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Archiv 'Forum Bodenschutz und Altlasten' 2003

 
valentin - Nov 26, 2003 - 8:51:19
Bei Strategien zum Flächenverbrauch Bodenqualität stärker beachten
Täglich werden in Deutschland rund 105 Hektar Fläche für Siedlung und Verkehr verbraucht. Das hat Auswirkungen auf die Umwelt – und vor allem auf die Böden. Welche Strategien des Bodenschutzes die Flächeninanspruchnahme für Siedlung und Verkehr wirksam reduzieren können, darüber diskutierten Fachleute im November 2003 im Umweltbundesamt (UBA). Zum Fachgespräch wurden drei Forschungsprojekte vorgestellt. Die Fachleute forderten, die Bodenqualität beim Flächenverbrauch stärker zu berücksichtigen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer betonten die Notwendigkeit, besonders wertvolle, seltene und fruchtbare Böden vor Bebauung zu bewahren. Notwendige Siedlungserweiterungen sollten auf brachgefallenen, ehemals gewerblich oder industriell genutzten Flächen stattfinden. Voraussetzung hierfür ist, die Belange des Bodenschutzes in allen Planungs- und Zulassungsverfahren zu berücksichtigen. Im Mittelpunkt müssen dabei der Schutz der natürlichen Bodenfunktionen (Boden als Lebensgrundlage, Teil des Naturhaushaltes, Filter und Puffer gegenüber Stoffeinträgen) sowie der Funktion des Bodens als Archiv der Natur- und Kulturgeschichte nach dem Bundes-Bodenschutzgesetz stehen. Lesen Sie weiter auf:
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/presse-informationen/pd03-108.htm
 
valentin - Nov 21, 2003 - 5:56:59
local land & soil news
Die local land & soil news No. 7 / 8 sind erschienen. Schwerpunkt dieser Ausgabe ist das Thema "Zukunftsstrategien für Kulturlandschaften". Aus dem Inhalt:
  • Schutzinstrumente und Managementstrategien für Kulturlandschaften
  • Die Zukunft der Kulturlandschaft in Mitteleuropa – ein Zwischenbulletin
  • Cultural landscape issue in the ESPON
  • Danish cultural landscape – from agricultural production to multifunctionality
  • The Agricultural Landscape of Southern Öland – World Heritage Site
  • Italien: La salvaguardia e la rivitalizzazione del sito culturale delle Cinque Terre
  • Landschaftsschutz im Südtirol
  • Deutschland: Historische Kulturlandschaften als Faktor der Regionalentwicklung
  • Schweiz: Handlungsansätze zur Erhaltung traditioneller Kulturlandschaften
  • Poland: Planning Attemps of Cultural Heritage in Old Silesian Industrial Areas
  • Graz:Von den physisch-geographischen Wurzeln bis zur Kulturhauptstadt Europas
  • Soil Management in the City of Haarlem
  • Continuous transformation in Dutch landscape
  • ELSA e.V.unterstützt Erklärung zum Schutz des europäischen Kulturlandschaftserbes
Download:
http://www.bodenbuendnis.org/index_publi.htm
 
valentin - Nov 19, 2003 - 9:29:26
Großflächige schädliche Bodenveränderungen
Das Landesumweltamt NRW hat gemeinsam mit dem Umweltministerium NRW und dem Altlastensanierungs- und Altlastenaufbereitungsverband NRW (AAV) das Fachgespräch "Maßnahmen bei großglächigen schädlichen Bodenveränderungen" durchgeführt. In dem Fachgespräch wurden sowohl erprobte Maßnahmen zur Gefahrenabwehr als auch neue Verfahren insbesondere zur Fixierung und Inaktivierung von Schwermetallen erörtert. In NRW wird derzeit unter Federführung des LUA dazu ein umfangreiches Forschungsprojekt durchgeführt. Weitere Informationen, eine Zusammenfassung des Fachgesprächs, sowie die Dokumentation unter:
http://www.lua.nrw.de/boden/bodenschutz/bodenveraenderung.html
 
