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Archiv 'Forum Bodenschutz und Altlasten' 2002

 
valentin - Dez 19, 2002 - 8:54:44
Cities eat away at Earth's best land
Dies ist die Überschrift einer aktuellen Meldung über eine Studie des Goddard Space Flight Center der NASA. Den Artikel lesen Sie im Original unter www.newscientist. Eine deutsche Meldung sowie weitere interessante Links finden Sie unter
http://www.vistaverde.de/news/Wissenschaft/0212/19_urbanisierung.htm
 
valentin - Dez 17, 2002 - 10:40:48
Neuer AAV nimmt Arbeit auf
Am 10. Dezember 2002 wird das neue AAV-Gesetz (AAV steht für Altlastensanierungs- und Altlastenaufbereitungsverband NRW) verkündet, das am Tage danach in Kraft tritt. Damit kann der AAV wieder in vollem Umfange seine Aufgaben im Bereich der Altlastensanierung und des Flächenrecyclings in NRW wahrnehmen. Der Verband, der bereits Ende der 1980er Jahre gegründet wurde (damals noch Abfallentsorgungs- und Altlastensanierungsverband), finanziert und wickelt in NRW in den Fällen Altlastensanierungsmaßnahmen ab, bei denen zum Beispiel ein Verantwortlicher nicht mehr greifbar oder hierzu finanziell nicht in der Lage ist. Er übernimmt dabei in der Regel 80 Prozent der Kosten und unterstützt mit seinem in langjähriger Arbeit erworbenen Know-how die Kommunen bei der Planung und Ausführung angepasster Sanierungskonzepte.
Christiane Friedrich, Staatssekretärin im Umweltministerium: "Mit der Verabschiedung des AAV-Gesetzes durch den Landtag wird der AAV auf eine sichere Basis gestellt. Die Voraussetzung für die Finanzierung haben Industrie, Land und Kommunen am 14. November mit einer freiwilligen Vereinbarung geschaffen: Bis 2004 werden wir gemeinsam 27 Millionen Euro für die Altlastensanierung zusätzlich zu dem seit mehr als 15 Jahren bestehenden Landesförderprogramm "Altlasten" zur Verfügung stellen. Mit diesen Mitteln fördern wir direkt die Wiederverwertung von Flächen und verhindern, dass neue versiegelt werden müssen."
Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, das dem AAV ab dem Jahr 2000 die Finanzierungsgrundlage entzog, einigten sich das Land Nordrhein-Westfalen (vertreten durch das Umweltministerium) und Unternehmen des Landes aus den Bereichen Entsorgung, Chemie, Stahl und Kohle (Verhandlungsführer war der BDI NRW) auf ein in Deutschland einmaliges Kooperationsmodell, an dem auch alle Kommunen des Landes beteiligt sind. 50 Prozent der Finanzmittel werden von Seiten des Landes, rund 45 Prozent von der Wirtschaft und rund fünf Prozent von den Kommunen aufgebracht.
http://www.munlv.nrw.de/sites/presse/pressemitteilungen/ue021209.htm
 
valentin - Dez 17, 2002 - 10:28:50
Zulassung von Sachverständigen in Bayern
Für die Zulassung von Sachverständigen nach Wasserrecht und Bodenschutzrecht hat das Bayerischen Landesamt für Wasserwirtschaft (LfW) eine Informationsseite erstellt: "Die Sachverständigen nach § 18 BBodSchG werden nach der "Verordnung über Sachverständige und Untersuchungsstellen für den Bodenschutz und die Altlastenbehandlung in Bayern (VSU Boden und Altlasten) vom 3.12.2001" zugelassen. Sie enthält die Anforderungen die an Sachverständige und Untersuchungsstellen gestellt werden. Für die Zulassung und Aufsicht ist in Bayern das Landesamt für Wasserwirtschaft zuständig. Das Verfahren der Zulassung von Sachverständigen und Untersuchungsstellen ist in der "Verfahrensordnung zur Überprüfung und Bekanntgabe von Sachverständigen und Untersuchungsstellen nach § 18 BBodSchG" näher geregelt." Weiter Informationen unter:
http://www.bayern.de/lfw/service/psw/
 
valentin - Nov 19, 2002 - 9:53:41
Grünzeug gegen Gift
Dies ist der Titel eines Artikels im STERN, berichtet wird über 'Genügsames Unkraut, dem ein zusätzliches genetisches Tuning verpasst wurde'. Oberflächennah im Boden vorhandene Schadstoffe wie Schwermetalle, Arsen, Quecksilber aber auch organische Verbindungen können von den Pflanzen aufgenommen werden. Hier können die Pflanzen sie entweder in den Stoffwechsel aufnehmen und durch Enzyme abbauen oder aber sie reichen sich in den Pflanzen an. Diese werden dann 'geerntet' und einer gezielten Entsorgung zugeführt. Den Artikel lesen Sie unter
http://www.stern.de/wissenschaft/wissen/journal/artikel/?id=338478&page=0
 
