
 
valentin - Mär 19, 2004 - 08:00:20
Bericht des Zukunftsrates NRW: "NRW 2015 – Ressourcen nutzen, Regionen stärken"
Der Vorsitzende des Zukunftsrates hat Ministerpräsident Peer Steinbrück und Umweltministerin Bärbel Höhn am 18.03.04 den Bericht des Zukunftsrates NRW "NRW 2015 – Ressourcen nutzen, Regionen stärken" in der Staatskanzlei überreicht. Die Empfehlungen richten sich vor allem an die Landesregierung. Aber einzelne Empfehlungen sind beispielsweise auch an Schulen, Kommunen, Unternehmen und die Bürgerinnen und Bürger NRW adressiert. Insgesamt steht die Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements im Mittelpunkt.
Zum Thema Flächenverbrauch wird das Ziel formuliert, die Reduzierung des Flächenverbauchs auf das von der Bundesregierung gesteckte Ziel bereits fünf Jahre früher, 2015 zu erreichen. Den Bericht erhalten Sie als pdf-Dokument unter:
http://www.agenda21nrw.de/zukunftsrat/bericht/index.html
 
valentin - Mär 18, 2004 - 9:28:33
Deutsche Bemühungen zum internationalen Bodenschutz
Nach der Kohärenz und Effizienz deutscher Bemühungen zum internationalen Bodenschutz erkundigt sich die CDU/CSU in einer Kleinen Anfrage. Die Union legt dar, Bodendegradierung, Erosion und Wüstenbildung stellten ein globales Problem ungeahnten Ausmaßes dar. In diesem Zusammenhang stehe mit dem Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung/Desertifikation (UNNCCD) seit 1996 ein internationaler und für die Unterzeichnerstaaten völkerrechtlich verbindlicher Rahmen zur Verfügung, um die Probleme bekämpfen. Die Bundesregierung wird nun gefragt, wie sie die globalen Entwicklungen im Bereich von Bodendegradierung und Desertifikation einschätze, ob sie die kritische Einschätzung des "Worldwatch Instituts" teile und wie sie die Erfolgsaussichten der internationalen Maßnahmen zum Schutz der Böden in Entwicklungsländern bewerte. Lesen Sie weiter unter:
http://www.bundestag.de/bic/hib/2004/2004_072/06.html
 
valentin - Mär 8, 2004 - 9:03:14
Bessere Versickerungsleistung: Öko-Landbau schützt vor Hochwasser
Wissenschaftler der deutschen Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (www.FAL.de) haben nachweisen können, dass ökologischer Landbau landwirtschaftlich genutzte Böden besser gegen Hochwasser schützt. Herkömmliche Böden sind durch Verdichtung und Verschlämmung bedroht. Diese führen zu einer Reduzierung der Versickerungsleistung von Böden, der so genannten Infiltration, berichten die Forscher. Hohe Infiltrationsleistungen eines intakten Bodengefüges können die Intensität von Hochwasserereignissen vermindern. Lesen Sie den ganzen Artikel bei ngo-online, der Internet-Zeitung für Deutschland:
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php4?Nr=6885
 
valentin - Mär 4, 2004 - 4:38:11
Kabinett hat Hochwasserschutzgesetz beschlossen
Das Bundeskabinett hat heute auf Vorschlag von Bundesumweltminister Juergen Trittin den Entwurf des Hochwasserschutzgesetzes beschlossen. "Wir muessen den Fluessen wieder mehr Raum geben. Nur so koennen wir verheerende Schaeden wie bei der Flutkatastrophe an der Elbe vor anderthalb Jahren zukuenftig verhindern", sagte Trittin. Das Gesetz verhindere zukuenftig, dass Industrieanlagen und Gewerbeflaechen den Fluessen in den Weg gebaut und dass dadurch erneut Milliardenschaeden bei der naechsten Flutwelle programmiert werden, so Trittin weiter. Grundlage des Gesetzentwurfs ist das nach der Flutkatastrophe von der Bundesregierung am 15. September 2002 verabschiedete 5-Punkte-Programm zur Verbesserung des vorbeugenden Hochwasserschutzes. Der vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzentwurf ist ein sogenanntes Artikelgesetz, durch das die verschiedenen hochwasserrelevanten Rechtsvorschriften des Bundes den Erfordernissen einer wirksamen Hochwasservorsorge angepasst werden. Geaendert werden sollen das Wasserhaushaltsgesetz (WHG), das Baugesetzbuch (BauGB), das Raumordnungsgesetz (ROG), das Bundeswasserstrassengesetz (WaStrG) und das Gesetz ueber den Deutschen Wetterdienst (DWDG). Das Hochwasserschutzgesetz wird jetzt dem Bundesrat zur Stellungnahme zugeleitet und anschliessend dem Bundestag zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt.
http://www.bmu.de/de/1024/js/download/b_artikelgesetz_hochwasserschutz/
 