valentin - Nov 18, 2003 - 9:24:22
1000 Baulücken in NRW
"1.000 Baulücken in NRW" wurde von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen als Projekt in die Landesinitiative StadtBauKultur NRW eingebracht und vom Kuratorium der Landesinitiative als eines der zentralen „Leitprojekte“ beschlossen.
Grundidee des Projektes ist es, die Baulückenproblematik in den Städten öffentlich zu thematisieren und dazu eine breit angelegte Diskussion loszutreten - mit dem Ziel, Eigentümer und Verantwortliche dazu anzuregen, über ggf. schon sehr lange brachliegende oder untergenutzte Baulücken neu nachzudenken. Die AK NW will im Rahmen des Projekts tausend Baulücken aus möglichst vielen Städten in NRW fotografisch dokumentieren und die Sammlung im Internet, auf Plakaten, in einer Broschüre sowie als Ausstellung präsentieren. Mindestens eine Baulücke in der Landeshauptstadt soll mit einem Riesenposter behängt werden, das den Bürgern zeigt, wie eine attraktive Nutzung der Brachfläche aussehen könnte. Weitere Informationen und die Möglichkeit Baulücken zu melden unter:
http://www.1000-bauluecken.de
 
valentin - Nov 13, 2003 - 1:04:30
Deutschland verbraucht zuviel Grund und Boden
In den vergangenen zwei Jahren hat sich der Flächenverbrauch in Deutschland verlangsamt - allerdings nicht aufgrund von sparsamen und effektiveren Flächenmanagement, sondern im Wesentlichen wegen der lahmenden Baukonjunktur. Darauf weist das Statistische Bundesamt in der "Umweltökonomischen Gesamtrechnung 2003" hin. Demnach wurden im Jahr 2002 täglich durchschnittlich 105 Hektar für neue Siedlungs- und Verkehrsflächen verbraucht, das sind 12 Hektar weniger als 2001 und 20 bis 25 Hektar weniger als in den 90er Jahren. Flächenverbrauch ist dabei allerdings nicht gleichbedeutend mit Versiegelung: Experten gehen davon aus, dass der Versiegelungsgrad unterhalb von 50 Prozent liegt, mindestens die Hälfte der Fläche also für Gärten, Parks, Grünflächen und Friedhöfe "verbraucht" wird.
Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung ist es, die tägliche Inanspruchnahme neuer Siedlungs- und Verkehrsflächen bis zum Jahr 2020 auf 30 ha pro Tag zu reduzieren. In den letzten beiden Jahren weise die Entwicklung dieser Größe erstmals in die angestrebte Richtung, betont das Statistische Bundesamt. Der aktuelle Verlauf sei allerdings "deutlich durch die konjunkturelle Entwicklung und den Einbruch bei den Bauinvestitionen geprägt und sollte deshalb nicht als grundsätzliche Trendwende interpretiert werden". Größte Flächenverbraucher sind nach wie vor die privaten Haushalte mit einem Anteil von über 50 Prozent, Verkehrsflächen beanspruchen 38 Prozent, das gesamte produzierende Gewerbe dagegen nur 10 Prozent. Lesen Sie weiter in den News des Rates für Nachhaltige Entwicklung:
http://www.nachhaltigkeitsrat.de/aktuell/news/2003/12-11_02/
 
valentin - Nov 11, 2003 - 8:41:43
NABU: Grundsteuer als Fundament einer neuen Vermögensteuer
Anlässlich der von Bündnis 90/Die Grünen entfachten Debatte über eine neue Form der Vermögensbesteuerung hat der Naturschutzbund NABU gefordert, die Besteuerung des Grundvermögens so zu reformieren, dass sowohl die Finanzsituation der Kommunen verbessert als auch die Umwelt geschont wird. „Eine reformierte Grundsteuer sollte zukünftig Bodenfläche und Bodenwert besteuern“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Die Besteuerung des Bodenwerts sollte nach einer schrittweisen Anpassung schließlich im Bereich Wohnen 0,5 Prozent und für Gewerbe bis 0,6 Prozent des Bodenwerts pro Jahr betragen. Für die Besteuerung der Grundstücksfläche schlage der NABU 50 Cent (Wohnen) bis 1 Euro (Gewerbe) pro Quadratmeter Grundstücksfläche vor. „Die Grundsteuer muss aus der Diskussion um eine neue Vermögensbesteuerung ökologisch reformiert und materiell gestärkt hervorgehen“, so Tschimpke.
Lesen Sie weiter:
http://www.nabu.de/modules/presseservice/index.php?show=188
 