valentin - Nov 12, 2002 - 9:26:40
Die ZEIT: Ein Land aus Beton
In der Ausgabe 46 vom 06. November 2002 findet sich ein sehr informativer Artikel zum Thema Flächenverbrauch. Hier ein kleiner Ausschnitt: "Der Flächenfraß grassiert überall. Pro Sekunde fallen ihm in Deutschland 15 Quadratmeter zum Opfer; am Ende jedes Tages hat der vermeintliche Fortschritt fast 1,3 Millionen Quadratmeter gefressen - das entspricht gut 160 Fußballplätzen. 470 Millionen Quadratmeter werden im Durchschnitt jedes Jahr "in Siedlungsflächen umgewidmet", wie die Raumplaner sagen. Auf einer Fläche fast so groß wie der Bodensee entstehen Häuser, Gewerbehallen, Straßen, Tankstellen, Parkplätze und Friedhöfe." Weitere Stichworte sind die Osnabrücker Boden-Erklärung, das europäische Bodenbündnis sowie die Aktivitäten des Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR). Den Artikel lesen Sie unter:
http://www.zeit.de/2002/46/Flchenverbrauch
 
valentin - Nov 10, 2002 - 10:50:27
BUND-Hintergrundpapier zum Thema Hochwasserschutz
Der BUND hat ein sehr umfangreiches Hintergrundpapier mit vielen Aspekten rund um den Hochwasserschutz erarbeitet. Es kann unter folgender Adresse heruntergeladen werden:
http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/wasser.pdf
 
valentin - Okto 30, 2002 - 10:19:58
Karten der hochwassergefährdeten Gebiete
NRW Umweltministerin Bärbel Höhn: 'Karten der hochwassergefährdeten Gebiete in NRW jetzt im Internet - Daten sind wichtige Grundlage des vorbeugenden Hochwasserschutzes'. Sie sind die Grundlage des vorsorgenden Hochwasserschutzes in NRW und Entscheidungsgrundlage für die Raumordnung, Gebietsentwicklungsplanung und Bauleitplanung. Planungsbehörden verwenden sie, um die vorhandenen Überschwemmungsgebiete der Gewässer zu erhalten und eine weitere Nutzung der Flächen durch die Siedlungsentwicklung zu vermeiden. So helfen die Karten beispielsweise bei der Neuausweisung von Baugebieten, durch eine geeignete Standortwahl oder Vorgaben für eine hochwassergerechte Bauweise mögliche Schäden zu minimieren. Weiter Informationen unter:
http://www.landesumweltamt.nrw.de/index.htm?wasser/hwber.htm
 
valentin - Okto 30, 2002 - 9:28:47
Arbeitshilfen Boden- und Grundwasserschutz
Die 'Arbeitshilfen Boden- und Grundwasserschutz' zur Planung und Ausführung der Sanierung von schädlichen Bodenveränderungen und Grundwasserverunreinigungen ist in der 2. Auflage erschienen. Herausgeber ist das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen gemeinsam mit dem Bundesministerium der Verteidigung. Die Arbeitshilfe kann als CD-Rom (Stand Juni 2002) bestellt werden ist aber auch vollständig online unter folgender Adresse abrufbar:
http://www1.sbn.niedersachsen.de/html/bgws/arbeitshilfen/index0.html
 
valentin - Okto 30, 2002 - 9:13:17
Untersuchung von Bodenproben und Eluaten
In Bayern ist das Merkblatt "Untersuchung von Bodenproben und Eluaten bei Altlasten und schädlichen Bodenveränderungen für die Wirkungspfade Boden-Mensch und Boden-Gewässer", Stand Mai 2002 erschienen. Es ist eine gemeinsame Veröffentlichung vom Bayerischen Landesamt für Umweltschutz und dem Bayerischen Landesamt für Wasserwirtschaft. Download als pdf-Datei unter:
http://www.bayern.de/lfu/abfall/ab_info/merkblatt_3_8_5.pdf
 
valentin - Okto 16, 2002 - 11:30:09
Koalitionsvertrag zum Bodenschutz:
Im Koalitionsvertrag zwischen Grünen und SPD wurden folgende Vereinbarungen zum Bodenschutz aufgenommen: "Der Einsatz von Düngemitteln (z. B. Klärschlamm, Gülle und Mineraldünger) bei der Produktion von Nahrungsmitteln darf nicht zu einer schleichenden Anreicherung von Schadstoffen in den landwirtschaftlichen Böden führen. Es werden geeignete Grenzwerte eingeführt, um die Erzeugung von gesunden Nahrungsmitteln auf sauberen Böden auf Dauer zu gewährleisten. Darüber hinaus werden wir zum Schutz des Bodens eine Konzeption vorlegen, die insbesondere darauf abzielt, Bodenerosionen und weitere Bodenverdichtungen zu vermeiden." Den ganzen Koalitionsvertrag können Sie unter folgender URL herunterladen:
http://www.gruene-partei.de/rsvgn/rs_dok/0,,13492,00.htm
 
valentin - Okto 13, 2002 - 10:42:33
Vorbeugender Hochwasserschutz
Am 24.10. und 25.10. findet im Rahmen der Osnabrücker Umweltgespräche die Tagung "Vorbeugender Hochwasserschutz" statt. Die Veranstaltung wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Zusammenarbeit mit Prof. Dr.-Ing. Sieker, Universität Hannover ausgerichtet. Ein ausführliches Tagungsprogramm und Informationen zur Anmeldung erhalten Sie unter
http://www.dbu.de/calender/termine.php?id=241002
 