valentin - Mär 2, 2004 - 10:12:05
ich TU WAS: im März zum Thema Boden
ich TU WAS ist eine Zeitschrift für Naturforscher und Umweltschützer ab 7 Jahre. Die Hefte erscheinen monatlich in zwei Ausgaben: Ausgabe 1 für Grundschulen und Ausgabe 2 ab 5. Klasse. Thema der Märzausgabe für Grundschulen ist der Boden. Es werden die Bodenlebewesen, die Entstehung von Boden und Kompost beschrieben. Einfache Versuche zum Nachmachen und ein Poster zum Thema sind ebenfalls enthalten:
http://www.tuwas.de/tuwas/tuwas_frameset.htm
 
valentin - Feb 28, 2004 - 9:29:13
Stockholmer Übereinkommen über organische Schadstoffe tritt in kraft
Mit Frankreich hat der 50. Vertragsstaat das Abkommen über das weltweite Verbot langlebiger organischer Schadstoffe (Persistent Organic Pollutants, kurz: POPs) ratifiziert. Somit kann es am 17. Mai 2004 in Kraft treten. Im Mai 2001 war das Abkommen in Stockholm nach langen Verhandlungen unterzeichnet worden. Als eine der ersten Vertragsparteien hatte es Deutschland bereits im April 2002 ratifiziert. Bei den zwölf bereits im Übereinkommen aufgelisteten POPs - bekannt als "dreckiges Dutzend" - handelt sich meist um chlorierte Pflanzenschutzmittel wie DDT sowie um Industriechemikalien wie polychlorierte Biphenyle (PCB). Die Herstellung und Verwendung solcher Stoffe soll weltweit entweder vollständig verboten sein oder - bei DDT - zumindest auf eine oder wenige, kontrollierte Ausnahmen beschränkt bleiben. Darüber hinaus sind die Vertragsparteien des Abkommens verpflichtet, die Emissionen unbeabsichtigt freigesetzter Stoffe - wie Dioxine - durch den Einsatz moderner Technik weitgehend zu reduzieren. Schließlich enthält das Abkommen strenge Auflagen zur Identifizierung und umweltgerechten Entsorgung der POP-Abfälle, für die besonders in weniger entwickelten Ländern eine Lösung gefunden werden muss. Das Abkommen sieht darüber hinaus ausdrücklich vor, in Zukunft weitere Substanzen mit POP-Eigenschaften aufzunehmen:
http://www.pops.int/
 
valentin - Feb 21, 2004 - 10:00:13
TUSEC-IP - Böden in Stadtregionen: Webseite eröffnet
TUSEC-IP ist ein transnationales Projekt im Rahmen der europäischen Gemeinschaftsinitiative INTERREG III B im Kooperationsraum Alpenraum, das am 10.04.2003 genehmigt wurde. TUSEC-IP befasst sich mit der Entwicklung eines Verfahrens zur Bewertung von Böden in Stadt-Regionen des Alpenraums sowie mit der Entwicklung von Strategien zu dessen Umsetzung in die kommunalen und regionalen Planungsverfahren. Mit der Landeshauptstadt München als Leitpartner haben sich Kommunen, Fachleute von Forschungseinrichtungen sowie Vertreter von NGO’s aus 5 verschiedenen Ländern des Alpenraums zu einer Partnerschaft zusammengeschlossen, um gemeinsam das Projekt TUSEC-IP zu verwirklichen. Zu der Partnerschaft gehören die Provinz Bozen, die Städte Linz, Maribor, München, Reutlingen und Zürich sowie die Universitäten Hohenheim, Innsbruck und Turin und das Umweltbundesamt Wien. Aktuelle und umfassende Informationen zum Projekt finden Sie unter:
http://www.tusec-ip.org
 