valentin - Nov 10, 2003 - 9:03:17
Signal für Ende der Hausmüll-Deponierung
Ein bundesweites Signal fuer ein Ende der Deponierung unvorbehandelten Hausmülls hat das Oberverwaltungsgericht Koblenz gesetzt. In einem Rechtsstreit zwischen einem regionalen Deponiezweckverband und dem Land Rheinland-Pfalz stellte das Gericht fest, dass nach dem 1. Juni 2005 keine unbehandelten Abfaelle mehr abgelagert werden dürfen (Az.: 8 B 11220/03). Das Bundesumweltministerium begrüsst diese Entscheidung. "Damit wird der Vollzug der Ablagerungsverordnung bundesweit abgesichert. Der Schutz der Umwelt hat Vorrang vor den wirtschaftlichen Interessen säumiger Deponiebetreiber", sagte Umweltstaatssekretär Rainer Baake. Das Gericht hat ebenfalls klargestellt, dass die am 01.03.2001 in Kraft getretene Ablagerungsverordnung EU-rechtskonform ist. "Mit europarechtlichen Bedenken kann diese Verordnung nun nicht mehr in Zweifel gezogen werden", so Baake. Weitere Informationen beim OVG Koblenz unter Presseerklärungen, Pressemitteilung Nr. 50/2003:
http://www.ovg.justiz.rlp.de
 
valentin - Nov 9, 2003 - 9:24:10
Aqualingua
Aqualingua ist ein durch die Europäische Kommission gefördertes Projekt im Rahmen des Leonardo da Vinci Programms Phase II (2000 - 2007). Um Sprachbarrieren für den Informationsaustausch im Bereich der Wasserwirtschaft abzubauen, soll im Rahmen des Leonardo da Vinci-Projektes "AQUALingua" ein computergestütztes Lernsystem aufgebaut werden, was sowohl Auszubildenden und Studenten als auch Fachleuten und Beratern helfen soll, die spezifischen wasserwirtschaftlichen Begriffe in den verschiedenen europäischen Zielsprachen zu verstehen und zu lernen. Weitere Informationen finden Sie unter:
http://scripts.oieau.fr/aqualingua/pres/index.htm
 
valentin - Okto 21, 2003 - 10:51:18
Umsetzung der EU-Agrarreform in Deutschland
Mit ihrem Luxemburger Beschluss am 26. Juni 2003 haben sich die EU-AgrarministerInnen darauf geeinigt, dass die europäische Agrarpolitik reformiert wird. Für die Umsetzung der Reform wurde den Mitgliedsstaaten ein großer Handlungsspielraum gelassen. Bis Mitte 2004 müssen auf nationaler Ebene die konkreten Entscheidungen getroffen sein. Der Erfolg der Reform hängt davon, ob es Bund und Ländern gelingt, die Möglichkeiten zu nutzen, die das Luxemburger Maßnahmenpaket für mehr Umwelt-, Verbraucher- und Tierschutz bietet. Der BUND und 13 weitere Verbände aus Natur- und Umweltschutz, Landwirtschaft, Tierschutz- und Verbraucherschutz haben im September 2003 gemeinsame Forderungen zur Umsetzung der EU-Agrarreform in Deutschland formuliert:
http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/stellungnahme_gap_reform_09_03.pdf
 
valentin - Okto 19, 2003 - 11:55:42
Umweltlotterie 'Unsere Welt'
Die neun führenden Umwelt- und Entwicklungsorganisationen haben die gemeinnützige 'Stiftung für Umwelt und Entwicklung' ins Leben gerufen: BUND, Greenpeace, Kindernothilfe, MISEREOR, NABU, terre des hommes, unicef, Welthungerhilfe und WWF. Die Stiftung veranstaltet die Lotterie 'Unsere Welt'. Mit einem Los der Lotterie können Sie nicht nur gewinnen, sondern auch gleichzeitig für eine gute Sache tätig sein. Nach dem Motto 'Helfen und Gewinnen' ist das Ziel der Lotterie die finanzielle Förderung von Umwelt- und Entwicklungsprojekten auf breiter Basis. Neben den neun bekannten Gründungsmitgliedern werden auch Einzelprojekte anderer Organisationen gefördert. Die Einnahmen für gute Zwecke gehen schnell und unbürokratisch an Hilfsprojekte in aller Welt - mit ihrem Los leisten sie einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und helfen Menschen in Not. Die erste Ziehung findet am 26.10.03 statt. Weitere Informationen:
http://www.unsere-welt.de
 