Umtech Bielefeld - mobile Strassen & Plätze - Okto 12, 2002 - 4:46:47
Bielefeld [D / NRW]
Als relativ junges Unternehmen (seit 3 Jahren am Markt) ist es nun möglich mit unserem Produkt Umtech-Platten (Sechseckverbundplatten) Strassen / Zufahrten / Baustrassen u.ä. zu erstellen ohne einen direkten Eingriff in den Boden tätigen zu müssen.Zudem ergibt sich aus der Verwendung auch eine kostenreduzierung gegenüber der herkömmlichen Baustrasse. Somit erfüllt dieses Produkt alle Erfordernisse des Bundesbodenschutzgesetzes.
Infos gibts unter: www.Umtech.org 0521-9717441
 
valentin - Sep 25, 2002 - 9:28:59
Die Regierung muss grüner werden!
Unter diesem Motto stehen die Forderungen des NABU an die Koalitionsvereinbarungen zwischen SPD und Bündnis 90 / Die Grünen. Zum Thema 'Nachhaltige Siedlungspolitik – Flächenverbrauch stoppen' gibt es u. a. diese Forderungen:
  • Das Ziel der Innenentwicklung von Siedlungen muss im Bau- und Planungsrecht verankert werden.
  • Die Neuversiegelung von Flächen ist durch eine Flächenversiegelungsabgabe (50 Euro pro versiegelten Quadratmeter) einzudämmen.
  • Sämtliche staatlichen Fördermaßnahmen (u.a. die Eigenheimzulage) sind auf die Innenentwicklung auszurichten. Kurzfristig muss mindestens erreicht werden, dass die staatliche Eigenheimzulage den Erwerb von Altimmobilien in gleicher Höhe fördert wie den Neubau.
  • Um die landschaftszerstörende Konkurrenz zwischen den Kommunen um die erhofften Gewerbesteuereinnahmen zu entschärfen, sollte die Gewerbesteuer nicht mehr als kommunale Steuer erhoben werden.
Auch das Thema Hochwasserschutz wird angesprochen: Den Flüssen in Deutschland muss zum Schutz der Anwohner vor Hochwässern wieder mehr Raum zu ihrer natürlichen Entfaltung gegeben werden. Das Ziel der Bundesregierung muss es sein, den weiteren Ausbau der Flüsse als Bundeswasserstraßen zu stoppen und die natürlichen Überschwemmungsräume durch Deichrückverlegungen und eine naturnahe Gestaltung der Auen erheblich auszuweiten.
Den ganzen Katalog lesen sie hier:
http://www.nabu.de/m01/m01_12/00708.html
 
valentin - Sep 3, 2002 - 08:49:44
Bodenschutz ist vorsorgender Hochwasserschutz
Das Boden-Bündnis europäischer Städte und Gemeinden (ELSA e. V.) hat aktuell zum Thema Hochwasserschutz das Positionspapier 'Bodenschutz ist vorbeugender Hochwasserschutz' mit Überlegungen, Argumenten und Postulaten erarbeitet: 'Das verheerende Ausmaß der Hochwasserkatastrophe an Donau, Inn, Moldau und Elbe und deren Nebenflüssen vom August 2002 fordert zu vorderst Solidarität mit den Betroffenen und die Beseitigung akuter Schäden. Vorbeugender Hochwasserschutz ist dringlicher denn je! Lösungen müssen auch am Boden ansetzen, denn Bodenschutz ist vorbeugender Hochwasserschutz.' Das Postitionspapier gibt es unter folgender Adresse:
http://www.bodenbuendnis.org/index_news.htm
 
valentin - Aug 20, 2002 - 4:04:41
Brachen und Zersiedlung in Ostdeutschland
Im Rahmen der Sendereihe Hintergrund Wirtschaft hat der Deutschlandfunk am 18.08.2002 die Sendung 'Löcher in der Stadt - Brachen und Zersiedlung in Ostdeutschland' ausgestrahlt. Am Beistpiel von Halle, dessen Einwohnerzahl in den letzten 10 Jahren um etwa 60.000 Menschen geschrumpft ist, werden die Probleme von Leerstand, Brachflächen, Flächenverbrauch und Eigenheimförderung aufgezeigt.
Zu Wort kommt u. a. auch Fabian Dosch vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Im Wortlaut kann diese sehr informative Sendung unter folgender Adresse nachgelesen oder auch als Real-Audio Datei angehört werden:
http://www.dradio.de/cgi-bin/es/neu-hintergrundw/207.html
 
valentin - Aug 16, 2002 - 09:34:43
WWF: Land unter in Europa
Zum einen gelte es auf politischer Ebene den Druck zu erhöhen, um den Ausstoß an Klimagasen schneller zu verringern. Gleichzeitig sei der Abschied von einer verfehlten Hochwasserpolitik überfällig. Massive Fehler in der Bauleitplanung und der Landnutzung sowie unentschuldbare Versäumnisse im Hochwasserschutz haben die katastrophalen Folgen der Regenfälle mitverursacht. Der WWF hält es für einen Fehler, die aktuellen Schäden allein auf die ungewöhnlich heftigen Regenfälle zurück zu führen. Weitere Informationen:
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/00521/index.html
 