valentin - Feb 18, 2004 - 0:10:20
NRW: Festsetzung des Wasserentnahmeentgelts
Der Landtag NRW hat am 22.01.2004 das Gesetz über die Erhebung eines Entgeltes für die Entnahme von Wasser aus Gewässern (Wasserentnahmeentgeltgesetz - WasEG) beschlossen. Es tritt am 1. Februar 2004 in Kraft. Zuständig für die Festsetzung und Einziehung des Wasserentnahmeentgeltes ist das Landesumweltamt NRW. Das Aufkommen aus dem Wasserentnahmeentgelt wird ab 2006 für den Aufwand, der aus der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie resultiert, verwendet. Den Gesetzestext sowie weitere Informationen erhalten Sie unter:
http://www.lua.nrw.de/wasser/entnahme_web.htm
 
valentin - Feb 14, 2004 - 10:39:45
Wie entsteht eine moderne geologische Karte?
Auf den Seiten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) lesen Sie eine spannende Bildergeschichte zur Frage: "Wie entsteht eine moderne geologische Karte?". Sehr anschaulich sind die einezelnen Arbeitsschritte von der Kartierung im Gelände über die Digitalisierung bis hin zum Druck der fertigen Karte und der späteren Anwendung im Gelände beschrieben:
http://www.bgr.de/b125/geol_karte_bildergesch.htm
 
valentin - Feb 11, 2004 - 8:19:24
Gentechnik-Gesetz beschlossen - Kritik von Bauern und Umweltverbänden
Begleitet von massiver Kritik aus Bauern- und Umweltverbänden hat die Bundesregierung das umstrittene Gesetz zum Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft beschlossen. "Dies ist ein Gesetz zum Schutz des gentechnikfreien Anbaus in Deutschland", sagte Verbraucherministerin Renate Künast (Grüne) am Mittwoch in Berlin. Während Umwelt- und Verbraucherschützer die Schutzmechanismen der Novelle als unzureichend kritisierten, wirft der Deutsche Bauernverband (DBV) Künast vor, den Anbau gentechnisch veränderter Produkte damit faktisch zu verhindern. Die Meinung des BUND dazu unter BUND Pressemitteilung. Weitere Informationen dazu beim Verbraucherministerium:
http://www4.verbraucherministerium.de/index-000A6169BAFD1002AD276521C0A8D816-1.html
 
valentin - Feb 3, 2004 - 10:15:55
Dichtigkeitsprüfung und Sanierung von Grundstücksentwässerungsleitungen
Das Umweltamt der Landeshauptstadt Düsseldorf hat in Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen ein vom Land NRW gefördertesein Pilotprojekt zur Dichtigkeitsprüfung und Sanierung von Grundstücksentwässerungsleitungen auf Grundstücken mit chemischen Reinigungen abgeschlossen. Die Auswertung der Dichtheitsüberprüfung ergab, dass bis auf eine Ausnahme alle untersuchten Grundstücksentwässerungsleitungen undicht sind. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Zustandserfassung und Dichtheitsprüfung wurden verschiedene herkömmliche und innovative Verfahren auf ihre praktische Eignung zur Sanierung von Grundstücksentwässerungsleitungen und Anschlusskanälen erprobt. Der Abschlussbericht steht hier zur Verfügung:
http://www.duesseldorf.de/umweltamt/wasser/was20125.shtml
 