valentin - Okto 3, 2003 - 9:30:02
KORA
KORA steht für 'Kontrollierter natürlicher Rückhalt und Abbau von Schadstoffen bei der Sanierung kontaminierter Böden und Grundwässer'. Es handelt sich um ein Verbund-Forschungsvorhaben mit bundesweiten Modell-Standorten und 7 Themenverbünden. Zur Zielsetzung: 'Die Aufgabe des Förderschwerpunktes ist die Erforschung der im Untergrund ablaufenden natürlichen Abbau- und Rückhalteprozesse am Beispiel verschiedener, jeweils branchentypisch kontaminierter Standorte. Das Ziel ist die Entwicklung von fachlichen und rechtlichen Instrumentarien, die eine Bewertung und gezielte Nutzung dieser Prozesse bei der Gefahrenbewertung und Sanierung kontaminierter Böden und Grundwässer erlauben.' Weitere Informationen auf der Homepage:
http://www.natural-attenuation.de/
 
valentin - Sep 24, 2003 - 0:29:52
Leben in der Ritze - Bodenkundler erforschen die Wunderwelt der Straßenpflasterfugen
Das Thema Pflasterfugen wird erstmals umfassend im Rahmen eines größeren, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projektes an der TU Berlin von Gerd Wessolek untersucht. Aus der ZEIT: 'Allein in Berlin gibt es ungefähr 200 Quadratkilometer gepflasterte Straßen, Plätze und Gehwegplatten. Das entspricht einer Fläche von etwa 40000 Fußballfeldern' Neben der Versickerungsfähigkeit wird auch die Filterfunktion in Bezug auf Schwermetalle untersucht. Lesen Sie den Artikel unter:
http://www.zeit.de/2003/39/Ritzendreck
 
valentin - Sep 17, 2003 - 9:15:39
Bevölkerungsschwund: Leer stehende Häuser, verödende Innenstädte, kinderlose Gesellschaft
Die Bertelsmann Stiftung fordert Kommunen zum Handeln auf: Leere Kindergärten und Schulen, Wettbewerb um Einwohner, leer stehende Häuser, Arbeitskräftemangel: Bei der Bevölkerungsentwicklung in den Städten und Kreisen ist noch längst keine Wende in Sicht. Rückläufige Geburtenzahlen und ein steigender Anteil älterer Menschen werden wohl ganze Städte und Landstriche gravierend verändern. Eine Untersuchung der Bertelsmann Stiftung in zwölf ausgewählten Kommunen zeigt, dass nur in einer Minderheit der Haushalte Kinder leben. Zwischen 24,5 Prozent (in Dortmund) und 48,9 Prozent (im Kreis Diepholz) beträgt der Anteil der Haushalte mit Kindern. Weitere Informationen:
http://www.kompass-modellkommunen.de/
 
valentin - Sep 4, 2003 - 4:11:13
Wenn Böden die Luft ausgeht
Schwere Land- und Forstmaschinen können Böden so verdichten, dass ihnen buchstäblich die Luft ausgeht. Sofern die Luftkapazität im Unterboden fünf Prozent unterschreitet, die gesättigte Wasserleitfähigkeit weniger als zehn Zentimeter am Tag beträgt und das Ergebnis einer Feldgefügeansprache vor Ort in den Bewertungsstufen 4 bis 5 liegt - handelt es sich um eine schädliche Bodenveränderung im Sinne des Bundes-Bodenschutzgesetzes. Fachleute vom Umweltbundesamt (UBA) und dem Institut für Betriebstechnik und Bauforschung der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), Braunschweig, legten anlässlich eines Expertengesprächs erstmals Vorschläge für einheitliche Prüfkriterien vor, die zeigen, wann eine schädliche Bodenveränderung vorliegt. Das UBA förderte das Projekt, weil bisher Fragen der Bodenverdichtung in der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) nicht durch Prüfkriterien geregelt sind. Lesen Sie die ganze Pressemitteilung unter:
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/presse-informationen/pd07003.htm
 