valentin - Aug 9, 2002 - 10:57:37
Stauen und Bauen lässt die Keller voll laufen
Angesichts des teilweise katastrophalen Hochwassers der letzten Tage - wie in Bayern - hat Bundesumweltminister Jürgen Trittin auf die Bedeutung einer ökologisch ausgerichteten Hochwasservorsorge hingewiesen. Dies gelte insbesondere für den Ausbau von Flüssen, darunter für den geplanten Stau der Donau und die Flussbaumassnahmen an der Elbe. "Stauen und Bauen lässt die Zahl der Hochwasser steigen und beschleunigt die Fliessgeschwindigkeit. Das Ergebnis sind immer häufiger voll gelaufene Keller in Passau und anderswo." Weiter Informationen:
http://www.bmu.de/presse/2002/pm185.php
 
valentin - Aug 9, 2002 - 3:17:54
DBU fördert Naturschutz-Verbundprojekt
Hochproduktive Ackerflächen und Artenvielfalt schienen bisher unvereinbar. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU, Osnabrück) will mithilfe einer Förderung von 2,1 Millionen Euro gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Landwirtschaft den Naturschutz in intensiv genutzte Agrarflächen integrieren.
Intensiv genutzte Äcker sollen hierdurch wieder Heimat für geschützte Arten werden. Weiter Informationen:
http://www.dbu.de/press/artikel.php?id=371
 
valentin - Aug 1, 2002 - 9:30:49
Deponieverordnung in Kraft getreten
Seit heute, 01.08.2002 gelten neue Anforderungen an Mülldeponien in Deutschland. Mit dem Inkrafttreten der Deponieverordnung wird der umweltverträglichen Abfallentsorgung ein weiterer Baustein hinzugefügt. "Die Verordnung ist ein Stück Generationengerechtigkeit. Sie stellt sicher, dass nachfolgenden Generationen keine Altasten hinterlassen werden, die teuer saniert werden müssen. Deponien sollen künftig Bestandteil der nachhaltigen Entsorgungsinfrastruktur eines modernen Industriestaats sein", sagte Bundesumweltminister Jürgen Trittin. Die Deponieverordnung enthält detaillierte technische, betriebliche und organisatorische Anforderungen an Errichtung, Beschaffenheit, Betrieb, Stilllegung sowie Nachsorge von Deponien und Langzeitlagern. Diese Anforderungen sind für jeden Anlagenbetreiber unmittelbar rechtsverbindlich. Ökologisch unzulängliche Deponien dürfen ab 2009 nicht mehr weiter betrieben werden. Ziel ist es, die abzulagernde Menge und deren Schadstoffgehalt auf ein für Umwelt und Gesundheit vertretbares Maß zu beschränken. Gemeinsam mit der seit März 2001 geltenden Abfallablagerungsverordnung, die eine Vorbehandlung des auf Deponien abzulagernden Abfalls vorsieht, dient die Deponieverordnung der Umsetzung der EU-Deponierichtlinie. Weitere Infos sowie Download der neuen DepV beim BMU unter:
http://www.bmu.de/presse/2002/pm178.php
 
valentin - Aug 1, 2002 - 7:46:49
50 % der Hausanschlüsse sind sanierungsbedürftig
NRW's Umweltministerin Bärbel Höhn und Bauminister Michael Vesper: "Rund 50 % der Hausanschlüsse sind sanierungsbedürftig und können dadurch das Grundwasser in NRW gefährden". Das Umweltministerium und das Bauministerium NRW haben eine Informationsschrift erarbeitet, die Bürgerinnen und Bürgern hilft, Schäden an ihren Kanalanschlüssen zu vermeiden und zu beheben. Die Broschüre "Hausanschluss dicht?" wendet sich an die Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer, die zur Inspektion, Instandhaltung und Sanierung ihrer privaten Kanalanschlussleitungen verpflichtet sind. Bestehende Hausanschlüsse müssen bei einer Änderung der Grundstücksentwässerung, spätestens jedoch bis zum 31. Dezember 2015 auf ihre Dichtheit überprüft werden. Bei Grundstücken in Wasserschutzgebieten und industriell-gewerblich genutzten Leitungen gilt unter bestimmten Bedingungen eine verkürzte Untersuchungspflicht bis zum 31.12.2005. Umweltministerin Bärbel Höhn: "Von den etwa 6 Mio. Hausanschlüssen in NRW sind rund die Hälfte sanierungsbedürftig und können dadurch das Grundwasser gefährden. Zum Schutz des Bodens und des Grundwassers sowie zur Entlastung der öffentlichen Abwasseranlagen müssen Bürgerinnen und Bürger bzw. Gewerbebetriebe ihre Anschlüsse überprüfen lassen. Diese Broschüre enthält neben der rechtlichen Situation auch Tipps zur technischen Vorgehensweise bei einer Dichtheitsprüfung und der dann möglicherweise erforderlichen Sanierungen." Die Broschüre kann kostenlos beim Umweltministerium NRW bestellt werden. Weitere Informationen unter:
http://www.munlv.nrw.de/sites/presse/pressemitteilungen/ue020718b.htm
 