valentin - Feb 2, 2004 - 10:37:42
Das grüne Band
Mitten durch unser Land zieht sich von der Ostsee bei Travemünde bis zum Dreiländereck bei Hof ein 1393 Kilometer langes Grünes Band. Eine Perlenkette wertvollster Biotope mit Altgrasfluren, Busch- und Waldparadiesen, Sümpfen und Heiden. Der BUND will dieses einmalige Naturband erhalten und für die Zukunft sichern. Dies kann nur gelingen, wenn auch Flächen gekauft werden. Dafür hat der BUND den "Grünen Anteilschein" aufgelegt. Mit einer Spende kauft der BUND Gebiete im Grünen Band und Sie werden symbolisch zum Anteilseigner bzw. Aktionär. Michail Gorbatschow dazu: "Das Grüne Band ist ein außergewöhnliches Projekt. Es vereint besonders historische mit ökologischer Bedeutung. Die schmerzliche Teilung von Ost und West konnten wir überwinden. Zugleich hat uns die Geschichte kostbare Natur im Grenzstreifen geschenkt. Gerade im Gedenken an lebensfeindliche Trennung sollten wir nun die Chance wahrnehmen, Lebensraum für über eintausend bedrohter Tier- und Pflanzenarten zu erhalten. Bitte helfen Sie mit, das Grüne Band als Lebenslinie für Mensch und Natur zu retten. Weben Sie mit am Grünen Band, werden Sie Anteilseigner!" Weiter Informationen unter:
http://www.DasGrueneBand.info
 
valentin - Jan 22, 2004 - 11:33:35
Flächenrecycling als Beitrag zur Lösung von Haushaltsproblemen?
Oberhausens Hoffnung ruht auf einer Industrieruine. Stahlgrün, die Fenster eingeworfen, die Rolltore verwittert, thront der verfallene Block des alten Stahlwerks wie eine Trutzburg der Schwerindustrie über einer riesigen planierten Brache. Spiegelnder Asphalt neuer Straßen durchschneidet die Fläche: „Oberhausen Vision“, ein Industrie- und Gewerbepark für Gesundheits- und Wellness-Themen soll hier entstehen. Lesen Sie den Artikel in der aktuellen Ausgabe der ZEIT:
http://www.zeit.de/2004/05/Haushaltskrise_Kommunen
 
valentin - Jan 7, 2004 - 09:16:21
LABO-Homepage
Die Bund/Länder - Arbeitsgemeinschaft Bodenschutz (LABO) ist ein Arbeitsgremium der Umweltministerkonferenz (UMK), in dem die für den Bodenschutz zuständigen obersten Behörden der Länder und des Bundes zusammenarbeiten, um Fragen ihres Aufgabenkreises zu erörtern, Lösungen auszuarbeiten und Empfehlungen auszusprechen. Die LABO begleitet die Entwicklung des Bodenschutzes und des Bodenschutzrechts und unterstützt den Erfahrungsaustausch zwischen dem Bund und den Ländern. Die LABO strebt insbesondere einen einheitlichen Vollzug des Bodenschutzrechts an und unterbreitet Vorschläge für eine einheitliche Weiterentwicklung. Die LABO berät die UMK und die Konferenz der Amtschefs der Umweltministerien des Bundes und der Länder (ACK) und bearbeitet deren Aufträge. Der Vorsitz hat 2004 das Hessische Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Weitere Informationen unter:
http://www.labo-deutschland.de/
 

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PFT

Lesen sie hier alles zum Thema Perfluorierte Tenside



EU-Bodenschutz

Aktuelle Meldungen
zum Stand der EU-Bodenschutz- Strategie

bodenlos?

Der Flächenverbrauch in Deutschland liegt 2003 bei täglich 97 Hektar. Können Sie sich diese Zahl vorstellen? Der Verbrauchs-Zähler macht"s deutlich:

Chronik

Flächenrecycling im Bild festgehalten. Verfolgen Sie die spannende Geschichte vom Rückbau über die Bodensanierung bis zur neuen Nutzung!



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Bodenkunst, Bodenwert, Bodenschätze und Vieles mehr: Entdecken Sie interessante Einblicke in den Boden mit bodenwelten.de

Umwelt-Online-Award

Das Forum Bodenschutz und Altlasten wurde im September 2001 mit dem Umwelt-Online- Award in Bronze ausgezeichnet....
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