valentin - Aug 29, 2003 - 9:43:06
Als Düsseldorf am Äquator lag...
Spannendes Geowissen für Düsseldorf und Umgebung bietet das jetzt erschienene Buch von Harald Frater. Über 40 ausgewählte GeoZiele werden in geologischen Streifzügen durch Düsseldorf und die Kreise Neuss und Mettmann ausführlich dargestellt. In leicht verständlichem Stil wird ein geowissenschaftlicher Überblick über die Entstehungsgeschichte im Raum Düsseldorf gegeben. Weitere Informationen unter:
http://www.allesgeo.de/
 
valentin - Aug 27, 2003 - 10:34:56
Neues Internetportal zu kontaminierten Böden und Grundwasser
Unter dem Namen EUGRIS startet eine neue europäische Informationsplattform für die Themenbereiche „kontaminierter Böden“ und „Grundwasser“. Die Abkürzung EUGRIS steht für European Information System Soil and Groundwater. Das Online-Angebot wird mit Mitteln aus dem 5. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission gefördert. Das Umweltbundesamt (UBA) hat die Koordination des Projektes übernommen. Dazu das UBA: „Ziel der Plattform ist es, den Stand des Wissens bei der Erkundung, Untersuchung, Bewertung, Sanierung und Überwachung von schadstoffbelasteten Böden und Grundwasser – konzentriert und gut strukturiert bereitzustellen. Das Angebot richtet sich nach den speziellen Bedürfnissen der Nutzergruppen in Wissenschaft, Industrie und Verwaltung.
Die Europäische Kommission will mit diesem Projekt die Ergebnisse aus den europäischen und nationalen Forschungsprogrammen effektiv verbreiten.
In der Startphase wird EUGRIS vorerst relevante Links, den aktuellen Diskussionsstand europäischer und nationaler Umweltpolitik und neue Erkenntnisse aus den betreffenden Forschungsprogrammen anbieten.
EUGRIS wird in der Endfassung - in einer systemeigenen Metadatenbank - auch Kommentare, Zusammenfassungen und weiterführende Hinweise über Art und Inhalt der selektierten Quellen bereitstellen. Der Zugang erfolgt dann über eine Themenmatrix. Das erleichtert die effektive Suche nach frei wählbaren Kriterien, wie zum Beispiel nach Schadstoffen, Techniken oder länderspezifischen Daten.“
http://www.eugris.org
 
valentin - Aug 2, 2003 - 00:05:38
NABU: Hohe Folgekosten durch Neubaugebiete
Wenn immer mehr Naturraum in Siedlungs- und Verkehrsflächen umgewandelt wird, hat das angesichts der Überalterung der Gesellschaft nicht nur ökologische, sondern auch enorme wirtschaftliche und soziale Folgen. Flächenverbrauch und demografische Entwicklung müssen immer in engem Zusammenhang gesehen werden. Wenn ein Rückgang der Bevölkerung absehbar ist, sollte auch der Flächenverbrauch frühzeitig reduziert werden. Denn eine abnehmende Auslastung der Infrastruktur kann zu katastrophalen finanziellen Folgen für die Kommunen führen. Den ganzen Artikel lesen Sie unter:
http://www.nabu.de/m01/m01_01/01465.html
 
valentin - Aug 1, 2003 - 11:56:59
Trendwende: Siedlungsfläche wächst nur noch 117 ha pro Tag
Kommentierte Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes finden sich auf den Seiten des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR). Auszug: 'Diese ersten Erfolge – auch wenn vornehmlich baukonjunkturell verursacht – sind zu begrüßen und bestärken den bestrittenen Weg zu einer deutlichen Verminderung der Flächeninanspruchnahme. Die zunehmende Durchgrünung des Siedlungszuwachses führt zu einer qualitativen Verbesserung der Flächeninanspruchnahme. Dies sind aber nur erste Schritte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Flächenhaushaltspolitik. 117 ha tägliche Umwidmung von Freiflächen in Flächen für Siedlungszwecke sind aber nach wie vor eine hohe Zunahme, vor allem angesichts umfangreicher ungenutzter Potenziale im Siedlungsbestand.' Lesen Sie weiter unter:
http://www.bbr.bund.de/index.html?/raumordnung/siedlung/siedlung.htm
 