valentin - Jul 27, 2002 - 1:27:04
Giftspur hinterm Güllewagen
"Viele Böden in Deutschland sind so verseucht, dass sie als Acker nicht mehr taugen." schreibt Matthias Brendel in der ZEIT. Angerissen werden die Problematik von Arzneimittelrückständen in Klärschlamm und Gülle, die Ausweisung von Bodenplanungsgebieten und der Wunsch des UBA nach einem bundesweiten Bodeninformationssystem. Den Artikel finden Sie unter:
http://www.zeit.de/2002/31/Wissen/200231_n-belastete_boed.html
 
valentin - Jun 20, 2002 - 10:08:41
Mustererlass 'Bauleitplanung'
Die Fachkommission "Städtebau" der ARGEBAU hat den "Mustererlass zur Berücksichtigung von Flächen mit Bodenbelastungen, insbesondere Altlasten, bei der Bauleitplanung und im Baugenehmigungsverfahren" auf Grundlage des Bodenschutzrechtes überarbeitet (Beschluss vom 26. September 2001). Er ist nun beim Umweltbundesamt unter folgender Adresse abrufbar:
http://www.umweltbundesamt.de/rup/mustererlass-altlasten/mustererlass-altlasten.pdf
 
valentin - Jun 18, 2002 - 9:14:11
Ökonomische Steuerungsinstrumente gegen Flächenverbrauch!
Umweltminister Jürgen Trittin anläßlich der Eröffnung des Deutschen Naturschutztag am 18. Juni 2002 in Hannover: "Das derzeit drängendste Problem ist für mich der Flächenverbrauch für Siedlung und Verkehr. Wir haben in der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie als Ziel festgelegt, bis zum Jahr 2020 die tägliche Flächeninanspruchnahme von 130 auf 30 ha zu vermindern. Dafür brauchen wir in der nächsten Legislaturperiode ein sektorübergreifendes Programm zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme. Ich stimme dem SRU zu, dass ein wesentlicher Punkt dieses Programms der Einsatz von ökonomischen Steuerungsinstrumenten sein muss." Die ganze Rede gibt es unter:
http://www.bmu.de/reden/rede_trittin020618.php
 
valentin - Jun 15, 2002 - 10:11:30
Sondergutachten des Rat von Sachverständigen für Umweltfragen
„Für eine Stärkung und Neuorientierung des Naturschutzes“ ist der Titel eines Sondergutachtens, das der Sachverständigenrat für Umweltfragen am 13.06.2002 an Bundesumweltminister Trittin überreicht hat. Darin werden Empfehlungen für einen sparsameren und effizienten Umgang mit Flächen sowie für eine umfassende Modernisierung der Naturschutzpolitik entwickelt. Der Umweltrat schlägt der Bundesregierung eine nationale Naturschutzstrategie vor. Eckpunkte für den Bereich Bodenschutz sind beispielsweise:
- Reduktion der Flächeninanspruchnahme auf 30 ha pro Tag bis 2020.
- Reduktion der Bodenerosion um 80 bis 90 % bis 2010
Weiterhin empfiehlt der Umweltrat die Stärkung wichtiger ordnungsrechtlicher und planerischer Instrumente, die für die Feinsteuerung von Bedeutung sind. Die Bundesraumordnung sollte unter anderem durch eine verbesserte Koppelung von Fördermitteln an die Einhaltung raumordnerischer Grundsätze gestärkt werden. Die Landschaftsplanung sollte durch eine verstärkte Beteiligung von Bürgern und Verbänden weiterentwickelt und durch den Einsatz neuer Informationstechnologien (z. B. Internet) unterstützt werden. Weiter Informationen und eine Kurzfassung des Gutachtens unter:
http://www.umweltrat.de
 
valentin - Jun 3, 2002 - 9:56:25
Gesunde Nahrungsmittel brauchen gesunde Böden
Unter dem Titel "Gute Qualität und sichere Erträge" haben Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast und Bundesumweltminister Jürgen Trittin am 03.06.2002 ein Konzept zum umweltverträglichen Düngemitteleinsatz in der Landwirtschaft vorgelegt. "Unser gemeinsames Anliegen ist es, künftig nur noch saubere Düngemittel zuzulassen, damit sich langfristig keine Schadstoffe in landwirtschaftlichen Böden anreichern können. Äcker und Wiesen sollen durch eine nachhaltige Bodenbewirtschaftung dauerhaft nutzbar bleiben. Das nützt den Bauern und den Verbrauchern. Denn nur auf gesunden Böden können gesunde Nahrungsmittel produziert werden", sagte Bundesumweltminister Jürgen Trittin. Kern des gemeinsamen Konzepts ist die Festlegung neuer Grenzwerte für den Schwermetallgehalt von organischen Düngemitteln wie Klärschlamm, Bioabfall, Schweine- und Rindergülle, die deutlich unter den derzeit gültigen Werten (für Klärschlamm, Bioabfall) liegen sollen. Für Rinder- und Schweinegülle werden erstmals verbindliche Schwermetallgrenzwerte vorgeschlagen. Der maximal zulässige Gehalt an Schadstoffen in den jeweiligen Düngemitteln orientiert sich an den Vorsorgewerten der Bodenschutz- und Altlastenverordnung.
Die vollständige Pressemitteilung und der Vorschlag mit entsprechenden Werte-Tabellen gibt es unter folgender URL:
http://www.bmu.de/presse/2002/pm127.php
 