valentin - Jul 30, 2003 - 9:28:00
Statistisches Bundesamt: Flächenverbrauch gesunken
Erstmals seit vielen Jahren ist die Inanspruchnahme neuer Flächen für Siedlung und Verkehr spürbar zurückgegangen . Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hat sich der Zuwachs des täglichen Flächenverbrauchs auf 117 ha pro Tag gegenüber 129 ha pro Tag verringert. Nach Auffassung des Bundesumweltministeriums ist dies ein Schritt in die richtige Richtung. Die Bundesregierung hat in der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie das Ziel verankert, diesen Flächenverbrauch bis zum Jahr 2020 auf 30 ha pro Tag zu verringern. Die Siedlungs- und Verkehrsfläche hat nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Deutschland im Jahr 2001 insgesamt um 428 Quadratkilometer zugenommen. Nach Feststellungen der Behörde dürfte dieser Rückgang aber insbesondere auf den konjunkturell bedingten Einbruch der Bauinvestitionen 2001 zurückzuführen sein. Damit wird deutlich, dass eine Trendwende bei der heutigen flächenintensiven Siedlungsentwicklung noch nicht gesichert ist.
Um das anspruchsvolle Ziel der Bundesregierung zu erreichen, müssen wirksame Maßnahmen ergriffen werden. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, die Eigenheimzulage zu streichen und umzustrukturieren. Dazu gehört, die künftige Siedlungsentwicklung auf eine verstärkte Nutzung des Gebäudebestands und von Brachflächen auszurichten. Zudem sollten bestehende Siedlungsstrukturen, z. B. durch eine qualitative Verbesserung des Wohnumfelds, aufgewertet werden statt immer neue Siedlungsflächen zu erschließen. Damit kann nicht nur zum Schutz und Erhalt von Böden und Lebensräumen beigetragen werden, sondern es werden auch Verkehrsaufkommen und Landschaftszerschneidung vermindert. Dazu wird die Entfernungspauschale halbiert. Die Zersiedelung der Landschaft darf nicht länger belohnt werden.
http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2003/p2980112.htm
 
valentin - Jul 10, 2003 - 0:13:40
Vierzig Quadratmeter und mehr...
Nachhaltigkeitsrat und Bundesarchitektenkammer in der Diskussion: Der moderne Mensch braucht immer mehr Raum und Platz. 1960 kam der Bundesbürger statistisch mit 16 Quadratmeter Wohnfläche aus, heute hat jeder im Durchschnitt 40 Quadratmeter zur Verfügung. Zusätzlich werden täglich in Deutschland 131 Hektar neue Fläche für Siedlungszwecke in Anspruch genommen. Grund genug, um über Alternativen zum Eigenheim im Grünen und zu flächenintensiven Gewerbebauten nachzudenken: Der Nachhaltigkeitsrat lud gemeinsam mit der Bundesarchitektenkammer am 30. Juni nach Berlin zur Veranstaltung "Wie viele Quadratmeter braucht der Mensch?".
Den ganzen Artikel und weitere Informationen zum Thema lesen Sie auf den Internet-Seiten des Nachhaltigkeitsrat:
http://www.nachhaltigkeitsrat.de/aktuell/news/2003/09-07_01/
 
valentin - Mai 2, 2003 - 9:36:56
Landnutzung und Flächenverbrauch in NRW
Die Entwicklung der Landnutzung und des Flächenverbrauchs soll über vier Jahrzehnte durch Satelliten- und Luftbilder visualisiert werden. Bis Ende 2003 entsteht unter dieser Adresse hierzu eine Internetplattform: Satelliten- und Luftbilder der letzten 30 Jahre laden dann zu einem räumlichen und zeitlichen Perspektivenwechsel ein. Sie werden Landnutzung und Flächenverbrauch in NRW seit 1975 landesweit, regional und auf Gemeindeebene visualisieren. Zudem werden Initiativen zum schonenden Flächenumgang vorgestellt. Informationen beim Wissenschaftsladen Bonn unter:
http://www.wilabonn.de/projektvisual/start.htm
 