valentin - Mai 31, 2002 - 10:40:54
Körnungsdreieck nach KA 4 - online
Nach der Bodenkundlichen Kartieranleitung (KA 4) sind zur Definition einzelner Bodenarten des Feinbodens (<= 2 mm) die drei Fraktionen Sand, Schluff und Ton maßgebend. Die Bodenartenuntergruppen, ihre Kurzzeichen und die Grenzwerte ihrer Fraktionsanteile werden in einem Körnungsdreieck dargestellt. Auf der unten genannten Seite der Technischen Universität Berlin ist es möglich, die Werte für Ton und/oder Schluff auf 1 Prozent genau anzugeben. Als Ergebnis erhält man die genaue Lage im Körnungsdreieck, die dazugehörige Bodenartenuntergruppe sowie das dazugehörige Kürzel. Die Anwendung ist sehr einfach zu bedienen und gibt einen sehr anschaulichen Einblick in das Thema!
http://www.tu-berlin.de/fb7/ioeb/bodenkunde/koernung.htm
 
valentin - Mai 28, 2002 - 9:09:35
Spar Fläche, Kanzler!
Unter diesem Motto steht die NABU-Aktion "Living 2010", die sich für eine eine nachhaltige Siedlungspolitik stark macht. Mit einer E-Mail können Sie die Aktion unterstützen. Aus dem Text an den Bundeskanzler: "Machen Sie sich dafür stark, dass der Paragraph 1a des Baugesetzbuches in meinem persönlichen Umfeld erlebbar wird:"Mit Grund und Boden soll sparsam und schonend umgegangen werden ...". Weitere Informationen beim NABU unter folgendem Link:
http://www.nabu.de/Nachbar-Natur/kanzlermail.htm
 
Christian Bickel - Mai 10, 2002 - 6:26:51
Wiesbaden [Hessen]
Inzwischen ist an Ostern die 3. Auflage des Kommentars zum BBodSchG erschienen.
Das wird eine Überarbeitung der Site nach sich ziehen, da vieles überholt ist.
Neuer Schwerpunkt im Buch ist die Altlast in der Insolvenz und die Europäische Wasser-Rahmenrichtlinie.
Auf der Site werde ich die zivilrechtlichen Besonderheiten erörtern.
(Verjährungskonkurrenzen und "Was bedeutet der Satz: "Der Verkäufer sichert zu, daß das verkaufte Grundstück keine Altlast im Sinne des BBodSchG ist." in einem Grundstückskaufvertrag?
http://www.bickel-wbn.de/Recht/bbodschg.htm
 
Valentin - Mai 10, 2002 - 2:34:39
Kommission leitet gezielte Bodenschutzpolitik ein
Aus der Presseerklärung: "Als Reaktion auf die Besorgnis angesichts der Bodenverschlechterung in der EU hat die Europäische Kommission die ersten Schritte hin zu einer Bodenschutzstrategie formuliert. Der Boden ist eine lebenswichtige, weitgehend nicht erneuerbare Ressource und war bisher nicht Gegenstand umfassender EU-Maßnahmen. Umweltkommissarin Margot WALLSTRÖM sagte zu dem neuen Konzept : "Hiermit stellen wir den Bodenschutz auf die gleiche Ebene wie die Bekämpfung von Wasser- und Luftverschmutzung. Zu lange haben wir den Boden als selbstverständliche Gegebenheit angesehen. Erosion, Bodenverschlechterung und Versiegelung sind EU-weite Probleme. Es handelt sich hierbei um eine Frage der Nachhaltigkeit, denn diese Tendenzen sind weitgehend irreversibel, und der Boden ist für uns lebenswichtig." Es handelt sich hier um eine der sieben "thematischen Strategien", die im 6. Umweltaktionsprogramm der EU vorgesehen sind. Die Strategie soll auf der informellen Ratstagung "Umwelt" Ende Mai erörtert werden."
Die gesamte Presseerklärung sowie das Papier zur zukünftigen Bodenschutzstrategie der EU gibt es auch in deutscher Sprache unter folgender Adresse:
http://www.europa.eu.int/comm/environment/agriculture/soil_protection.htm
 
Valentin - Apr 29, 2002 - 10:25:16
Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche: 129 ha/Tag
Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat in einer Presseerklärung vom 29.04.02 die Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche auf 129 ha/Tag bestätigt. Dies ist das Ergebnis der Flächenerhebung von 2001. Die Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrszwecke hat sich damit gegenüber dem Zeitraum 1993 bis 1997 beschleunigt. In diesem Zeitraum lag die Zunahme noch bei 120 ha/Tag. Die ganze Presseerklärung finden Sie über den Link unten. Eine umfassende Statistik über die Bodenflächen nach Art der tatsächlichen Nutzung finden Sie unter www.destatis.de/basis/d/umw/ugrtab7.htm.
http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2002/p1490112.htm
 