valentin - Apr 29, 2003 - 8:37:02
Transnationales EU Projekt TUSEC-IP "Böden in Stadt-Regionen"
Das Projekt befasst sich mit der Entwicklung eines Verfahrens zur Bewertung von Böden in den Städten und Gemeinden und mit der Umsetzung des Verfahrens in die kommunalen und regionalen Planungsverfahren. Die Federführung liegt bei der Landeshauptstadt München und wird von der EU im Rahmen des INTERREG IIIB Programms Alpenraum gefördert. Weitere Informationen zum Download erhalten Sie unter:
http://www.bodenbuendnis.org/index_news.htm
 
valentin - Feb 10, 2003 - 8:42:30
Flächenrecycling: Nachhaltig und ökonomisch
Dies ist das Motto der NABU-Kampagne "Living 2010", die mit Unterstützung von Umweltbundesamt und Bundesumweltministerium durchgeführt wird. Die konkreten Vorstellungen für eine nachhaltige Siedlungspolitik hat der NABU auch in einer Broschüre formuliert. Weitere Informationen unter:
http://www.nabu.de/living2010
 
valentin - Feb 9, 2003 - 10:23:36
Stakeholders Information and Consultation Meeting on EU Soil Policy
- Update -

Am 10.02.2003 findet in Brüssel die Anhörung zur weiteren Strategie der EU-Bodenschutzpolitik statt: "We need a considerable additional effort to make the practical development of the thematic strategy on soil protection successful. As part of this process broad stakeholder participation in the development of the soil thematic strategy has been included as an essential component in the soil work-programme for 2003-2004." Das Forum-Bodenschutz wird weiter über die Aktivitäten der EU berichten.
http://europa.eu.int/comm/environment/soil/index.htm
 
valentin - Feb 7, 2003 - 9:55:12
DIHK: Bodenschutz darf Wirtschaftstandort Deutschland nicht gefährden
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) als Spitzenorganisation der Industrie- und Handelskammern fordert, dass die geplante Strategie der Europäischen Kommission zum Schutz der Böden „wirtschaftsverträglich“ gestaltet wird. Aus Anlaß der EU-Konferenz zum Bodenschutz am 10. Februar in Brüssel ist diese Meldung erschienen. Lesen Sie den Beitrag unter:
http://www.dihk.de/inhalt/informationen/news/meldungen/meldung002694.main.html
 
valentin - Jan 15, 2003 - 11:22:01
Ohne Boden – bodenlos
Dies ist der Titel einer Broschüre des Wissenschaftlichen Beirates Bodenschutz (WBB) beim Bundesumweltministerium. Aus der Presseerklärung:"Die acht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bringen in der Broschüre „Ohne Boden - bodenlos“ Licht in das vermeintliche Dunkel des Bodens. Auf 57 Seiten schildern sie bilderreich und gut verständlich, wie schillernd, lebendig und wertvoll Böden sind. Und sie zeigen, wie wir sie besser schützen können." Die Broschüre gibt es kostenlos bei der Geschäftsstelle des WBB oder kann unter der folgenden Adresse heruntergeladen werden:
http://www.wissenschaftlicher-beirat-bodenschutz.de/publikat.html
 
valentin - Jan 3, 2003 - 10:42:22
Bodenschutz in Bayern
Eine interessante Startseite zum Thema Bodenschutz und Altlasten hat das Bayerische Umweltministerium erstellt. Hier sind die landesrechtlichen Regelungen wie das Bayerische Bodenschutzgesetz, die Verordnung über Sachverständige und Untersuchungsstellen, Vollzugsregelungen für das Bodenschutz- und Altlastenrecht in Bayern abrufbar. Weitere Themen sind z. B.: Flächenverbrauch, die 10 schönsten Geotope in Bayern, Schülerwettbewerb Erlebniswelt Boden
http://www.boden.bayern.de
 

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Der Flächenverbrauch in Deutschland liegt 2003 bei täglich 97 Hektar. Können Sie sich diese Zahl vorstellen? Der Verbrauchs-Zähler macht"s deutlich:

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