Forum Bodenschutz und Altlasten - Apr 18, 2002 - 4:39:12
Leistungsbuch ALTLASTENSANIERUNG & FLÄCHENENTWICKLUNG
Das Landesumweltamt Nordrhein-Westfalen hatte 1998 das Leistungsbuch Flächenentwicklung & Altlastensanierung veröffentlicht (erschienen als Band 5 der Schriftenreihe "Materialien zur Altlastensanierung und zum Bodenschutz", MALBO). Es beschreibt altlastenrelevante Ingenieur- und Bauleistungen und belegt diese weitgehend mit Kosten. Zielsetzung war die Schaffung einer Arbeitshilfe zur einheitlichen Kostenermittlung bei der Sanierungsuntersuchung und der Sanierungsplanung für Planer und Fachbehörden. Das Leistungsbuch soll nun aktuallisiert werden und auch DV-technisch umgesetzt werden. Das neue "Leistungsbuch Flächenentwicklung & Altlasten" soll Fachleute aus Verwaltung, Planung und Projektentwicklung in die Lage versetzen, eine dem Hochbau analoge Kostensystematisierung und Projektkalkulation (gem. DIN 276) im Detail durchzuführen und damit zur Kosten- und Planungssicherheit beizutragen. Weitere Informationen unter folgender URL:
http://www.leistungsbuch-altlasten.de/
 
Forum Bodenschutz und Altlasten - Apr 17, 2002 - 0:20:09
Umweltgutachten 2002 zur landwirtschaftlichen Verwertung von Klärschlämmen
Der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen hat in seinem Umweltgutachten 2002 auch zur Problematik der Klärschlammnutzung auf landwirtschaftlichen Flächen Stellung genommen. Aus der Kurzfassung: "Die landwirtschaftliche Verwertung von Klärschlämmen - über ein Drittel der in Deutschland anfallenden Klärschlämme wird als Dünger eingesetzt - ist gegenwärtig stärker umstritten denn je. Grund für die Zweifel an diesem Verwertungsweg sind die in den Schlämmen regelmäßig enthaltenen Schwermetalle und organischen Schadstoffe sowie sonstige kritische Rückstände aus den kommunalen Abwässern, bei denen schädliche Wirkungen auf Umwelt und Gesundheit nicht mit Sicherheit auszuschließen sind.
Die wachsenden Zweifel an der ökologischen Vertretbarkeit der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung haben Forderungen nach einer Novellierung der Klärschlammverordnung, insbesondere nach strengeren Schadstoffgrenzwerten für Schlämme und Böden laut werden lassen. Zum Teil ist sogar ein gänzlicher Ausstieg aus dieser Verwertungsoption gefordert worden. Bei der Bewertung der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung sind allerdings nicht nur die Risiken zu betrachten, die mit der Verwertung der Klärschlämme als Düngemittel verbunden sind. Vielmehr müssen auch der Nutzen dieser Verwertung sowie die Tatsache berücksichtigt werden, dass ausreichende umweltverträglichere Entsorgungsalternativen derzeit nicht zur Verfügung stehen und zudem die alternativ anstelle von Klärschlamm einzusetzenden Düngemittel wie insbesondere Wirtschaftsdünger aus Tierexkrementen ihrerseits erhebliche Schadstofffrachten mit sich bringen.
http://www.umweltrat.de/gutach02.htm
 
Forum Bodenschutz und Altlasten - Apr 17, 2002 - 11:05:18
Mustererlass ARGEBAU
Die Bauministerkonferenz des Bundes und der Länder, die ARGEBAU, hat im Dezember 2001 einen Mustererlass zur Berücksichtigung von Flächen mit Bodenbelastungen, insbesondere Altlasten, bei der Bauleitplanung und im Baugenehmigungsverfahren verabschiedet. Anlass für diesen Erlass war, dass die Behandlung von Flächen, deren Böden erheblich mit umweltgefährdenden Stoffen belastet sind, sowohl Gemeinden als auch Bauaufsichtsbehörden bei der Genehmigung von Vorhaben vor schwierige Probleme stellt. Mit dem neuen Mustererlass werden die vorangegangenen Erlasse zusammengefasst und der aktuellen Rechtslage des Bau- und des Bodenschutzrechts angepasst.
http://www.bmu.de/sachthemen/boden/mustererlass.php
 
Forum Bodenschutz und Altlasten - Apr 2, 2002 - 10:13:29
1. Ausgabe der 'land & soil news' erschienen
Zukünftig werden viermal jährlich die land & soil news erscheinen, die über Themen und Aktivitäten von ELSA e.V. [European Land and Soil Alliance] informieren. Themen der 1. Ausgabe sind unter anderem:
  • Dr. Walter Huber, Landesagentur für Umwelt und Arbeitsschutz Bozen-Südtirol: Warum Europa ein kommunales Boden-Bündnis braucht
  • Dr. Fabian Dosch, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn: Steuerungsoptionen für ressourcenschonende Flächennutzung
  • Detlef Gerdts, Fachbereich Grün und Umwelt, Stadt Osnabrück: Osnabrück (D) – Sitz und Drehscheibe von ELSA e.V.
Download der 1. Ausgabe unter:
http://www.soil-alliance.org/doku/infozeitung/llsn_01_02_d.pdf
 
Forum Bodenschutz und Altlasten - Mär 18, 2002 - 08:29:30
Der ITVA hat einen Richtlinienentwurf zum Thema Bodenluftabsaugversuch herausgebracht. Aus der Einleitung: "Die vorliegende Richtlinie bezieht sich auf den bei der Bodenluftabsaugung bisher nicht standardisierten Bodenluftabsaugversuch als Eignungsversuch für eine Bodenluftsanierung. Dabei wird unter definierten Randbedingungen geprüft, ob und in welchem Umfang verunreinigte Bodenluft aus der ungesättigten Bodenzone abgesaugt werden kann. Der Versuch wird in der Regel über 5 Tage gefahren". Weitere Informationen unter:
http://home.snafu.de/itva/Bodenluftabsaugung_Entwurf_2000.html
 
Forum Bodenschutz und Altlasten - Feb 28, 2002 - 9:22:00
Für die Untersuchung und Beurteilung des Wirkungspfades Boden - Grundwasser sind in den letzten Monaten verschiedene Handbücher und Merkblätter erschienen. Hier eine kurze Übersicht:

Bayern
Untersuchung und Bewertung von Altlasten, schädlichen Bodenveränderungen und Gewässerverunreinigungen - Wirkungspfad Boden-Gewässer -
Herausgegeben vom Bayerischen Landesamt für Wasserwirtschaft.
Download als pfd-Datei unter http://www.umweltministerium.bayern.de/bereiche/boden/lfw1.pdf

Hessen
Hessisches Handbuch: Untersuchung und Beurteilung des Wirkungspfades Boden Grundwasser Sickerwasserprognose
Handbuch Altlasten, Band 3, Teil 3, 1. Auflage, Bearbeitung: Dipl.-Ing. Volker Zeisberger und Dr. Thomas Schmid Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie
Herausgeber: Hessisches Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten und das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie
Volker Zeisberger dazu: "Ziel des Handbuches ist die vollzugsorientierte Umsetzung der Sickerwasserprognose insbesondere bei orientierenden Untersuchungen nach § 9 Abs. 1 BBodSchV." Für EUR 15,- ist das Handbuch über das HLUG zu erhalten (Tel: 0611/701034, Fax: 0611/9740813)

Rheinland-Pfalz
Merkblatt ALEX 13: Das hessische Handbuch Altlasten, Band 3, Teil 3 ist Grundlage des Merkblattes ALEX 13. Gemeinsam mit dem Landesamt für Wasserwirtschaft Rheinland-Pfalz wurde das Handbuch an die Randbedingungen in Rheinland-Pfalz angepasst. Das Merkblatt ALEX 13 dient ausschließlich der Untersuchung und Beurteilung des Wirkungspfades Boden Grundwasser (Sickerwasserprognose)
Download als pfd-Datei unter http://www.muf.rlp.de/inhalt/107/download/Alex%2013%20Stand%20Sept%202001.pdf

Nordrhein-Westfalen
Leitfaden Boden - Grundwasser ist in Arbeit, Erscheinungsdatum Sommer 2002
 
Forum Bodenschutz und Altlasten - Feb 19, 2002 - 9:55:01
ITVA-Symposium 'Bewohnte Altlasten und Flächenrecycling': Am 18./19. April 2002 veranstaltet der ITVA gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten und der HIM GmbH, Wiesbaden das ITVA-Symposium 'Bewohnte Altlasten und Flächenrecycling'. Der Verdacht auf Bodenkontaminationen kann ein Hemmnis für Nutzung oder Veräußerung eines Grundstücks darstellen. Das Eingrenzen technischer und wirtschaftlicher Risiken schafft eine bessere Planungs- und Investitionssicherheit. Auf dem Symposium berichten betroffene Bewohner und Fachleute aus Wirtschaft und Verwaltung von ihren Erfahrungen. Weitere Informationen unter:
http://home.snafu.de/itva/Symposium_2002.html
 
Guenther Pototzky - Feb 6, 2002 - 09:33:36
Schonungen [Bayern]
Wir sind ein gemeinütziger Verein in dem sich viele Bewohner einer Altlast ist Schonungen (Landkreis Schweinfurt) zusammengeschlossen haben. Zur Zeit laufen die orientierenden Untersuchungen die den Verdacht der Altlast konkretiesieren sollen.
Wir suchen Kontakt zu Personen, die bereits Erfahrung bzw. ebenfalls betroffener einer bewohnten Altlast sind Zwecks Inforamtionsaustausch.
Günther Pototzky
http://www.domfree.de/sub
 
Forum Bodenschutz und Altlasten - Feb 1, 2002 - 0:18:29
Düsseldorf
Die Arbeitshilfe für die flächendeckende Erhebungen über Altstandorte und Altablagerungen ist im Rahmen der 'Materialien zur Altlastensanierung und zum Bodenschutz, Band 15' beim Landesumweltamt Nordrhein-Westfalen erschienen. Hier werden Hinweise auf Methoden zur systematischen Erhebung gegeben, auszuwertende Quellen aufgeführt sowie in einem rechtlichen Teil auf die landesrechtlichen Regelungen eingegangen.
Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten beim Landesumweltamt:
http://www.lua.nrw.de/altlast/vlswaltl.htm#vlsw1415
 

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Der Flächenverbrauch in Deutschland liegt 2003 bei täglich 97 Hektar. Können Sie sich diese Zahl vorstellen? Der Verbrauchs-Zähler macht"s deutlich:

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